Freitag, 23. August 2013

So bringen Sie Ihren Kindern einen respektvollen Umgang mit dem Stubentiger bei


Kinder lernen durch Ausprobieren und Nachahmen. Daher gilt es prinzipiell zwei Dinge zu beachten. Einerseits seien Sie sich immer Ihrer Vorbildfunktion bewusst. Indem Sie selbst einen respektvollen Umgang mit Ihrer Katze pflegen, werden Ihre Kinder dies in der Regel ebenso tun. Die erste Kontaktaufnahme zwischen Stubentiger und den jüngeren Familienmitgliedern sollte möglichst entspannt verlaufen, ansonsten wird die Katze vermutlich schnell die Flucht ergreifen und sich ein ruhigeres Plätzchen suchen. Dies wäre dann ein guter Moment Ihren Kindern zu erklären, dass eine Katze ein eigenständiges Lebewesen ist. Sie zeigt recht deutlich, in welcher Stimmung sie gerade ist, ob sie zum Spielen aufgelegt ist oder lieber eine intensive Streicheleinheit möchte.

Katzen brauchen Auszeiten Foto: Chenspec | Wikimedia Commons


Grundregeln für den respektvollen Umgang mit der Samtpfote
-        Katzen sollten nicht beim Schlafen oder Fressen gestört werden.
-        Wenn sie sich zurückziehen, muss das respektiert werden. Insbesondere der Rückzugsort der Katze ist tabu für jegliche Störungen.
-        Unter keinen Umständen sollte die Katze gegen ihren Willen festgehalten werden.
Bis Ihre Kinder diese Grundregeln wirklich verinnerlicht haben, sollten Sie immer ein Auge darauf haben. Frühestens mit acht Jahren entwickeln Kinder ein ausreichendes Verantwortungsbewusstsein und Verständnis für das ihnen anvertraute Lebewesen, bis dahin sollten Sie stets wachsam sein.


Kommunikation über Körpersprache
„Was bedeutet es, wenn eine Katze mit dem Schwanz schlägt?“, „Wieso läuft sie weg, wenn ich sie doch streicheln will?“ oder „Welches sind die sicheren Anzeichen, dass eine Katze gleich kratzen wird?“
Als verantwortungsvolles Familienoberhaupt beschäftigen Sie sich im Vorfeld mit diesen Fragen, um dann beizeiten Ihre Kinder darüber aufzuklären. Eine Katze zeigt ihre Gemütsverfassung sehr deutlich über die Körpersprache. Man muss nur genau hinschauen und schon weiß man, woher der Wind weht. Während es in der ersten Zeit vermutlich noch häufiger zu schmerzhaften Missverständnissen kommen wird, können Ihre Kinder nur wenige Monate später bereits subtile körperliche Anzeichen der Katze richtig deuten. Und vielleicht werden sie eines Tages sogar noch richtig dicke Freunde.

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