Freitag, 28. März 2014

Kater Maru ist ein echter Internetstar

Bildquelle: Facebook 2014 -Maru.
Katzenfreunde aufgepasst! Nicht nur Hunde wie der kleine Zwergspitz Boo können im Internet Massen verzaubern. Vom japanischen Kater Maru können die Menschen einfach nicht genug bekommen. Das flauschige Kerlchen ist auf dem Webportal Youtube seit 2009 ein echter Star: Maru-Videos wie das untenstehende erreichen dort teilweise bis zu 19. Millionen Aufrufe.

Kein Wunder: Der gestreifte Scottish-Fold-Kater macht allerlei putzige Sachen. Decken herumtragen, auf Dinge springen, durch den Flur joggen oder im Waschbecken graben - all das macht ihm wahnsinniges Vergnügen. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es jedoch, den eigenen Körper in papierene Behältnisse zu befördern.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" muss das Lebensmotto des Schottischen Faltohrkaters sein, denn ob zu klein oder zu groß - Maru schafft es in jede Box, die man ihm vorsetzt, irgendwie hinein. Herrlich! Maru weiß eben, wie man sein Internet-Publikum unterhält!

Samstag, 22. März 2014

Katze und Hund gehen auf denselben Urahn zurück!



Katze und Hund sind sich genetisch ähnlich.
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Ohnoitsjamie, via Wikimedia Commons.
Dass alle an Land lebenden Lebewesen letztendlich auf Fische zurückzuführen sind, bedeutet im Umkehrschluss, dass es auch einen gemeinsamen Urahn von Mensch, Hund und Katze gibt. Jedoch haben Hund und Katze mehr gemeinsam, als wir häufig denken. So unterschiedlich Katze und Hund auch sind, haben sie dennoch denselben Urahn, der kürzlich von Wissenschaftlern im belgischen Dormaal entdeckt wurde. Das Fossil lässt auf ein Raubtier von lediglich einem Kilogramm Gewicht schließen, das sich von Insekten und kleinen Säugetieren ernährte. Dieses kleine Raubtier nennen die Wissenschaftler „Dormaalocyon latouri“. Es lebte vor zirka 56 Millionen Jahren und hielt sich überwiegend fern vom Boden in den Bäumen auf. Es ist kaum vorstellbar, dass sich aus diesem Tier im Laufe der Evolution Hund und Katze entwickelt haben sollen. 

Die Wissenschaft geht aber noch einen Schritt weiter. Sie stellen die Theorie auf, dass vor 66 Millionen Jahren ein Urahn gelebt haben soll, aus dem sich nicht nur das Dormaalocyon entwickelte, sondern auch andere Raubtiere wie Tiger, Robben, Bären und Löwen. Ein Beweis für die Existenz dieses Urahn steht noch aus. Fakt ist aber, dass sich Hund und Katze genetisch gesehen sehr ähnlich sind. Vielleicht erklärt dies auch, warum sie häufig miteinander in Konflikt geraten. Einerseits verbindet sie der gemeinsame Ursprung, andererseits sind sie direkte Nahrungskonkurrenten, deren Hauptinteresse dem Fortbestehen der eigenen Art gilt. Da ist es gut, dass unsere domestizierten Haustiere miteinander weder um Nahrung noch um die Fortpflanzung konkurrieren müssen. In solch geborgenem Umfeld entstehen manchmal echte Freundschaften zwischen Hund und Katze!

Sonntag, 16. März 2014

Katze möchte Eis schlecken

Katze kann süßen Leckereien nicht widerstehen. Bildquelle: markt.de Kleinanzeige
Über die langsam milder werdenden Temperaturen freuen sich vor allem die Eisdielen-Betreiber: Sie eröffnen die Sommersaison. Ob Schokolade, Vanille oder Erdbeer - nicht nur Zweibeiner gönnen sich gerne ein Eis, auch Katzen können einer solch leckeren Erfrischung oftmals nicht widerstehen. Ganz heimlich, still und leise vergreift sich dieses niedliche BKH-Kätzchen daher an Frauchens Cookie-Eis. Yammi, was für ein Leckerli!

Doch Achtung: Unser normales Eis ist für Stubentiger natürlich nicht gesund. Wer seiner Katze eine Freude machen will, kann ein spezielles Katzen-Eis herstellen. Dafür einfach eine Eiswürfelform mit lactosefreier Milch oder Katzen-Milch füllen und im Eisfach gefrieren lassen. 

