Montag, 19. August 2013

Übergewicht und Untergewicht bei Katzen - Nicht zu dick, nicht zu dünn, sondern genau richtig!


Als Faustregel gilt: Wenn Sie mit Ihren Fingern an beiden Seiten des Katzenbauches entlangstreichen, dann sollten die Rippen auf leichten Druck hin spürbar sein. Übergewicht ist genauso schädlich für unsere Stubentiger wie Untergewicht. Während Untergewicht oft auf Probleme mit der Futterqualität, Zahnprobleme bei der Katze oder auf Unverträglichkeiten zurückzuführen sind und unbedingt mit dem Tierarzt besprochen werden sollten, resultiert Übergewicht aus Überfütterung. Hier ist also mehr Disziplin beim Halter gefragt.

Übergewicht ist gefährich für Katzen Foto: Zeemeuw | Wikimedia Commons
Freigänger oder Wohnungskatze
 
Freigänger haben viel Bewegung und sind meist nicht so anfällig für Übergewicht. Reine Stubentiger hingegen bewegen sich deutlich weniger und schlafen mehr. Also verbrauchen sie auch weniger Energie. Ein zusätzlicher Faktor ist die Kastration, die das Ansetzen von Fett insbesondere am Bauch begünstigt. Aufgrund der leicht verringerten Aktivität kastrierter Katzen und dem daraus resultierenden geringeren Energieverbrauch, sollte die Futtermenge entsprechend angepasst werden. Selbstverständlich müssten auch zwischendrin gegebene Leckereien bei der täglichen Nassfutterration wieder abgezogen werden.

Das richtige Maß finden

Eine normalgewichtige Katze schleicht eleganter durchs Leben, hat weniger mit typischen Wohlstandskrankheiten zu tun und bleibt folglich länger gesund. Übergewicht stellt in erster Linie eine erhöhte Belastung auf die Gelenke dar. Frühzeitiger Verschleiß und Arthrose können die Folge sein. Auch Stoffwechselerkrankungen können durch falsche Ernährung auftreten. Die „richtige“ Ernährung für die Lebensumstände Ihrer Katze kennen nur Sie. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Rippen auf leichten Druck noch deutlich spürbar sind und passen Sie die Futtermenge jeweils regulierend an. Dann kennen Sie schon bald die optimale tägliche Futtermenge für Ihre Katze.

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