Donnerstag, 22. August 2013

Hitzeschutz - Wie man seine Katze vor der Hitze bewahrt

Katze sucht Schutz vor der Sonne
Nicht nur Menschen leiden unter der Hitze. Auch für Haustiere stellen sommerliche Temperaturen und Trockenheit eine Herausforderung dar. Es kommt häufig vor, dass Tiere einen Hitzschlag erleiden, krank werden oder gar verenden. Oft sind die Unachtsamkeit oder Unwissenheit des Tierbesitzers daran schuld.


Für Katzen kühle Plätze bereit halten

Wenn Katzen die Wahl haben, ob sie sich im Freien oder im Haus aufhalten können, wählen sie in den heißen Sommermonaten jeweils die Orte, an denen es am kühlsten ist. In den frühen Morgenstunden sowie am späten Abend halten sie sich draußen auf. Spätestens gegen 10 Uhr steht die Sonne so hoch am Himmel, dass sie ins Haus kommen.

Wohnhöhlen und kuschelige Matten werden von den Tieren eher ungern angenommen, vielmehr legen sie sich auf kühle Flächen. Dazu zählen beispielsweise geflieste Fußböden oder Fensterbretter aus Waschbeton, die weniger stark aufheizen. Einige Katzen bevorzugen die sanitären Bereiche im Badezimmer, wo sie auf dem Badewannenrand oder im Waschbecken ein geruhsames Plätzchen finden.

Wer den ganzen Tag außer Haus ist, sollte daran denken, dass die Sonneneinstrahlung die Zimmer zu unterschiedlichen Zeiten erwärmt. Es empfiehlt sich, alle Türen innerhalb der Wohnung offen stehen zu lassen, damit die Katze ihren Aufenthaltsort frei wählen kann. Werden nasse Handtücher in den Räumen aufgehängt, entsteht Verdunstungskälte. Hierdurch erscheint die Raumtemperatur angenehmer.

Obwohl sich die Luft auch mit Decken- und Standventilatoren kühlen lässt, sind diese Geräte nicht empfehlenswert. Zum einen besteht Verletzungsgefahr, wenn die Katze mit den Gliedmaßen in die Ventilatoren gelangen würde. Zum anderen riskiert der Katzenhalter, dass das Tier sich erkältet. Besonders gefährdet sind sehr junge, alte, geschwächte oder kranke Tiere.

Freilandkatzen brauchen Schatten

Halten sich die Katzen im Freien auf, suchen sie sich allein ein schattiges Plätzchen, sofern die Möglichkeit hierzu besteht. Für Balkontiger bedeutet dies, dass ihnen schattenspendende Grünpflanzen zur Verfügung gestellt werden sollten. Allerdings nur solche Arten, die nicht giftig sind. Befinden sich die Pflanzen in größeren Kübeln, muss der Katzenbesitzer damit rechnen, dass die Katze darin eine Mulde aushebt, um sich den Bauch zu kühlen. Frisches Wasser muss stets zur Verfügung stehen.

Dürfen sich Katzen im Garten und in der Umgebung frei bewegen, besteht kaum die Gefahr, dass sie einen Hitzschlag erleiden. Häufig klettern sie in schattige Baumkronen oder verschwinden im Unterholz. Sinken am Abend die Temperaturen, tauchen sie wieder zu Hause auf. Das Katzenfell sollte insbesondere im Sommer regelmäßig auf Zecken untersucht werden.
Bildquelle: Wikimedia Commons, Autor tanakawho

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen