Dienstag, 19. April 2016

Wir ziehen um - Umzug mit der Katze

Ein Umzug ist immer stressig. Schon ohne Haustier müssen Umzugskisten gepackt werden, die alte Wohnung will gekündigt werden, die Schlüsselübergabe in der neuen Wohnung steht an und und und. Wenn man dann noch eine Katze hat, ist ein Umzug doppelter Stress - für Sie und das Tier. Doch wie kann man die Katze möglichst reibungslos an die neue Umgebung gewöhnen?
  

Vorbereitung ist Alles

Die Katze sollte möglichst schon vor dem eigentlichen Umzug die neue Bleibe kennen gelernt und als ihr "Revier" akzeptiert haben. Wenn die neue Wohnung so weit von der alten Bleibe entfernt ist, dass sie zu Fuß nicht einfach zu erreichen ist, sollte die Katze außerdem so früh wie möglich an eine Transportbox gewöhnt werden. Dafür lassen Sie die Box erstmal offen in der Wohnung stehen, damit die Katze sich daran gewöhnen kann. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte die Katze bereits ein paar "Probe-Runden" mit der Transportbox im Auto gedreht haben (das kann man gut mit ersten Besuchen in der neuen Wohnung verbinden!), bevor der stressige Umzugstag kommt. Und auf gar keinen Fall sollten Sie Ihr Tier mit Gewalt in die Transportbox stecken - versuchen Sie es lieber mit ein paar Leckerlis!

Abschied vom alten Revier

Vermutlich wissen Sie schon bis zu drei Monate vorher von dem bevorstehenden Umzug - aber Ihre Katze nicht. Packen Sie also nicht alle Kisten an einem Tag zusammen, am besten noch verbunden mit dem Abbau der Möbel. Das löst bei Ihrer Katze großen Stress aus, den sie nicht so einfach verarbeiten kann. Packen Sie lieber immer wieder eine oder zwei Kisten und lassen Sie Ihrem Tier dazwischen immer wieder Zeit, sich an die Veränderungen zu gewöhnen. Am eigentlichen Umzugstag sollte die Katze ein eigenes Zimmer in der alten Wohnung haben, in dem die Transportbox, ein Katzenklo, Wasser, Futter, eine Kratz- und eine Spielgelegenheit verfügbar sind. So wird sie im Umzugstrubel nicht zu sehr gestresst und kann auch nicht einfach verschwinden!

Lassen Sie Ihre Katze ganz auf Ihre Art ihr Revier erkunden.
Bildquelle: Alex_Arta / pixabay.com

Ankunft im neuen Revier

Auch im neuen Revier sollte ein Raum wie oben beschrieben für die Katze bereit stehen. Nachdem sie mit Ihnen zusammen in dem ihr bekannten Auto in die neue Wohnung gefahren ist, bringen Sie sie in den vorbereiteten Raum, in dem sie ganz in Ruhe ankommen kann. Stellen Sie die Transportbox ab, öffnen Sie sie und schließen Sie die Tür. In diesem Raum können auch schon (nach und nach) ein paar alte, bekannte Möbel aufgebaut werden, die das Tier noch aus dem alten Revier kennt. So kann die Katze in Ihrem ganz eigenen Tempo ihr neues Revier erkunden und hat immer einen Rückzugsort.

Natürlich verkraftet jede Katze den Umzug in eine neue Bleibe anders. Vielleicht will Ihr Tier das neue Revier auch sofort ganz erkunden? Wichtig ist, dass Sie auf das Wesen Ihrer Katze eingehen und Ihr helfen, sich in der neuen Umgebung schnell wohlzufühlen. Weitere Tipps und Tricks für den Umzug mit Katzen finden Sie im markt.de Ratgeber! 

 

Mittwoch, 6. April 2016

Welche Katzenrasse passt zu mir?

Wenn Sie planen, sich eine Rassekatze anzuschaffen, sollten Sie sich zunächst fragen, welche Rasse am besten zu Ihnen passt, denn die unterschiedlichen Rassen brauchen unterschiedliche Lebensumstände, Aufmerksamkeit und Möglichkeiten. Leben Sie in einer kleinen Wohnung und sind zehn Stunden am Tag nicht da? Dann ist die anhängliche Siamkatze eher nichts für Sie.

Wichtige Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten, sind:
  • Wie viele Personen leben in unserem Haushalt? - Nicht jede Katze kommt z. B. gut mit kleinen Kindern aus!
  • Muss unser neues Tier lange allein bleiben können?
  • Wie groß ist unsere Wohnung oder unser Haus, gibt es einen Garten?
  • Haben wir andere Haustiere, mit denen sich eine Katze ggf. nicht verträgt?
  • Möchten wir eine oder mehrere Katzen halten?
  • Hat ein Mitglied des Haushalts ggf. eine Allergie gegen Katzenhaare? 

Siamkatzen sind sehr verspielt und haben gern Gesellschaft.
Bildquelle: rihaij / pixabay.com


Zu kleinen Kindern passen besonders gut verspielte und temperamentvolle Katzen, wie die amerikanische Ragdoll.  Auch die Siamkatze und die Sibirische Katze eignen sich gut für Familien. Diese Katzen können allerdings im Umkehrschluss nicht lange allein bleiben - genauso wie Kinder brauchen sie ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit.
Wenn Sie also nach einer Katzenrasse suchen, die nicht sehr menschenbezogen ist, passt ein Freigänger am besten zu Ihnen. Hierbei ist die tatsächliche Rasse so gut wie nebensächlich, denn fast jede Katze kann als Freigänger gehalten werden.
Je größer die Wohnung oder das Haus ist, in dem Sie mit ihrem tierischen Mitbewohner leben wollen, desto temperamentvoller darf Ihre Katze sein. Die Bengalkatze ist weniger wild als die Siamkatze, hat aber immer noch ein beeindruckendes Temperament. Auch die Cornish Rex passt in ein besonders großes Revier. Wenn Sie sich eine temperamentvolle Katze wünschen, die auch noch mit Kinder gut zurecht kommt, passt vielleicht die Somali-Katze besonders gut zu Ihnen.
Eine Katze allein wird manchmal nicht glücklich - dann sollten Sie überlegen, ob mehrere Katzen nicht die bessere Variante sind. Grundsätzlich eignen sich für die Haltung mit Artgenossen alle Katzenrassen, wichtig ist nur, dass sie bereits in der Kindheit darauf sozialisiert worden sind. Auch im Bezug auf Haltung mit anderen Haustieren, wie z. B. Hunden, kommt es weniger auf die Rasse, als auf die Sozialisierung der Tiere an.

Alle Katzenrassen von A bis Z finden Sie im Ratgeber auf markt.de. Hier können Sie sich weitergehend über die Eigenheiten der Rassen informieren und sich dann für die passende Rasse entscheiden.