Mittwoch, 4. Januar 2017

Artgerechtes Futter? BARFen bei Katzen

Artgerechtes Futter? BARFen bei Katzen

Immer mehr Hunde- und Katzenbesitzer möchten nicht mehr auf die Hersteller von Tierfutter angewiesen sein und entscheiden sich deswegen für selbstgemachtes Futter. Das sogenannte Barfen ist voll im Trend und deswegen sollte einmal näher darauf eingegangen werden. 

 

Was ist B.A.R.F.?

B.A.R.F ist eine neue Form der Ernährung für fleischfressende Haustiere. Dabei wurde auf die Fressgewohnheiten der wilden Verwandten eingegangen. Jeder Tierhalter muss dafür sorgen, dass die Ernährung ausgewogen ist. Auch die Zusammensetzung erfolgt durch den Halter. 

Wie gesund ist barfen für Katzen?

Barfen wirkt sich auf den gesamten Organismus der Katze postivi aus: durch das Barfen wird die Verdauung der Tiere begünstigt und auch die Zähne bekommen die Vorteile zu spüren und werden durch das Barfen automatisch gereinigt. Der Stoffwechsel wird somit entlastet. Einer der Haupttodesursachen bei Hunden und Katzen ist Nierenversagen. Dies kann durch Barfen zum Großteil vermieden oder vermindert werden. Durch das gesunde und ausgewogene Essen ohne Schadstoffe riecht aus das Fell des Tieres fast gar nicht mehr und das ist natürlich recht angenehm. Wenn das Tier zu Allergien neigt, dann ist auch hier Barfen eine gute Alternative und kann viele positive Effekte erzielen. Allgemein wird das Immunsystem des Tieres gestärkt.

Abwechslungsreich und artgerecht ist das A und O

Beim Barfen ist es wichtig, dass es richtig gemacht wird. Deswegen sollte sich vorher etwas mit dem Thema beschäftigt werden. Beim Barfen ist vor allem Abwechslungsreichtum sehr wichtig. Es sollte nicht jeden Tag das gleiche Futter in den Napf kommen, sondern eine ausgewogene Ernährung ist das A und O. Vor dem ersten Barfen sollte das Tier am besten einen Tag fasten. Somit fällt die Umstellung leichter. Je nach Rasse, Größe, Aktivität und Co. verändert sich natürlich der individuelle Speiseplan.

Was darf in den Napf?

Es gibt einige Produkte, die sollten nicht in den Fressnapf kommen. Sie können dem Tier schaden und sogar zum Tod führen. Darunter fallen Zwiebeln, Schweinefleisch, Avocado, Trauben, Kakao, Laucharten, Nachtschattengewächse und noch einiges mehr.
Bei der Verfütterung von Fleisch sollte man unbedingt auf die Qualität achten. Besonders gesund sind Innereien, roher Fisch und rohes Hühnchen. Schweinefleisch hingegen ist für Katzen nicht geeignet, ebenso wie Knochen.