Mittwoch, 31. Dezember 2014

Bellende Katze: Diese Katze beherrscht die Hundesprache

Bereits kleine Kinder wissen: Katzen miauen und Hunde machen "wau". Doch ist das wirklich immer so? Man mag es kaum glauben, aber in dem folgenden Video kann eine Katze tatsächlich bellen wie ein Hund. Lautstark gibt sie die für eine Katze normalerweise fremden Geräusche von sich. Erst nach einiger Zeit geht das Gebell in das sonst übliche "Miau" über - und zwar lustgerweise genau dann, als sie bemerkt, dass sie beobachtet wird.


Haben uns Katzen etwa jahrhundertelang an der Nase herumgeführt oder ist das ganze ein Fake? Tierspezialisten geben diesbezüglich an, dass ein solches Gebell durchaus von einer Katze stammen kann. Zwerchfell und Luftröhre von Katze und Hund ähneln sich - es sei daher zwar ungewöhnlich, aber dennoch möglich, dass sich die Laute einer Katze wie ein Hundebellen anhören. Zudem könnte sich die Samtpfote das Bellen von Hundefreunden abgeschaut haben. Wirklich interessant. Weitere spannende Informationen zum Thema Laut- und Körpersprache von Katzen erhalten Sie im Ratgeber Über das Verhalten Ihrer Katze - Revierverhalten und Kommunikation.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Merry Christmas: Katzen feiern Weihnachten

Es ist wieder einmal soweit: Heute ist Heiligabend. Doch bevor die Menschen am heutigen Tag gemütlich beisammen sitzen und die Zeit genießen, kann es manchmal ganz schön stressig sein. Wochen im Voraus wird damit begonnen unzählige Geschenke zu besorgen, Weihnachtskarten werden geschrieben, dann wird die Wohnung auf Vordermann gebracht und ein riesiges Festessen zubereitet. So viel Arbeit für einen einzigen Tag - ist es das überhaupt wert? Aber ja, denn für das heilige Fest ist kein Aufwand zu groß. Dabei ist Weihnachten nicht immer nur für uns Menschen etwas ganz Besonderes. Die folgenden Bilder zeigen: Offensichtlich freut sich auch so manche Katze schon tierisch auf das Fest:

Während diese zwei Samtpfoten den Weihnachtsbaum besorgen...
Bildquelle: attackofthecute.com
...hilft die kleine Katze hier lieber beim Schmücken.
Bildquelle: attackofthecute.com
Zwei Stubentiger haben sich gern: Weihnachtsliebe.
Bildquelle: attackofthecute.com
Kuscheln macht mit dem Weihnachtsmann besonders Spaß.
Bildquelle: attackofthecute.com
Mieze freut sich über ihre Geschenke. Bildquelle: attackofthecute.com
Wenn sich Besitzer auch an Weihnachten Zeit für ihre Vierbeiner nehmen, mit ihnen spielen und sie kraulen, ist das für Katzen natürlich das schönste Geschenk. Natürlich sind sie aber - wie das letzte Bild zeigt - auch weiteren Präsenten nicht abgeneigt. Ob ein neuer Kratzbaum zum Krallenwetzen und Klettern, ein neuer Katzenkorb als Kuschelplatz, Spielzeug oder Leckerlis zum Schnabulieren: Wenn sich die gesamte Familie unter dem Weihnachtsbaum zum Auspacken versammelt, soll doch die Katze nicht leer ausgehen. In diesem Sinne allen Katzenfreunden "Miaui Christmas".

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Grumpy Cat verdient mehr als Hollywood-Stars

Grumpy Cat ist nun sogar schon Filmstar.
Bildquelle: Facebook 2014 - The Officinal Grumpy Cat
Wer in den letzten zwei Jahren regelmäßig im Internet unterwegs war, ist an der Katze mit dem Spitznamen Grumpy Cat nicht vorbeigekommen. Auch wir haben hier bereits über sie berichtet. Jetzt kam heraus: Grumpy Cat ist nicht nur die bekannteste Katze der Welt, sondern für ihre Besitzerin auch eine wahre Goldgrube.

