Freitag, 1. November 2013

Die Katze im Winter

Die historischen Ahnen unserer Hauskatze kannten keinen Winter. Denn die Landraubtiere lebten in den trockenen und warmen Regionen der Erde. Daher sind bis heute weder der Organismus der Katze noch ihr Stoffwechsel wirklich gut auf die kalte Jahreszeit eingestellt. Sie verlängert ihre Ruhephasen deutlich, wenn es draußen dunkel und kalt wird. Ist sie nicht zur aufwendigen Nahrungssuche gezwungen, kann sie gut und gerne bis zu 20 Stunden am Tage schlafend und dösend damit verbringen, auf den Frühling zu warten.

Dann sucht sie sich gern einen warmen und gemütlichen Ort. Manch ein Katzenbesitzer ahnt, woher der Ausdruck „Damit lockt man keine Katze hinter dem Ofen hervor" kommen mag. Wenn man der Katze etwas Gutes tun will, dann richtet man am besten mehrere kuschelige und warme Plätzchen in der Wohnung für sie ein. An der Heizung zum Beispiel könnte sie sich wohl fühlen oder auf der Fensterbank.
 
Katzen im Winter Foto: Author: Nickolas Titkov I flickr
Die Körpersprache der Katze verrät, wie es ihr in Bezug auf die Wärme geht: rollt sie sich wie ein Ball zusammen, dann ist ihr kalt und sie versucht, möglichst viel Körperwärme zu halten. Streckt sie sich aber lang hin, dann versucht sie sich abzukühlen und Hitze abzugeben.

Etwas frische Luft tut der Samtpfote auch im Winter gut. Der Sauerstoff belebt Geist und Glieder. Sie sollten gerade im Winter Aktivität und Spiel auf ihren Tagesplan setzen, damit sie nicht ganz einrostet. Mehrmals am Tag sollte sie sich für etwa eine Viertelstunde bewegen, damit die Muskeln trainiert werden und der Kreislauf auf Trapp gehalten wird.

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