Samstag, 31. August 2013

Stolperfallen bei der Katzenernährung

Katzen sind Fleischfresser. Während Hunde sich im Laufe der Domestikation vom reinen Fleischfresser immer mehr zum Allesfresser entwickelt haben, sind unsere Hauskatzen nach wie vor auf Nahrung tierischen Ursprungs spezialisiert. Freigänger und verwilderte Katzen ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren wie Mäusen und Maulwürfen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine rein fleischbasierte Ernährung den Nährstoffbedarf einer Katze völlig abdeckt. Die in manchen Futtermitteln enthaltenen Kohlenhydrate und insbesondere Zucker bieten für den Organismus der Katze keinerlei Mehrwert und stehen im Verdacht Adipositas, Diabetes und Zahnerkrankungen zu verursachen. Achten Sie daher bei der Auswahl des Futters auf einen möglichst hohen Fleischanteil und möglichst geringen Anteil an Kohlehydraten. Dieser sollte 10% nicht überschreiten.
 
Die richtige Ernährung ist entscheidend Foto: Laitche | Wikimedia Commons
BARF – natürlicher geht's kaum

Biologisches Artgerechtes Rohes Futter ist die wohl natürlichste Art, seine fleischfressenden Hausgenossen zu ernähren. Keine Sorge, Sie brauchen dafür keine Kuh schlachten. Fragen Sie doch einmal beim Metzger Ihres Vertrauens nach. Es gibt zahlreiche Futterlieferanten, die Ihnen das gefrorene Fleisch in der gewünschten Menge bis an die Haustür liefern. Zwischendrin können Sie trotzdem auch Trockenfutter oder Nassfutter aus der Dose füttern, falls der Vorrat einmal leer sein sollte oder Sie vergessen haben die nächste Mahlzeit rechtzeitig aufzutauen.

Was Katzen nicht vertragen

Die in Kuhmilch enthaltene Lactose führt bei Katzen zu Verdauungsstörungen. Dies hängt mit einem speziellen Enzym zusammen, welches der Organismus der Katzen nach der Säugeperiode nicht mehr bildet - außer sie werden vom Katzenwelpenalter an weiterhin regelmäßig damit gefüttert. Einige Genussmittel des Menschen können für eine Katze sogar tödlich sein oder schwere Krankheiten verursachen. Lassen Sie Schokolade und Kaffeetasse daher nicht mit Ihrem Stubentiger unbeaufsichtigt. Des Weiteren sind Zwiebeln, Trauben, Äpfel, Aprikosen, sowie auch Essig und Zitronensäure giftig für Katzen. Medikamente, insbesondere Paracetamol sollten ohnehin an einem sicheren Ort verwahrt werden. Zu den hochgiftigen Pflanzen zählen unter anderem Efeu, Weihnachtsstern, Begonie, Buchsbaum und die Dieffenbachie.


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