Freitag, 20. September 2013

Katzenspielplatz im Haus - Papier, Körbe und Verstecke

Katzen sind verspielt und vermutlich auch deswegen das beliebteste Haustier der Deutschen. Anders als ein Hund, sucht sich die Katze selbst ihre Beschäftigung. Durch Mäuse fangen, Blätter jagen und auf Bäume klettern hält sie sich nicht nur fit, sondern wird auch ausgelastet. Da die meisten Freigängerkatzen bei Regen lieber im Trockenen bleiben, wird dann die Wohnung zum Katzenspielplatz. In den meisten Fällen ist dies sehr unterhaltsam für Mensch und Katze. Teures Spielzeug, Kratzbäume und dergleichen sind meist nicht nötig. Schon ein umgekippter Papierkorb mit zerknüllten Blättern ist für Katzen ein Riesenspaß!

Katzen spielen mit fast allem Foto: Laurapri | Wikimedia Commons

Katzenfreundlich gestaltete Wohnungen haben genügend Verstecke und Durchschlupfmöglichkeiten. Denn Katzen lieben es, sich hinter einer Wand zu verstecken und das Geschehen zu beobachten, bis sie im nächsten Moment urplötzlich hervorspringen und die vermeintliche Beute erlegen. Achten Sie darauf, dass Ihr großer Zeh nicht ausversehen zum Spielobjekt wird. Das kann sehr schmerzhaft werden.
Katzen sind nicht gerne alleine Foto: Takashi Hososhima | Wikimedia Commons

Aber auch sonst ist alles was sich bewegt oder Geräusche macht sehr interessant für Stubentiger. Ein Drucker beispielsweise macht sogar beides. Das raschelnde Papier übt eine große Anziehungskraft auf Katzen aus. Falls Sie etwas ausgedruckt haben und dann erstaunt feststellen, dass nichts herausgekommen ist, dann könnte es sein, dass Ihre Katze das Papier kurzerhand zur Beute erklärt hat. Aber keine Sorge, wenn das Wetter wieder besser wird, dann geht Ihre Freigängerkatze auch sehr gerne wieder nach draußen. Denn dort ist es trotzdem immer noch am spannendsten für sie.
 
Katzen sind sehr neugierig  Foto: Dwight Sipler | Wikimedia Commons

Mittwoch, 18. September 2013

Ist Ihre Katze entlaufen? Was Sie jetzt tun sollten:


1. Bewahren Sie Ruhe und suchen nochmals alles gründlich ab!

Die Wohnung, Treppenhaus und Keller, sowie auch den Garten und die nähere Umgebung bis zu 400 Metern nochmal gründlich durchsuchen. Dabei den Namen der Katze rufen und mit Futter locken. Katzen sind extrem neugierig und schlüpfen auch mal unbemerkt in Schubladen, Wäschekisten oder gar die Waschmaschine. Man hat schon Katzen hinter Einbauküchen, im Sofapolster oder in der halbgeöffneten Spülmaschine wiedergefunden. Auch der Abstellraum kann unbeabsichtigt zur Falle werden.
 
Die Waschmaschine ist ein beliebtes Versteck für Katzen Foto: mwri | Wikimedia Commons

2. Die nähere und weitere Umgebung absuchen, Nachbarn fragen.

Bei Katzendamen und kastrierten Katern können Sie davon ausgehen, dass sie sich nicht mehr als 400 Meter von ihrem Zuhause entfernen, in der Paarungszeit und bei unkastrierten Tieren bis zu 1.2 Kilometer. Daher ist bei diesen die nähere Umgebung im Fokus. Bitten Sie Nachbarn zusammen mit Ihnen, Haus, Keller, Garagen und Gärten nach dem vermissten Tier zu kontrollieren. Im Idealfall bereiten Sie zusätzlich einen Flyer vor, auf den Sie ein Bild der Katze, sowie den Namen und besondere Erkennungsmerkmale notieren. Ihr Name und Telefonnummer (eventuell von einem für diesen Zweck gekauften Prepaid SIM) sollten natürlich auch nicht fehlen. Besteht der Verdacht, dass das Tier sich in einem unübersichtlichen, schwer kontrollierbaren Raum aufhält, lassen Sie eine kleine Schale Trockenfutter zurück, die Sie am nächsten Tag kontrollieren. Vermuten Sie Ihr Tier hier, dann lohnt es sich vielleicht eine Lebendfalle (erhältlich beim örtlichen Tierheim) aufzustellen.
Die Suche zu jeder Tages- und Nachtzeit ist sehr aufwändig. Nehmen Sie Lockmittel wie beispielsweise die Futterschale mit und rufen Sie den Namen Ihrer Katze. Nachts empfiehlt es sich, eine Taschenlampe mitzunehmen. Manchmal verrät ein leuchtendes Augenpaar den Unterschlupf der Katze.
 
