Donnerstag, 29. Mai 2014

Hero Cat: Mutige Katze rettet Kind vor Hund

Spiderman, Batman und Co. gehören der Vergangenheit an - der wirkliche Superheld ist eine Katze aus dem kalifornischen Bakersfield. Gelten Katzen im Allgemeinen als recht egozentrisch, beweist eine Katze namens Tara nun das genaue Gegenteil und löst damit einen regelrechten Katzen-Boom im Internet aus:

Der vierjährige Jeremy Triantafilo spielt ganz friedlich am Straßenrand, fährt mit seinem kleinen Fahrrad in der Einfahrt seines Hauses umher. Alles scheint normal, doch plötzlich stürzt sich der Nachbarshund auf das Kind. Das Tier beißt ihm ins Bein und zehrt ihn von seinem Rad. Dann passiert das Unglaubliche: Familienkatze Tara rauscht heran wie der Blitz und attackiert den Angreifer mit einem beherzten Sprung. Anschließend verscheucht sie den aggressiven Vierbeiner, so dass sich die Mutter des Jungen um ihren Sohn kümmern kann. Was für ein helfenhaftes Kätzchen! Hier der Videobeweis: 

 

Mittlerweile ist ganz Amerika verrückt nach der Katze, die sich todesmutig für ihr kleines Herrchen einsetzte. Als "Hero Cat", also als Heldenkatze, wird Tara nun bereits tituliert. Sogar einen Auftritt in der bedeutenden Fernsehshow „Today" bekam die tapfere Samtpfote. Außerdem soll sie laut „TMZ“ einen Preis der „Gesellschaft für Katzenliebhaber“ erhalten und bald die Titelseite von „Cat Fancy“, der selbsternannten Vogue der Katzen schmücken. Der Labrador Mischling, der den kleinen Jeremy grundlos angriff, wurde unterdessen den Behörden übergeben und soll nun eingeschläfert werden. Jeremey geht es glücklicherweise wieder gut. Die Bisswunden des Vierjährigen mussten allerdings genäht werden.

Freitag, 23. Mai 2014

Was tun, wenn die Katzentoilette nicht mehr genutzt wird?

Wenn die Katze die Katzentoilette nicht mehr aufsucht, kann das
verschiedene Ursachen haben. Bildquelle: markt.de Kleinanzeige
Viele Katzenbesitzer wissen nicht mehr weiter, weil ihr Stubentiger plötzlich sein stilles Örtchen nicht mehr benutzen möchte. Kontrollieren Sie nochmals, ob die Grundbedingungen für die Akzeptanz der Katzentoilette erfüllt sind:

  • Zugänglich und geschützt aufgestellt
  • Ausreichende Schicht Katzenstreu
Darüber hinaus können viele Faktoren dazu führen, dass eine Katze plötzlich den Gang auf die Katzentoilette verweigert. Von plötzlichen Veränderungen im Umfeld, die einen Stressfaktor darstellen, über gesundheitliche Probleme, einen nicht mehr erfüllten Hygieneanspruch oder wenn Ihre Katze einfach nur älter wird können vielfältige Auslöser die Katze veranlassen, ihre Katzentoilette zu meiden.

Hygieneanspruch von Katzen

Viele Stubentiger mögen die Katzentoilette nicht mehr betreten, wenn darin Urin oder Kot ist. Auch das beste Katzenstreu kann den Geruch nicht vollständig absorbieren. Verschmutzungen an der Katzentoilette selbst können ebenfalls dazu führen, dass die Katze nicht mehr hineingehen mag. Kontrollieren Sie daher zu allererst, ob die Katzentoilette dem hohen Hygieneanspruch genügt. Eine gründliche Reinigung der Katzentoilette von innen und außen, nochmaliges Aussieben des Katzenstreus und eine Reinigung der Umgebung der Katzentoilette mit geruchsneutralisierenden, aber nicht intensiv riechenden Reinigungsmitteln kann bereits genügen, damit die Katze ihr Geschäft wieder hier verrichtet.