Durch einen Gendefekt zum Internetphänomen

Die Katze, die eigentlich Tardar Sauce heißt, leidet an einem Gendefekt, genauer gesagt an felinem Kleinwuchs. Die dadurch entstandenen heruntergezogenen Mundwinkel lassen die Katze stets mürrisch erscheinen und genau dieses mürrische Gesicht machte Tardar Sauce zum Star. Als der Bruder der Besitzern im September 2012 ein Foto auf der Webseite "Reddit" veröffentlichte, war die Resonanz so groß, dass sich Grumpy Cat schnell zum Internet-Phänomen entwickelte. Mittlerweile hat sie unglaubliche 7 Millionen Fans auf ihrer Grumpy Cat Facebook-Seite und mehr als 527000 Follower auf Instagram. 

Die reichste Katze der Welt

Grumpy Cat ist allerdings nicht nur die bekannteste, sondern gleichzeitig auch die erfolgreichste Katze der Welt. Insgesamt soll sie durch ihren mürrischen Blick in den letzten zwei Jahren ca. 64 Millionen Pfund (rund 84 Millionen Euro) verdient haben. Das berichtet der englische "Telegraph". In der Forbes-Liste der bestbezahlten Schauspieler läge sie damit auf dem dritten Platz hinter Robert Downey Jr. und Dwayne Johnson. Selbst solche Berühmtheiten wie Jennifer Lawrence, die im letzten Jahr 28 Millionen verdient haben soll, ließe sie hinter sich. Kein Wunder also, dass Besitzern Tabatha Bundesen bereits kurz nach Veröffentlichung des ersten Fotos ihren Job als Kellnerin aufgeben konnte.

Grumpy Cat wird zum Filmstar

Das Geld kommt nicht von ungefähr. T-Shirts mit einem Fotoabdruck von Grumpy Cat werden wie wild gekauft. Zwei Bücher ("Ein mürrisches Leben" und "Der mürrische Führer durch das Leben") schafften es in die Bestsellerliste der "New York Times". Sie ist das Gesicht einer Katzenfuttermarke, hat ein eigenes Kaffeegetränk namens Grumpuccino in drei Geschmacksrichtungen und ein Ende des Erfolges ist nicht in Sicht. Erst kürzlich feierte Grumpy Cat sogar ihre Karriere als TV-Star. Als Hauptrolle in "Grumpy Cat's Worst Christmas Ever" ("Grumpy Cats schlimmstes Weihnachten") flimmerte sie im November über die amerikanischen Bildschirme und stimmte auf die Weihnachtszeit ein. 

Laut ihrer Besitzerin werde die zweieinhalb Jahre alte Katze in der Regel nur einmal pro Woche vor Kameras gestellt. Hoffen wir, dass das stimmt und die trotz mürrischem Gesichtsausdruck eigentlich sehr liebe Tardar Sauce auch mal ganz normal Katze sein kann. Übrigens: Sie ist nicht die einizge Samtpfote, die gerne mal miesepetrig drein schaut. Mehr Bilder von mürrischen Katzen gibt es in unserem Beitrag Tierisch miese Laune: Mürrische Katzen haben nichts zu lachen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Katzen mögen es im Winter kuschelig warm

Bereits in dem Blogbeitrag Freigängerkatzen im Winter haben wir erklärt, worauf es zu achten gilt, um Katzen die kalte Jahreszeit angenehm zu gestalten. Dabei wurde deutlich: Katzen mögen es im Winter kuschelig warm. Zwar haben viele Samtpfoten auch in der kalten Jahreszeit gegen einen kleinen Spaziergang nichts einzuwenden, sobald sie wieder im Haus angekommen sind, ist allerdings Aufwärmen angesagt. Wie genau, das ist den meisten Vierbeinern ganz egal - hauptsache warm muss es sein. Schließlich gibt es neben dem klassischen Katzenkorb auch noch andere Plätze, an denen es sich bei kalten Temperaturen wunderbar aushalten lässt:

