Mittwoch, 7. August 2013

Hund und Katze werden zum unschlagbaren Team


Bei frühzeitiger Gewöhnung können Katzen auf Hunde sozialisiert werden und umgekehrt. Beide Tiere verbringen die ersten Lebenswochen beim Muttertier, hierbei lernen sie zunächst ihren Körper und dessen Grundfunktionen kennen. Etwa ab der fünften Lebenswoche beginnen sie sich für ihre Umwelt zu interessieren und sollten jetzt auf Menschen und andere Tiere sozialisiert werden. Diese frühe Prägungsphase dauert ungefähr bis zur zwölften Lebenswoche an. Werden Katzen in dieser Phase auf Hunde sozialisiert, dann sind sie in ihrem weiteren Leben verträglicher mit Hunden. Hunde wiederum kann man auch später noch auf Katzen sozialisieren. Auch hier gilt zwar „je früher, desto besser“, ihre Sozialisierungsphase ist jedoch erst im Alter von bis zu einem Jahr abgeschlossen.
Foto: Arantz | Wikimedia Commons

Die ideale Konstellation ist also, wenn ein junges Kätzchen mit etwa 10 Wochen mit einem Hund zusammen aufwächst, der etwa ein halbes Jahr alt ist und bereits einen gewissen Grundgehorsam zeigt. Die Katze lernt, nicht wegzulaufen und der Hund lernt, die Katze nicht zu jagen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Stubentiger Rückzugsmöglichkeiten hat, an denen sie der Hund nicht erreichen kann. Bei der Verteilung von Streicheleinheiten sollte keiner von beiden bevorzugt werden. Sie können sogar beide gemeinsam (an getrennten Näpfen) füttern, damit kein Neid entsteht. Eines Morgens wachen Sie auf und finden beide Tiere zusammengekuschelt im Hundekörbchen. So schön kann Tierliebe sein!

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