Donnerstag, 19. Dezember 2013

Vorbereitung auf den kalten Winter für Katzen, die draußen leben


Katzenbild im Winter. Foto: Dwight Sipler | Wikimedia Commons
Katzen können keinen Wintermantel anlegen, wenn sie nach draußen gehen. Eine Katze, die in den Herbstmonaten fast ausschließlich in der warmen Wohnung war, hat kein ausreichendes Winterfell ausgebildet, um sich an die kalten Wintertage anzupassen. Daher ist die beste Vorbereitung auf den kalten Winter der tägliche Freigang auch im ungemütlichen Herbst.

Das richtige Gewicht erkennen

Rippen und Wirbelsäule sollten nicht sichtbar, aber ertastbar sein. Die Taille hingegen sollte deutlich sichtbar sein. Tasten Sie nun am Bauch Ihres Tieres. Im Sommer werden keine übermäßigen Fettreserven am Bauch benötigt, während zum Winter hin bei Freigängerkatzen ein angemessener Fütterungszustand sicher sinnvoll ist. Am Brustkorb ist beim normalgewichtigen Tier eine dünne Fettschicht zu jeder Zeit fühlbar. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft geht es auch unseren Haustieren besser denn je. Die meisten Tiere sind normalgewichtig mit Tendenz zum Übergewicht. Untergewichtige Katzen sieht man eher selten, meist sind dies ältere oder kranke Tiere.

Katzen mögen's warm, bitte. Quelle: imgur.com

Wärmende Fettreserven im Winter

Ein dickes Fell alleine bietet noch nicht genügend Schutz für die niedrigen Temperaturen im Winter. Auch Tiere können eine Erkältung bekommen. Diese können sie besser überstehen, wenn der Körper auf seine eigene Fettreserve zurückgreifen kann. Abgesehen davon kühlt der Körper nicht so schnell aus. Sollte Ihre Katze untergewichtig sein, erhöhen Sie die tägliche Futterration um 10% um eine langsame Gewichtszunahme herbeizuführen. Auch laktosefreie Milch kann beigefüttert werden, sollte aber nicht die einzige Nahrungsquelle sein.

Den Fellwechsel unterstützen

Indem Sie dem täglichen Futter kleine Mengen Öl beimischen, wird das Haarwachstum gefördert. Gleichzeitig hilft es die Verdauung zu fördern, da die Katze bei der Fellreinigung jetzt mehr Haare verschluckt als sonst. Ein halber Teelöffel pro Mahlzeit genügt, ansonsten kann es zu Durchfall kommen. Achten Sie darauf, Öl mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren zu verwenden. Geeignet sind beispielsweise Lachsöl, Leinöl und Olivenöl. Regelmäßiges Bürsten hilft, die ausgefallenen Haare zu entfernen und ein Verfilzen zu vermeiden. Unregelmäßigkeiten wie Rötungen oder ausgeprägten Juckreiz sollten Sie vom Tierarzt untersuchen lassen.

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