Montag, 28. April 2014

Diese Katzen sind einfach glücklich: Der Hit "Happy" in der Katzenversion

Ein paar Schritte vor, ein paar zurück, hier und da ein Kopfwackler und eine Drehung – die Katzen im folgenden Video sind defintiv mit einem Tanztalent gesegnet. Doch das ist kein Wunder: Offentsichtlich haben sich die Vierbeiner das Lied "Happy" von Pharrell Williams angehört. Der Gute-Laune-Song des 40-jährigen US-amerikanischen Musikers ist ein Riesenhit und verteidigt wochenlang in mehreren Ländern die Nummer eins der Singlecharts.
Nachdem bereits zahlreiche Happy-Fan-Videos im Netz veröffentlicht wurden, ist nun auch eine Katzenversion des Erfolgssongs aufgetaucht. Ansehen lohnt sich - denn eine ganze Reihe von großen und kleinen Stubentigern zeigt, wie glücklich sie sind:

Mittwoch, 23. April 2014

Vom Unvermögen das Jagdverhalten der Katze zu domestizieren


Katze mit Mauspielzeug.
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Bill Abbott, via Wikimedia Commons.
Katzen leben in ihrer eigenen Welt, das ist wohl jedem klar, der sich ein wenig mit den Stubentigern beschäftigt. Das eine Spielzeug wird links liegen gelassen, während das andere die Sensation schlechthin ist. Generell ist alles interessant, was knistert, sich bewegt und lange Schnüre hat. Der Anblick eins mausähnlichen Spielzeugs löst bei den meisten Katzen den Jagdinstinkt aus. Ist das Spielzeug, d. h. die „Beute“ erlegt, dann ist sie entweder völlig uninteressant geworden oder wird versteckt. Dazu trägt die Katze ihre Beute im Fang. Im Zusammenspiel mit der gesamten Sequenz ist die Abfolge des Jagdverhaltens festgelegt. Die „Beute“ wird gesichtet, fixiert, gejagt, gefangen und weggetragen. 

Eine Katze im Dienste des Menschen einzusetzen erscheint nahezu unmöglich

Bei Hunden konnte der Mensch im Laufe der Domestikation bestimmte Elemente des Jagdverhaltens herauszüchten. Retriever apportieren gerne, Laufhunde rennen viel, Vorstehhunde zeigen das Wild lediglich an. Was beim Hund gelang scheint bei der Hauskatze jedoch noch in weiter Ferne. Sie hat sich ihre Unabhängigkeit bewahrt und lässt sich nur schwer dressieren. Sicher wäre es praktisch, wenn man eine Katze in den Baum hinauf schicken könnte, um den dort festhängenden Federball hinunter zu holen. Bei der Trümmersuche wären Katzen um ein Vielfaches leichtfüßiger als ein Suchhund. Die Vorstellung, eine Katze im Dienste des Menschen einzusetzen erscheint nahezu unmöglich, könnte aber in der Zukunft Realität werden. Katzen zeigen bereits einzelne Sequenzen des Jagdverhaltens völlig aus dem Kontext gelöst, das lästige Verschleppen von Gegenständen ist eine davon. Bleibt abzuwarten, wann die erste Katzenzucht damit beginnt, auf Eigenschaften wie Gehorsam und die Eignung zur Dressur zu selektieren.

Freitag, 18. April 2014

Supersüß: Katzenmama tröstet Katzenbaby

Achtung, zum Dahinschmelzen: Dieses Video rührte unter dem Originalnamen "Cat mom hugs baby kitten" bereits Millionen Zuschauer im Internet. Es zeigt ein schlafendes Katzenbaby in den Armen seiner Mutter. Das Kleine träumt offenbar schlecht - zuckt im Schlaf immer wieder mit den Pfötchen. Doch seine Mutter weiß offenbar genau, wie man ein Baby beruhigt. Da würde doch jeder gerne mitkuscheln:

Sonntag, 13. April 2014

Schnurren – Wohlbefinden oder Stress?


Warum schnurren Katzen?
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mate2code, via Wikimedia Commons.
Wissenschaftlich betrachtet sind die Fakten klar. Schnurren ist ein Geräusch im niederfrequenten Bereich von ungefähr 25 Hertz. Kleinkatzen können beim Einatmen wie auch beim Ausatmen schnurren, während Großkatzen nur beim Ausatmen schnurren. Wie Katzen das charakteristische Geräusch erzeugen ist nicht abschließend geklärt. Die Wissenschaftler haben hierzu verschiedene Hypothesen aufgestellt. Aber warum schnurren Katzen eigentlich? Was wollen sie uns damit zeigen und in welchen Situationen tritt es auf? Auch hierzu kann es nur Spekulationen geben, solange nicht abschließend geklärt ist, welcher physiologische Vorgang für das Schnurren verantwortlich ist.  

