Samstag, 3. August 2013

Richtig Spielen mit der Katze


Katzen sind eigensinnig. Das weiß eigentlich jeder. Aber dennoch wundern wir uns manchmal über sie, zum Beispiel, wenn sie keine Lust zum Spielen haben. Es könnte allerdings auch sein, dass der Mensch sie etwas überfordert hat. Denn natürlich hängt die Laune des Tieres auch von dessen Gewohnheiten ab.

Stürzen wir uns beispielsweise auf die Katze, wenn wir gerade von der Arbeit kommen und einfach Ablenkung haben wollen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass die feinfühlige Samtpfote schnell Reißaus nimmt. Denn sie ist gar nicht in der Stimmung dazu. Der einfühlsame Katzenhalter kennt den Tagesrhythmus und die Gewohnheiten seiner Katze und erkennt ihre Stimmungen.

Es gibt keineswegs nur eine Art zu spielen. Manch ein Halter glaubt, es müsse immer Action und Hektik geboten werden. Aber das kann schnell zu viel sein. Auch ruhige und entspannende Phasen müssen vorkommen, in denen Raum für Sinneseindrücke und Emotionen bleibt.

Dann kann der Mensch zum Beispiel an einem Papierstäbchen kauen, die Katze schaut aufmerksam zu und greift irgendwann sanft nach dem anderen Ende. Die geistige Beanspruchung und Aufmerksamkeit stehen hier im Vordergrund, nicht so sehr der Körpereinsatz. Lassen Sie sich darauf ein, vertrauen Sie auf Ihre Intuition und lernen Sie Ihre Katze womöglich von einer ganz neuen Seite kennen.

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