Freitag, 23. August 2013

So wird die Transportbox für Ihre Katze zum Ort der Entspannung



Wenn ihre Menschen unterwegs sind, dann bleibt die Katze meist zu Hause. Nur selten muss sie in die Transportbox verfrachtet werden, beispielsweise um einen Tierarztbesuch wahrzunehmen oder wenn die ganze Familie in eine neue Bleibe zieht. Wer jetzt denkt, dass er seine Katze ohne vorheriges Üben einfach in die Box stecken kann, der tut seinem Tier damit keinen Gefallen. Aus Sicht einer Katze ist es beängstigend plötzlich in einer engen Kiste eingesperrt zu sein, durch die Gegend getragen zu werden und keinerlei Fluchtmöglichkeiten zu haben. Aus vielen Katzentransportboxen hört man lautstarken Protest. Spätestens wenn der Tierarzt beim Herausholen der verärgerten Katze die Krallen zu spüren bekommt, sollte dem verantwortungsvollen Besitzer ein Licht aufgehen.
 
Katzen müssen langsam an die Transportbox gewöhnt werden Foto: Utente | Wikimedia Commons
Gewöhnung an die Transportbox

Das Training ist recht simpel und mit sehr wenig Aufwand verbunden. Im Idealfall integrieren Sie die Transportbox in das tägliche Umfeld Ihrer Katze. Stellen Sie die geöffnete Box an eine ruhige Stelle und legen sie mit Decken aus, genauso wie es bei einem Transport der Fall wäre. Anfangs werfen Sie einfach gelegentlich ein paar Leckereien hinein, später können Sie diese auch in der Decke verstecken. Bei unkomplizierten Katzen ist dies bereits völlig ausreichend, damit sie eine positive Verknüpfung mit der Transportbox aufbauen. Für intensiveres Training stellen Sie das tägliche Futter in der Box zur Verfügung und verschließen diese jeweils für kurze Zeit. Als letzten Schritt tragen Sie die Box ohne vorheriges Füttern behutsam über kurze Distanzen und belohnen anschließend mit einer ganz besonderen Leckerei.

Tipps für unterwegs

Dass es für den Komfort Ihrer Katze in der Box von großer Bedeutung ist, möglichst behutsam getragen zu werden, sollte selbstverständlich sein. Im Auto sollte die Transportkiste gut befestigt werden, denn bereits eine starke Bremsung kann ausreichen, dass die Box verrutscht, was für Ihre Katze sehr unangenehm werden kann. Ein wenig leckerer Wegproviant kann sicher auch nicht schaden, um die Zeit in der Box zu versüßen. Zusätzlich können Sie mit einer Decke die Sicht begrenzen, um das Tier besser vor äußeren Einflüssen abzuschirmen. Vor allem im vollen Wartezimmer beim Tierarzt kann es sonst zu unschönen Vorfällen mit Hunden oder anderen Katzen kommen. Da die Sicht deutlich eingeschränkt ist, kann es hilfreich sein, wenn Sie mit Ihrer Stimme gelegentlich beruhigend einwirken. Ansonsten lassen Sie Ihre Katze in der Box am besten weitestgehend in Ruhe.

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