Bereits neugeborene Kitten schnurren

Gemeinhin steht das Schnurren bei einer Katze für Wohlbefinden. Erstaunlicherweise kann das Schnurren schon beim neugeborenen Kitten beobachtet werden. Beim ersten Säugen schnurrt nicht nur das Muttertier, sondern auch ihre Jungen. Dies wird so gedeutet, dass das Schnurren der Mutter die Jungtiere beruhigt und andersherum das Schnurren der Kitten dem Muttertier anzeigt, dass jedes gut versorgt ist. Scheinbar hat es also eine beruhigende Funktion auf Artgenossen und auf das schnurrende Tier selbst. Davon abweichend wurde es jedoch auch bei Stress beobachtet. Eventuell ist dies der Versuch der Katze, sich selbst durch das Schnurren zu beruhigen. Auch in einer stressigen Situation und bei Schmerzen zeigt das Schnurren eine friedliche Grundstimmung der Katze an. Weitere Informationen zum Thema Katzenverhalten bietet der markt.de Ratgeber Über das Verhalten Ihrer Katze - Revierverhalten und Kommunikation.

Dienstag, 8. April 2014

Katzen brauchen viel Schlaf

Erst einmal wird ausgiebig gegähnt,
dann wird sich richtig lang gemacht,
bis es schließlich nicht mehr geht und langsam die Katzen-Äuglein zufallen.

Katzen - ganz gleich welcher Rasse - schlafen viel und ausgiebig. Durchschnittlich verbringt eine Katze zwei Drittel ihrer Lebenszeit mit Schlummern und Schlafen. Der Schlafrhytmus von Katzen ist dabei jedoch grundsätzlich anpassungsfähig: Eine Samtpfote wird sich hüten, die kostbare Spielzeit mit ihrem Besitzer ständig zu verpennen. Lieber nutzt sie die Zeit seiner Abwesenheit für ein ungestörtes Nickerchen.

Die Frage, warum Katzen so viel Schlaf benötigen, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. Als sicher gilt jedoch: Wer auf Dauer zu wenig oder schlecht schläft, wird krank. Deswegen wünschen wir euch Stubentigern angenehme Träume, erholt euch gut!

Bildquellen: markt.de Kleinanzeigen

Donnerstag, 3. April 2014

Wildkatzen: Im Stall finden verwilderte Hauskatzen ein reichliches Nahrungsangebot


Verwilderte Hauskatzen.
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Tony Hisgett, via Wikimedia Commons.
In jedem Reitstall gehört mindestens eine Katze, denn die zahlreichen Verstecke, das großzügige Nahrungsangebot und die Wärme im Winter locken Mäuse an, die sich rasch zur Plage entwickeln können. Allerdings genügt es nicht, wenn eine Katze „nur“ anwesend ist. Nur ein geübter Jäger kann die unerwünschten Mitbewohner in Schach halten, um Mäusekot, zerfressene Decken und ausgehöhlte Wände zu verhindern. Wohlbehütet aufgewachsene Wohnungskatzen sind hierzu nicht imstande. Auch die meisten anderen domestizierten reinrassigen Katzen verfügen nicht mehr über die ausgefeilten Techniken eine Maus zu erwischen. Vor allem im kalten Winter oder an verregneten Herbsttagen bleiben sie lieber an ihrem Lieblingsplatz liegen, anstatt auf Mäusejagd zu gehen. Viele Stallbesitzer setzen daher auf verwilderte Hauskatzen.

Verwilderte Hauskatzen im Dienste des Menschen

Immer wieder entlaufen unkastrierte Tiere und siedeln sich auf verlassenen Höfen an, wo sie sich zahlreich vermehren. Diese Tiere und ihre Nachkommen haben kaum eine Chance auf erfolgreiche Vermittlung, da sie sich von Menschen meist nicht anfassen lassen. Ist eine Katze ohne Kontakt zu Menschen aufgewachsen, dann ist eine Sozialisierung mit Menschen nahezu unmöglich. Allerdings verfügen diese Tiere über ein ausgesprochen geübtes Jagdverhalten, sodass sie sich mühelos von Stallmäusen ernähren können. Meist genügt es, eine Trockenfutterschale bereitzustellen, damit die Katzen ihren Grundbedarf jederzeit decken können, sich aber zusätzlich mit Frischfleisch versorgen. Was gibt es Schöneres für eine Katze, als den ganzen Tag im Schlaraffenland mit zahlreichen Verstecken zu verbringen?