Dienstag, 4. November 2014

Die seltene Bombay-Katze sieht aus wie ein Mini-Panther

"Bagheera", der schwarze Panther aus R. Kiplings "Dschungelbuch", bildet gewissermaßen den Entstehungsursprung der Bombay-Katze. Die Amerikanerin Nikki Horner, wünschte sich, eine Katzenrasse herauszubilden, die von ihrem Aussehen her an den Romanhelden erinnert, gleichzeitig aber einen sanften und liebevollen Mitbewohner darstellt. Die liebenswürdigen Charakterzüge, die Fellqualität, Anschmiegsamkeit, Anmut sowie Beweglichkeit fand Nikki Horner in der Burma-Katze, die gewünschten Panther-Augen und eine robuste Natur brachte die American Shorthair mit. Durch ihre Kreuzung entstand die Bombay-Katze, die schließlich im Jahr 1870 von der CFA (Cat Fanciers Association) anerkannt wurde.

Die Bombay-Katze ähnelt in ihrem Aussehen einem Mini-Panther.
© By  Bombaycats, via Wikimedia Commons.
Die Bombay-Katze ist eine sehr seltene Katzenrasse. Wer einen dieser eleganten Dauerschnurrer besitzt, kann sich glücklich schätzen. Schaut man sich die kleinsten Katzenrassen an, zählt sie mit dazu - dennoch wirkt ihr Körperbau auffallend athletisch. Die Ähnlichkeit zur schwarzen Großkatze kommt besonders in ihren anmutigen Bewegungen zum Vorschein. 

Als tierische Mitbewoherin ist die Bombay-Katze äußerst angenehm. Sie ist sehr menschenbezogen, verspielt und holt sich gerne Streicheleinheiten ab. Da sie nicht gern allein ist, kommt sie für einen Familienhaushalt gut in Frage. Nicht nur ihre Anhänglichkeit hat ihr übrigens den Spitznamen "Hundekatze" eingebracht: Die lernfähige Bombay lässt sich nach etwas Übung sogar an der Leine führen und auch das Apportierspiel bringt ihr Spaß. Erfahren Sie mehr über Geschichte, Aussehen und Charakter der Bombay-Katze im ausführlichen Rasseportrait.

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