Montag, 19. August 2013

Silbriges Fell und smaragdgrüne Augen: Die Russisch Blau


Die wachen, leuchtend grünen Augen ziehen Sie sofort in ihren Bann. Einen klaren Kontrast hierzu bildet das einfarbig graue Fellkleid mit silbrigem Schimmer. Wie der Name schon sagt hat diese Rasse ihren Ursprung in Russland. Mit wohlproportioniertem Körperbau ist sie leichtfüßig und kraftvoll zugleich. Diese Erscheinung brachte die Russisch Blau bereits von Natur aus mit. Es war keine gezielte Zucht erforderlich um diese Merkmale zu erreichen. Heute wird durch gezielte Weiterzucht das Erscheinungsbild weiter verfeinert. Hierzu wurden Britisch sowie Europäisch Kurzhaar und die Siamkatze eingekreuzt um noch ausdrucksstärkere Augen und ein dichteres Fell zu erreichen.
 
Die Russisch Blau ist außergewöhnlich schön - Foto: Flor de Azur | Wikimedia Commons

Aufgrund ihrer großen Beliebtheit sind inzwischen drei verschiedene Einschläge der Russisch Blau entstanden. Die englische Variante ist kräftig während die sibirisch-skandinavische eher zierlich wirkt. In Amerika hingegen steht eine ausgeglichene Eleganz im Vordergrund.
Übrigens sind die Katzenkinder der Russisch Blau zunächst noch blauäugig. Erstaunlicherweise wechselt sie ihre Augenfarbe häufig zunächst auf Gelb bevor sie spätestens zum zweiten Lebensjahr das charakteristische Smaragdgrün annimmt. Auch haben die Kitten manchmal eine unerwünschte Fellzeichnung, die sich im Laufe der Zeit – spätestens aber bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres – herauswächst.

Die ideale Katze

Wenn Sie einen verschmusten, schlauen Stubentiger suchen, dann ist die Russisch Blau vielleicht die perfekte Wahl. Mutig erkundet sie im Alleingang auch mal höhere Regale oder öffnet sich selbst die Schranktüren. Ihren Menschen gegenüber zeigen sie sich auch manchmal etwas frech, was sie besonders liebenswert macht. Die Russisch Blau verliert kaum Haare und kann daher prima in reiner Wohnungshaltung zusammen mit einer Zweitkatze gehalten werden.

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