Katzen entdecken gerne Neues Foto: The Wifechaser | Wikimedia Commons
3. Gab es in letzter Zeit besondere Ereignisse?

Alles, was anders ist als der normale Alltag, kann dazu führen, dass die Katze plötzlich nicht mehr auffindbar ist. Die Neugier der Katze wird geweckt, sobald etwas nicht seinen üblichen Lauf nimmt. Ungewohnte Geräusche, fremde Menschen oder außergewöhnliches Wetter. Die Neugier der Katzen wird ihnen leider oft zum Verhängnis.
  •          Heizöllieferung -> Heizkeller kontrollieren!
  •          Urlaubszeit -> vielleicht ist die Katze ins Auto des Nachbarn eingestiegen?
  •          Sturm oder Gewitter -> die verstörte Katze könnte auf einen Baum geklettert sein

4. Gezielt Fundanfragen in der Region stellen

Rufen Sie an oder fahren Sie gleich persönlich vorbei, um eventuell auch Ihren Flyer aushängen zu können:
  •          Tierheime
  •          Tierschutzvereine
  •          Tierärzte
  •          Fundbüro und Gemeinde
  •          Polizei
  •          Supermärkte, Schulen und Kindergärten
  •      Geben Sie bei  markt.de kostenlos eine Vermisstenanzeige in Ihrer Region auf.

Montag, 16. September 2013

Domestikation der Katze - Von der unnahbaren Wildkatze zur verehrten Göttin


Die Vordergründige Frage im Zusammenhang mit der Domestikation der Katze ist, wer eigentlich den ersten Schritt getan hat. War es der Mensch, der die Katze in sein Haus aufnahm oder war es die Katze, die sich aus freien Stücken dem Menschen anschloss? Betrachtet man sich unsere heutigen Stubentiger, dann tendiert man wohl eher zu letzterer Version. Der Begriff „Domestikation“ beschreibt lediglich, dass eine Tierart Anpassungen an das Leben zusammen in einem Haushalt mit dem Menschen erfährt. Es beinhaltet keine Aussage darüber, wie Mensch und Tier ihr gemeinsames Dasein begannen.

Stubentiger oder Freigänger? Foto: Wadems | Wikimedia Commons

Für das frühere Nomadenleben der Menschen konnten sich die Katzen nicht begeistern. Hunde hingegen waren zu dieser Zeit schon längst im häuslichen Umfeld zu finden. Katzen schlossen sich dem Menschen nachweislich erst vor ungefähr 4000 Jahren auf Kreta und vor etwa 2500 Jahren in China an. Vermutungen zufolge fand die früheste Domestikation jedoch im alten Ägypten statt. Hier gab es prall gefüllte Kornkammern, das jede Menge ungebetene Gäste anlockte, so auch zahlreiche Mäuse. Da kam es den Menschen gelegen, dass sich Wildkatzen zunächst nur gelegentlich, dann immer häufiger und schließlich ständig in ihrem häuslichen Umfeld aufhielten. Schließlich erreichte die Katze sogar einen heiligen Status als Tempelkatze. Später erhob sie ein Pharao sogar zum Status einer Göttin mit eigenem Tempel und Priestern. Die Tötung von Katzen stand damals unter Todesstrafe. Nach und nach, insbesondere zur Zeit der römischen Herrschaft, eroberte die Katze als Importgut weitere Länder. Heute ist sie eines der am weitesten verbreiteten Haustiere.