Gesundheitliche Probleme und Alterserscheinungen

Auch an körperliche Beschwerden sollte gedacht werden. Trinkt die Samtpfote ungewöhnlich viel oder hat Katzendurchfall, sodass sie häufiger zur Toilette muss, dann genügt eine Katzentoilette nicht mehr. Als erste Maßnahme stellen Sie eine zweite Katzentoilette auf. Darüber hinaus sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache des Durchfalls oder des häufigen Urinierens abklären zu lassen. Blasenentzündung, Stoffwechselstörung oder ungeeignetes Futter können die Ursachen sein. Aber auch wenn Katzen älter werden, sind viele plötzlich nicht mehr stubenrein. Auch dann wird eine tierärztliche Abklärung erforderlich. Kann keine körperliche Ursache gefunden werden, legen Sie den regelmäßig verschmutzten Bereich einfach mit Zeitungspapier aus.

Plötzliche Veränderung im Umfeld

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, der zum Verlust der Stubenreinheit führen kann, sind plötzliche Veränderungen im Umfeld der Katze. Wohnungswechsel, neue Einrichtung, eine Änderung des Tagesablaufes, Veränderung bei den tierischen oder menschlichen Mitbewohnern, Futterumstellung, Silvesterlärm und vieles mehr kann eine Belastung für die Katze darstellen. In manchen Fällen lernt sie sich damit zu arrangieren, in anderen Fällen müssen die Umgebungsbedingungen angepasst werden.

Sonntag, 18. Mai 2014

Katzen richtig füttern und niemals überfüttern

Katzen richtig füttern und niemals überfüttern.
Bildquelle: markt.de Kleinanzeige
Was Katzen wohl antworten, wenn man sie fragt, was sie am liebsten fressen würden? Wahrscheinlich Mäuse. Kein Wunder, denn eine Maus ist sozusagen das ideale Futter für eine ausgewogene Ernährung. Um ihren Nahrungsbedarf mit Mäusen zu decken, müsste eine Katze allerdings täglich mindestens 10 bis 15 Mäuse fangen. Dies wird wohl den meisten Katzen, auch in ländlichen Gebieten, kaum noch möglich sein. Daher hier ein paar allgemeine Tipps zur Katzenernährung:

Wichtige Nahrungsbausteine für die Katze

Die Katze hat einen kleinen Magen und einen kurzen Darm und ist daher auf leicht verdauliche, energie- und nährstoffreiche Nahrung angewiesen. Wichtigste Nahrungsbausteine sind tierische Proteine, zum Beispiel aus dem Muskelfleisch von Rind, Geflügel und Fisch. Von der körperlichen Aktivität der Katze hängt ab, wie viel Fett und Kohlenhydrate sie benötigt. Kohlenhydrate in großen Mengen können vom kurzen Katzendarm schlecht aufgespaltet werden. Vitamine braucht der Stubentiger nur in kleinsten Mengen, allerdings sind sie lebensnotwendig für die Regulierung der biologischen Abläufe im gesamten Organismus. Mineralstoffe, dazu zählen unter anderem Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Natrium, sind für viele Stoffwechselfunktionen nötig. Spurenelemente, also Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Fluor und Jod, müssen der Katze in kleinen Mengen zugeführt werden, weil sie wichtig sind für einzelne Körperfunktionen.

BARF, Nassfutter oder Trockenfutter?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Katze so zu ernähren, dass es ihr an nichts mangelt. Letztlich muss jeder für seine Katze den richtigen Weg finden. Ob Sie Ihren Katzen lieber Trocken- oder Feuchtfutter anbieten, hängt nicht zuletzt vom individuellen Geschmack der Samtpfote ab. Die Versorgung mit den benötigten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist bei beiden Futtervarianten in guter Qualität gewährleistet. Erfahren Sie mehr zum Thema im Ratgeber Alles über Ernährung und Katzenfutter. Wer sich für das sogenannte BARFen interessiert, also eine „Biologisch artgerechte Rohfütterung", erhält alle wichtigen Informationen unter Die Vor- und Nachteile des BARFen.