Mittwoch, 12. März 2014

Die 7 (oder 9?) Leben einer Katze


Der Legende nach haben Katzen mehrere Leben.
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Broc, via Wikimedia Commons.
Im alten Ägypten bestanden Mahlzeiten aus neun Gängen. Wandte sich eine Katze von einer Speise ab, dann war es sehr wahrscheinlich, dass diese vergiftet oder verdorben war. Vermutlich entwickelte sich hieraus die Meinung, dass Katzen wohl 9 Leben haben müssten.

Die sieben Leben einer Katze…oder waren es doch neun Leben?

Aus anderen Quellen ging ein Mythos hervor, Katzen hätten sieben Leben. Die Zahl sieben ergibt sich aus der Summe von drei und vier, wobei drei die Dreifaltigkeit und vier die vier Elemente symbolisiert. Fügt man Teufel und Hölle als Symbole der Unendlichkeit hinzu, ergibt sich wiederum die ominöse Zahl neun. Beide Sprichwörter, ob sieben oder neun Leben, scheinen also ausdrücken zu wollen, eine Katze hätte mehr als ein Leben.

Vermutlich war es den Menschen zu früheren Zeiten einfach unbegreiflich, wie ein so kleines und zartes Tier wie die Katze einen Sturz aus derart großen Höhen völlig unversehrt überstehen kann. Aerodynamische Effekte bremsen den Katzenkörper bereits im Fall. Die große Winkelung der Beine wirkt wie eine Feder, sodass sie große Stoßkräfte zu absorbieren vermag. Die Wirbelsäule ist flexibel genug, um die Landung ohne Schäden zu überstehen. Auch aus der Rückenlage dreht sie sich während des Falls herum, sodass die Pfoten zuerst den Boden berühren.

Von sportlichen Freigängerkatzen und gemütlichen Stubentigern

Bei manchen Rassezüchtungen ging die Sportlichkeit jedoch zu Lasten der optischen Erscheinung verloren. Unsere domestizierten Hauskatzen bekommen eine gute Fütterung, zu wenig Bewegung und nur spärliche Möglichkeiten, die Geschicklichkeit zu verbessern. Naturnah gehaltene Katzen vermögen die erstaunliche Leistung hoher Sprünge zu erbringen. Behäbige Stubentiger mit Wohlstandsbauch und geringer Klettererfahrung stellt man lieber nicht auf die Probe, ob sie den Fall aus großen Höhen überstehen können.

Donnerstag, 6. März 2014

Katze genießt die ersten Sonnenstrahlen

Katze freut sich auf den Frühling. Bildquelle: markt.de Kleinanzeige
Der Frühling naht und die Temperaturen werden milder. Da freuen sich nicht nur wir Menschen. Auch dieses niedliche Kätzchen scheint die ersten Sonnenstrahlen ausgiebig zu genießen. Wenn man zusätzlich noch ein paar Streicheleinheiten von "Frauchen" erhaschen kann, gibt es ja auch nichts Schöneres.

Sonntag, 2. März 2014

Impfung gegen Katzenhaarallergie


Impfstoff für Katzen gegen Katzenhaarallergie bald auf
dem Markt? By
Zschorna, via Wikimedia Commons.
Es gibt bereits Medikamente auf dem Markt, mit dem Katzenhaarallergiker ihre Allergie unterdrücken und trotzdem eine Katze halten können. Auch eine aufwändige Desensibilisierung kann dazu führen, dass die Allergie verschwindet. Neuerdings gibt es aber jetzt auch einen Impfstoff, der nicht dem Mensch, sondern der Katze verabreicht wird. Damit soll ein spezielles Protein blockiert werden, das als Auslöser für Katzenhaarallergien gilt. Dieses Protein befindet sich in Hautschuppen und im Speichel der Tiere. Am Universitätsspital Zürich fanden die Forscher heraus, dass das Protein durch die Impfung reduziert werden kann, sodass die Symptomausbildung bei Menschen mit Katzenhaarallergie deutlich vermindert wird. Für die Katze selbst hat das Protein nach Aussage der Forscher keine lebenswichtige Funktion. 

Diese Aussage stellen Tierschützer in Frage und fordern zunächst die Funktion des Proteins weiter zu erforschen. Außerdem gibt es bereits eine Katzenrasse, die durch spezielle Züchtung für Katzenhaarallergiker geeignet sind. Diese Tiere sind jedoch selten und haben einen stattlichen Preis. Bleibt als letzte Möglichkeit, einen Impfstoff für Menschen zu entwickeln. So fordern es auch die Tierschützer. Der Impfstoff für Katzen soll schon bald auf den Markt gebracht werden. Drei Schweizer Forscher arbeiten derzeit an dessen Zulassung.