Samstag, 14. September 2013

Die Schottische Faltohrkatze - Einzigartig und Apart

Wie der Name schon sagt, erkennt man diese Rasse an den nach vornehängenden Ohren, die durch gezielte Zucht in Großbritannien erzielt wurde. Inzwischen findet man die meisten Schottischen Faltohrkatzen in Amerika. Sie ist eine Kurzhaarkatze mit durchschnittlicher Größe und in zahlreichen Farbvariationen. Die herabhängenden Ohren im Zusammenspiel mit dem eher rundlichen Kopf und runden Augen bewirken einen einzigartigen Gesichtsausdruck.
 
Ungewöhnlich und schön - die Schottische Faltohrkatze Foto: llovefoldie | Wikimedia Commons
Stehen die Faltohren mit weiteren körperlichen Veränderungen im Zusammenhang?

Die Faltohren sind auf eine genetische Veränderung zurückzuführen. In der Form, wie es in der Zucht von Schottischen Faltohrkatzen vorgesehen ist, sind die Tiere völlig gesund. Eine andere Mutation, die ebenfalls mit Faltohren im Zusammenhang steht, wirkt sich auf das Wachstum der Knochen aus und kann schwerwiegende Störungen der Motorik hervorrufen. Mit diesen Tieren darf nicht weiter gezüchtet werden. Um dem Auftreten schwerer Störungen entgegen zu wirken, werden Fremdeinkreuzungen mit Britisch Kurzhaar-Katzen vorgenommen. Dennoch gibt es fortwährend Diskussionen über ein Verbot der Reinzucht von Schottischen Faltohrkatzen, da immer wieder schwere Gendefekte bei den Tieren nachgewiesen werden. Jedoch gelang es bisher noch nicht, den Zusammenhang des jeweils aufgetretenen Defektes mit der Faltohrmutation eindeutig wissenschaftlich zu belegen. Statistisch gesehen treten bei der Faltohrkatze nicht mehr genetisch bedingte Krankheiten auf als bei anderen Katzenrassen. Am wichtigsten scheint es daher zu sein, bei der Zucht darauf zu achten, nur Tiere zu verpaaren, die nicht zu eng miteinander verwandt sind. Aber das gilt selbstverständlich nicht nur für die Faltohrkatzenzucht, sondern generell für jede Zucht.

Donnerstag, 12. September 2013

Jede Katze ist anders - Bedürnisse und Ansprüche

Jede Katze ist anders, daher variieren die Bedürfnisse verschiedener Katzen stark. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jede Katze die folgenden Bedürfnisse hat; jeweils unterschiedlich ausgeprägt je nach ihrem Naturell:
·         Futter, Wasser und einen Ort zum Versäubern, der regelmäßig gereinigt wird
·         Körperpflege, vor allem Fellpflege während des Fellwechsels
·         Freigang an der frischen Luft
·         Spiel- und Ruhezeiten
·         Ruhemöglichkeiten
·         Zeit, Liebe und Fürsorge ihrer Bezugspersonen
·         Gesellschaft von Artgenossen
·         Regelmäßige ärztliche Versorgung, insbesondere bei Krankheit oder Unfall
 
Nicht jede Katze versteht sich mit einem Hund Foto: Mary03101983 | Wikimedia Commons
Katzen haben ein hohes Bedürfnis an Hygiene und Komfort

Eine gesunde, ausgewachsene Katze bekommt üblicherweise zweimal pro Tag Futter. Da Katzen sehr reinliche Tiere sind bevorzugen sie es, wenn der Futter- und Wassernapf nicht direkt neben der Katzentoilette steht. Nach dem Futterplatz ist der Ruheplatz am wichtigsten für den Stubentiger. Mehr als die Hälfte des Tages verschlafen sie, teils im Tiefschlaf und teils im leichten Dösen. Hierfür benötigen Sie einen geschützten Platz, der vor direkter Sonne, Zugluft und auch vor Feuchtigkeit geschützt ist. Zudem sollten die Ruhemöglichkeiten genügend Schutz vor Störungen bieten. In lebhaften Haushalten mit Kindern oder Hunden ist das nicht immer ganz einfach. Hier ziehen sich Katzen gerne auf erhöhte Plätze wie Schränke oder die Aussichtsplatzform ihres Kratzbaumes zurück.