Erschreckend: Die dicksten Katzen der Welt

Erschreckend zu sehen ist es, wenn manche Katzenhalter ihre Stubentiger so stark füttern, dass diese vor lauter Kilos kaum noch laufen können. Zum Vergleich: Erwachsene Katzen wiegen normalerweise zwischen drei und fünf Kilogramm. Die Vertreter aus dem folgenden Video - die fünf dicksten Katzen der Welt - bringen ein stolzes Gewicht von 15 bis 23 Kilogramm auf die Waage. Auch wenn es von manchen Haltern vielleicht gut gemeint sein sollte, man darf nicht vergessen: Übergewichtige Katzen haben keinen Schönheitsfehler, sondern leiden oft an gravierenden gesundheitlichen Problemen. Die Palette reicht von Herz-Kreislauf-Störungen über Diabetes und Hautveränderungen bis hin zu Lebererkrankungen und Bandscheibenproblemen. Daher darf man Katzen in keinem Fall überfüttern. Schlanke Katzen sind gesünder und vitaler und profitieren von einer höheren Lebensqualität.

 

Dienstag, 13. Mai 2014

Smartphone App „Talking Angela": Eine virtuelle Katze, die sprechen kann


Talking Angela ist eine überaus erfolgreiche Smartphone App.
© By Martinsiito, via Wikimedia Commons.
„Talking Angela“ ist der Name einer Smartphone App, die Kindern einen tierischen Gefährten mit menschlichen Charakterzügen an die Seite stellt. Mit der elektronischen Hauskatze Angela können sie shoppen gehen, ihr Geschenke machen, Kleider kaufen und auch einige verrückte Dinge tun. 

Wissenschatz erweitern und Fremdsprachen trainieren mit Talking Angela"

Neben diesen spielerischen Aktionen stellt Angela gerne knifflige Fragen. So trainieren die Kinder beim Spielen ihren Wissensschatz. 
Außerdem gibt es Versionen, die nur auf eine Sprache trainiert sind. Die englische „Talking Angela“ versteht also nur englische Sätze, die der Benutzer entweder an der Tastatur eintippt oder in ein Mikrophon spricht. Ganz nebenbei wird so die Kommunikation in einer Fremdsprache trainiert. „Talking Angela“ ist ein hervorragender Gesprächspartner. Mit ihr kann man nicht nur über Bücher, Musik, Kino, Essen und Mode reden, sondern auch in Sachen Liebe, Dates und Freunde hat sie immer gute Ratschläge parat. Große Verunsicherung machte sich breit, als ein Gerücht Schlagzeilen machte, dass die App „Talking Angela“ angeblich gehackt worden sei. Dies wird jedoch seitens der Programmierer und der Gerätehersteller dementiert. Die App sei sicher, ebenso wie die darin angegebenen Daten. Persönliche Informationen über seinen Benutzer benötigt das Programm, um möglichst realitätsnahe Dialoge gestalten zu können. Sie werden aber nicht für andere Zwecke verwendet.

Elektronische Katzen, Hunde und Wildtiere zum Herunterladen

Neben der elektronischen Hauskatze „Angela“ gibt es auch Kater „Tom“, Giraffe „Gina“, Hund „Ben“ und Kätzchen „Ginger“ zum Download im App-Shop.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Grumpy Cat: Eine mürrische Katze wird zum Star

Grumpy Cat mit ihrem berühtem mürrischen Blick.
Bildquelle: Facebook 2014 - The Officinal Grumpy Cat
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Grumpy Cat. Sie ist klein, pelzig und schaut stets miesepetrig drein - und genau aus diesem Grund ist die im US-Bundesstaat Arizona lebende Katze seit September 2012 auch ein Internetphänomen.

