Montag, 16. Dezember 2013

Die Katze und der Gartenteich


Katze am Teich. Foto: Hisashi | Wikimedia Commons

Katzen fühlen sich von Gartenteichen regelgerecht angezogen, insbesondere dann, wenn Fische darin leben. Wär doch zu schade, wenn des Nachbars teure japanische Koi von Ihrer Katze herausgeangelt und als Mittagshäppchen verspeist würden. Da ist Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert, aber wer ist eigentlich verantwortlich? Der Gartenteichbesitzer, der seinen Teich nicht ordnungsgemäß gesichert hat oder der Katzenhalter, der seine Katze nicht davon abhält, die Fische heraus zu angeln? Grundsätzlich ist natürlich der Katzenhalter schadensersatzpflichtig, die Haftpflichtversicherung wäre in der Pflicht. Jedoch gelingt der Beweis nur selten, außer es ist eine Videokamera installiert, wodurch eindeutig belegt werden kann, welche Katze den Schaden verursacht hat (mehr zur Tierhalterhaftpflichtversicherung hier). Auch dies gelingt nur dann, wenn eine spezielle Fellzeichnung den „Täter“ eindeutig identifiziert.

Katzensicherer Gartenteich verhindert Streitereien in der Nachbarschaft

Schlagen Sie Ihrem Nachbarn doch eine einfacherer Lösung vor: Ein Zaun, der die Katzen vom Ufer fernhält. Auch ein Rasensprenger, der durch Bewegungssensoren aktiviert wird, bietet effektiven Schutz für die Fische. Nicht zuletzt sollte der Teich genügend tief angelegt sein und die Fische nicht direkt am Uferrand gefüttert werden. Mit ein wenig Glück können Sie Ihren Nachbarn hierdurch von unangenehmeren Katzenschutzmaßnahmen abhalten. Man liest teilweise von Elektronetzen, Gartenschlauchattacken, ins-Wasser-schubsen und weiteren wenig tierfreundlichen Tipps. Das ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, wie viel Geld, Zeit und Mühe Gartenteichliebhaber in ihr Hobby investieren. Und Ihre Katze findet bestimmt auch einen anderen tollen Spielplatz für ihre Ausflüge. Zubehör für den Gartenteich finden Sie hier.

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