Katzen mit Freilauf sind ausgeglichener

Im Freilauf kann sie dann ihre Jagdleidenschaft ausleben. Darf Ihre Katze aus triftigen Gründen keinen Freilauf genießen, sollten Sie für Ausgleich sorgen. Während der Spielzeiten kann sich Ihr Stubentiger so richtig austoben, Spielzeugmäuse jagen, die Katzenangel fangen oder vielleicht versuchen Sie sich auch an Katzenagility. Mit manchen Katzen kann man sogar am Geschirr spazieren gehen. Notfalls kann auch der Balkon mit einem Netz überspannt und dann für den Auslauf der Katze genutzt werden.

Dienstag, 10. September 2013

Wer ist intelligenter? Hund oder Katze?

Katzen zeigen nur wenige Emotionen und lassen sich nicht gerne in die Karten schauen. Sie sind speziell und gerade das fasziniert viele Menschen, während manch anderer dafür kein Verständnis aufbringen kann. Comedian Ralf Schmitz lebte 27 Jahre lang mit seiner Katze zusammen und machte sie zur Hauptdarstellerin in seinem Buch „Schmitz‘ Katze“, das 2009 in den Handel kam und reißenden Absatz fand. Ganz nach dem Motto „Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal“ nimmt er Stubentiger und auch ihre Halter auf die Schippe. Eine zentrale Frage der Abhandlung ist: „Wer nimmt hier wen auf die Schippe?“ Nach dieser Lektüre werden Sie die Beziehung zu Ihrer Katze mit ganz anderen Augen sehen! Oder Sie werden erstmals verstehen, was Ihre Katze Ihnen eigentlich mitteilen will, wenn sie Ihnen laut maunzend den Weg versperrt.

Katzen sind sehr speziell Foto: Ste Elmore | Wikimedia Commons

Eine immerwährende Diskussion zwischen Hunde- und Katzenhaltern dreht sich um die Intelligenz der Tiere. Wer ist schlauer, Hund oder Katz? Renommierte Biologen befassten sich mit der Thematik, entwickelten ausgeklügelte Tests und kamen zu dem Entschluss, dass die Intelligenz nicht vergleichbar ist. Jeder ist Spezialist auf seinem Gebiet. Katzen sind im emotionalen Bereich den Hunden deutlich unterlegen, während sie hingegen bezüglich der Sehfähigkeit besser abschneiden. Kürzlich konnten Forscher zudem nachweisen, dass Katzen tatsächlich zählen können. Zwar nur bis vier, aber immerhin. Zudem gehen sie sehr bedacht vor und überlegen zunächst, ob der Aufwand lohnenswert ist, bevor sie sich nur einen Millimeter bewegen. Viele Hunde hingegen scheuen keine Mühen, um mit ihrer Vertrauensperson in Kommunikation zu treten. Sie wollen gefallen, lieben die gemeinsamen Übungen mit ihrem Menschen und sind dabei schier unermüdlich bei der Sache. Angesichts so viel Engagement kann der Stubentiger nur schmunzeln.
 
Da kann die Katze nur schmunzeln Foto: Yumi Kimura | Wikimedia Commons

Sonntag, 8. September 2013

Auch Katzen können grauen Star bekommen

Fast alle unsere Haustiere können im Alter den grauen Star bekommen. In der freien Natur ist das Problem in der Regel schnell gelöst, wenn ein Wildtier seine Sehfähigkeit verliert, verliert es meist relativ zeitnah auch sein Leben. Mit unseren Haustieren verhält es sich anders. Durch unsere Obhut sind sie vor der natürlichen Selektion geschützt und werden zumeist deutlich älter als wildlebende Tiere. 

