Sonntag, 13. April 2014

Schnurren – Wohlbefinden oder Stress?


Warum schnurren Katzen?
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mate2code, via Wikimedia Commons.
Wissenschaftlich betrachtet sind die Fakten klar. Schnurren ist ein Geräusch im niederfrequenten Bereich von ungefähr 25 Hertz. Kleinkatzen können beim Einatmen wie auch beim Ausatmen schnurren, während Großkatzen nur beim Ausatmen schnurren. Wie Katzen das charakteristische Geräusch erzeugen ist nicht abschließend geklärt. Die Wissenschaftler haben hierzu verschiedene Hypothesen aufgestellt. Aber warum schnurren Katzen eigentlich? Was wollen sie uns damit zeigen und in welchen Situationen tritt es auf? Auch hierzu kann es nur Spekulationen geben, solange nicht abschließend geklärt ist, welcher physiologische Vorgang für das Schnurren verantwortlich ist.  

Bereits neugeborene Kitten schnurren

Gemeinhin steht das Schnurren bei einer Katze für Wohlbefinden. Erstaunlicherweise kann das Schnurren schon beim neugeborenen Kitten beobachtet werden. Beim ersten Säugen schnurrt nicht nur das Muttertier, sondern auch ihre Jungen. Dies wird so gedeutet, dass das Schnurren der Mutter die Jungtiere beruhigt und andersherum das Schnurren der Kitten dem Muttertier anzeigt, dass jedes gut versorgt ist. Scheinbar hat es also eine beruhigende Funktion auf Artgenossen und auf das schnurrende Tier selbst. Davon abweichend wurde es jedoch auch bei Stress beobachtet. Eventuell ist dies der Versuch der Katze, sich selbst durch das Schnurren zu beruhigen. Auch in einer stressigen Situation und bei Schmerzen zeigt das Schnurren eine friedliche Grundstimmung der Katze an. Weitere Informationen zum Thema Katzenverhalten bietet der markt.de Ratgeber Über das Verhalten Ihrer Katze - Revierverhalten und Kommunikation.

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