Sonntag, 11. August 2013

Katzen in Einzelhaltung? - Besser zu zweit durchs Katzenleben


Zwar gelten Katzen als Einzelgänger, aber dennoch sind sie soziale Tiere, die Anschluss zu Artgenossen benötigen. Wird ein Kitten einzeln in reiner Wohnungshaltung aufgezogen, dann kann es die Regeln der Kommunikation mit Artgenossen nicht lernen. Eine spätere Vergesellschaftung im Erwachsenenalter mit weiteren Katzen wird problematisch, wenn nicht gar unmöglich. 

Katzen langweilen sich schnell
Abgesehen davon verbringen die meisten Hauskatzen viel mehr Zeit alleine als in Gesellschaft ihres Menschen. Sie lieben es auch nachts durchs Haus zu streifen, wenn alle anderen tief und fest schlafen. Auch tagsüber müssen sie zu Hause bleiben, während die Familie ihrem Alltag nachgeht. Fühlt sich die einzeln gehaltene Katze einsam, dann kann es zu aggressivem Spielverhalten, Futterverweigerung und lautstarkem Protest kommen. Um diese Schwierigkeiten bereits von Anfang an zu vermeiden, sollten Katzen niemals alleine gehalten werden. Wo Platz für eine Katze ist, da ist in der Regel auch Platz für eine zweite. Ist definitiv nicht genügend Platz für zwei Katzen, dann suchen Sie am besten nach einem erwachsenen Tier, das in Einzelhaltung vermittelt werden soll.

Katzen sollten nicht alleine gehalten werden Bild: Benyon3 | Wikimedia Commons
Wenn Sie sich für junge Katzenwelpen entscheiden, dann nehmen Sie im Idealfall gleich zwei Tiere aus demselben Wurf, am besten sogar ein Pärchen. Achten Sie nur darauf mindestens eines der Tiere vor Erreichen der Geschlechtsreife kastrieren zu lassen. Dürfen Ihre Katzen auch in den Freigang, dann empfiehlt es sich unabhängig vom Geschlecht beide Tiere beizeiten zu kastrieren. Während der hierfür erforderlichen Narkose kann übrigens auch prima der Mikrochip eingesetzt werden.

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