Die Fensterbank über der Heizung ist im Winter der Lieblingsplatz
vieler Katzen. Bildquelle: attackofthecute.com
Diese Katze macht es sich gerne im Bett von Frauchen bequem.
Bildquelle: attackofthecute.com
Ob dieser Winterschuh wirklich so gemütlich ist? Es sieht so aus - und warm
hält er das kleine Kätzchen in jeden Fall. Bildquelle: attackofthecute.com
Vor dem Heizstrahler lässt es sich im Winter gut aushalten.
Bildquelle: attackothecute.com
"Warum soll Frauchens Winterjacke nicht auch mich wärmen?",
hat sich diese Samtpfote gedacht. Bildquelle: attackofthecute.com

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Freigängerkatzen im Winter: Darauf gilt es zu achten

Mit Beherzigung einiger Tipps kann man Katzen den Winter
angenehmer gestalten. Bildquelle: attackofthecute.com
Freigängerkatzen teilen sich im Winter in zwei Lager: Die einen würden gerne mit den Zugvögeln in den Süden fliegen und am liebsten gar nicht mehr vor die Türe gehen, die anderen trotzen hingegen der Kälte und unternehmen weiterhin ihre Ausflüge. Um seiner Samtpfote die Winterzeit so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es daher zunächst nötig, zu wissen, wie sie tickt:

Bei Stubenhockern - also Freigängern, die sich im Winter lieber in der Wohnung aufhalten - besteht das Problem, dass sie nun schnell an Langeweile leiden. Um Frust zu vermeiden, ist es bei ihnen wichtig, für ein alternatives Tagesprogramm zu sorgen - d. h. Abwechslung zu schaffen und die Katze z. B. mit verschiedenem Spielzeug bzw. Spielen auf Trab zu halten. Spielen Sie doch einmal Fangen mit Ihrem Stubentiger: Hierzu der Katze einfach ein Stück Schnur vor der Nase baumeln lassen, warten bis sie danach greift und das Band dann zurückziehen. Ebenso können Sie Ihre Katze über eine Hürde hüpfen lassen, die Sie stückweise erhöhen; oder aber sie stellen ihr ein Kratzbrett aus Wellpappe bereit, damit sie ihre überschüssige Energie abbauen kann.

Katzen, die es auch im Winter nach draußen verschlägt, beschränken sich bei ihren Ausflügen meist auf eine kurze Kontrolle ihres Reviers.  Um es diesen Freigängern angenehmer zu machen, ihre Revierpflichten zu erfüllen, sollte man ihnen im Garten einen trockenen, geschützten Unterschlupf zur Verfügung stellen. Dafür eignen sich z. B. alte Hundehütten oder Kaninchenställe - vorausgesetzt natürlich sie sind sauber und gut isoliert. Da Freigänger im Winter in der Regel schneller wieder ins Haus möchten, sollten Sie außerdem vermehrt darauf achten, ob Ihre Katze draußen vor der Türe steht. Eine Katzenklappe kann in dem Zusammenhang Abhilfe schaffen, weil das Tier so jederzeit ins Warme kann, wenn es im Freien zu nass oder zu kalt wird, aber auch hinaus, wenn die Katzenpflicht ruft. 
Übrigens: Kommt Mieze von einem Spaziergang aus der Kälte zurück, freut sie sich ganz besonders über einen kuscheligen Platz zum Aufwärmen. Machen Sie es ihr gemütlich, indem Sie ihr z. B. Fensterbänke über der Heizung freiräumen. Auch ein weich gepolstertes Katzenkörbchen ist ein angenehmes Quartier, insbesondere wenn es nahe des Heizkörpers steht. Für die besonders wärmebedürftigen Vertreter gibt es sogar beheizbare Kissen. Wichtig aber ist: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Katze und genießen Sie mit ihr die dunkle Jahreszeit.