Vom Stubentiger zur Web-Ikone

Vor gut 1 1/2 Jahren veröffentlicht Bryan Bundesen, der Bruder von Grumpy Cats Frauchen Tabatha Bundesen, ein Foto des mürrischen Kätzchens auf der Online-Plattform reddit. Das Foto verbreitete sich in Windeseile im World Wide Web. Die miesepetrige Mieze, die eigentlich den Namen Tardar Sauce trägt, zieht die Aufmerksamkeit wie ein Magnet auf sich und verzaubert die Herzen der Internet-Gemeinde. Heute hat Grumpy Cat über fünf Millionen Fans auf Facebook, knappe 250.000 Follower auf Instagram sowie 205.000 auf Twitter. Ein Wahnsinn.

Grumpy Cat - Warum so mürrisch?

Doch warum eigentlich dieser stets genervte Gesichtsausdruck? Der pelzige Viebeiner schaut, als ob nichts, aber auch gar nichts auf dieser Welt ihm Freude bereiten könnte. "Ich hatte mal Spaß, doch es war furchtbar", lautet daher auch der Slogan der Grumpy Cat-Webseite
Im Grunde genommen kann die junge Katze jedoch nichts für ihr Aussehen: Die hängenden Mundwinkel sind auf einen Gendefekt, der Katzen-Minderwuchs verursacht, zurückzuführen. Bundesen stellt daher klar: Tardar Saurce ist trotz ihres Aussehens und ihres grummeligen Images eine furchtbar liebenswerte und ausgeglichene Katze, die mit Enthusiasmus und freudiger Neugierde durchs Leben geht. 

Aus dem kleinen Manko des Stubentigers schlagen die Besitzer allerdings auch ordentlich Kapital: Werbedeals, Einladungen zu zahlreichen News-Sendungen und sogar ein eigener Kinofilm ist in Planung. Grumyp Cat zählt mit Sicherheit zu den erfolgreichsten Katzen weltweit. 

Grumpy Cat wie sie leibt und lebt.
Bildquelle: Facebook 2014 - The Official Grumpy Cat

Samstag, 3. Mai 2014

Das Schweizer Tierschutzgesetz schützt auch Katzen

Die Schweiz setzt sich stark für eine artgerechte Haltung von Katzen
ein. © By FunnyOrangeCat, via Wikimedia Commons.
Schon seit einiger Zeit gelten Tiere vor Gericht nicht mehr nur als Sache. Im Streitfall kann dann nicht nur für den Sachwert, sondern auch für den ideellen Wert eine Entschädigung geltend gemacht werden. 

Der Schweizer Tierschutz geht aber noch einen Schritt weiter. Aufgeteilt in die vier Bereiche Zucht, Sozialkontakte, Lebensraum und Zusätzliche Aspekte wird hier das absolute Minimum für artgerechte Haltungsbedingungen definiert. Hauskatzen dürfen nicht mit Wildtieren verpaart werden. Kater, die zur Zucht eingesetzt werden, dürfen neben den Deckakten nicht in Gehegen gehalten werden. Die Gehege für Katzen müssen eine Mindestfläche von sieben Quadratmetern und eine Höhe von zwei Metern aufweisen, wobei hierin die Einzelhaltung nur temporär erlaubt ist. Da Katzen soziale Tiere sind, muss ein Minimum an Sozialkontakten sichergestellt werden. Reine Wohnungskatzen müssen daher täglich Sozialkontakt mit Artgenossen oder (nur bei Unverträglichkeit) mit Menschen haben. Um Hauskatzen einen ansprechenden Lebensraum zu bieten, sollten genügend Ruheplätze, Kratzbäume, Beschäftigung und Katzentoiletten vorhanden sein. 

Die sogenannten „Qualzuchten“, die zu massiven zuchtbedingten Gesundheitsproblemen führen, sind in der Schweiz wie auch in Deutschland (§11b TierSchG) für alle Tierarten verboten. Auch Überfütterung ist im Schweizer Tierschutzgesetz aufgeführt und verboten. Die Schweiz nimmt also eine Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz ein. In den meisten privaten Tierhaltungen ist der Mindeststandard ohnehin erfüllt, sodass Privatpersonen keine aufwändigen Anpassungen vornehmen müssen. Im kommerziellen Bereich andererseits bedeutet die Neuauflage des Tierschutzgesetzes eine erhebliche Verbesserung für die dort gehaltenen Tiere.