Katzen können gut mit halber Sehkraft zurecht kommen Foto: Evelyn Simak | Wikimedia Commons
Grauer Star lässt das Bild verschwimmen

Im Alter lässt die Sehkraft häufig nach. Gleichzeitig stellen sich eine Erhärtung, sowie auch eine Trübung der Linse ein. In seltenen Fällen kann grauer Star angeboren sein oder wird durch Unfall, Krankheit, allergische Reaktionen oder eine Entzündung hervorgerufen. Von außen ist lediglich ein heller Fleck sichtbar, der eine graubläuliche bis weiße Färbung hat. Der betroffene Patient kann nicht mehr klar sehen oder erblindet sogar gänzlich auf dem betroffenen Auge.

Was hilft bei grauem Star?

Leider gibt es keine Medikamente, um das Fortschreiten des grauen Star aufzuhalten. Einzig ein operativer Eingriff kann Abhilfe schaffen, indem die getrübte Linse durch eine neue künstliche Linse ersetzt wird. Ein solcher Eingriff stellt für eine Katze eine erhebliche Belastung dar. In den drei Wochen nach der Operation benötigt sie permanente Beaufsichtigung und intensive Pflege. Daher muss sorgfältig abgewogen werden, ob der Eingriff im individuellen Fall sinnvoll ist oder nicht. Mit einer einseitigen Blindheit kommen die meisten Tiere bestens zurecht, ein Außenstehender merkt es häufig nicht einmal. Auch die beidseitige (nahezu) Blindheit stellt kein großes Problem dar, wenn die Tiere gelernt haben, sich mit dieser Einschränkung zu arrangieren. Daher ist es vermutlich sinnvoller, die Wohnung entsprechend umzugestalten anstatt das Risiko einer Operation einzugehen.

Der ideale Wohnraum für die sehbehinderte Katze

·         Nicht zu weitläufig und idealerweise auf nur einer Etage
·         Ecken und Kanten sind abgepolstert
·         Treppen, Fenster und Balkone sind gesichert, sodass die Katze nicht ausversehen herunterfallen kann
·         Es gibt keine anderen Tiere im Haushalt, welche die sehbehinderte Katze bedrängen könnten
·         Futter- und Wasserplatz bleiben an der wohlbekannten und gut erreichbaren Stelle
·         Möbel bleiben an ihrer Stelle und werden nicht ständig verrückt
·         Es ist immer jemand da, um der Katze zu helfen, falls sie sich verläuft oder in einer Sackgasse feststeckt

Freitag, 6. September 2013

Luxusstubentiger - Wie Katzen den Tag verbringen


Die meisten Stubentiger führen ein Leben im Luxus, das steht außer Frage. Sie beanspruchen die besten Liegeplätze für sich und haben Hausangestellte, die für sie aufräumen und nur das beste Futter zubereiten. Allerdings hat die Sache auch einen Haken. Ihre „Hausangestellten“ sind nicht 24 Stunden am Tag für sie verfügbar. Wenn Herrchen und Frauchen außer Haus sind, muss die Katze eben selbst Hand anlegen. Da wird gewaschen:
 
Eine Katze erforscht die Waschmaschine Foto: mwri | Wikimedia Commons

Wenn der kleine Hunger kommt wird auch mal gekocht. Obwohl Frischnahrung aus dem Garten natürlich viel schmackhafter wäre. Aber dazu müsste man sich ja nach draußen bequemen. Gelegentlich ist auch das Menschenessen von ausreichender Qualität für den verwöhnten Katzengaumen.
 
Katzen haben einen erlesenen Geschmack Foto: The27thmaine | Wikimedia Commons

Und die Notdurft wird kurzerhand auf der Menschentoilette verrichtet. Natürlich nur, wenn hier alles blitzblank sauber ist. Nicht auszudenken welche Unannehmlichkeiten verschmutzte Pfoten mit sich bringen könnten. Bezüglich Reinlichkeit kann sich so mancher Zweibeiner ein Vorbild an den reinlichen Stubentigern nehmen!
 
Manche Katzen können ein WC benutzen Foto: CParísC | Wikimedia Commons

Aber am allerliebsten dösen die Samtpfoten einfach auf ihrem Lieblingsplatz vor sich hin und genießen das ruhige Leben. Sanft gebettet an erhöhter Stelle, auf dem Fensterbrett mit Aussicht auf die Vögel im Garten oder auch mal gemütlich im Schoß von Frauchen eingekuschelt. So lässt es sich leben!