Donnerstag, 15. August 2013

Die Sinne der Katze - Jagen, Sehen und Hören


Die Katze ist und bleibt eine Jägerin. Deshalb hat sie die Welt um sich mit ihren hochsensiblen Sinnen stets genau im Blick. Sie kann buchstäblich bei Nacht sehen. Wir können an der Veränderung ihrer Pupillen erkennen, wie sie sich auf die verschiedenen Lichtverhältnisse einstellt. Hinter der Netzhaut der Katze verbirgt sich das Tapetum ludicum, eine Zellschicht, die wie ein Restlichtverstärker wirkt. Durch Reflektion werden die Lichtstrahlen verstärkt. Das Tapetum ludicum ist es auch, das nachts aus den Katzenaugen leuchtet.

Die charakteristischen Schnurrhaare der Katze ermöglichen es ihr, sich auch in völliger Dunkelheit zu orientieren. Die Wissenschaft hat längst noch nicht alle Funktionen dieses Organs ergründet, aber es ist klar, dass die Schnurrhaare der Katze das Beutefangen erleichtern. Sie können in verschiedene Stellungen gebracht werden, um die Wahrnehmung zu optimieren.

Aber auch die Ohren sind perfekt ausgebildet. Bis zu 300 Meter weit kann sie hören. Und noch in 50 Metern Entfernung unterscheidet sie Geräusche, deren Quellen nur einen halben Meter entfernt sind. Die Samtpfote ist in der Lage, zwei Oktaven höhere Töne als der Mensch zu hören.
 
Katzen können sehr gut hören Foto: flickr Author: atermath
Zwar hat sie nicht so eine starke Nase wie ein Hund, kann aber doch zum Beispiel Futter über mehrere Meter wahrnehmen. Das ist die Erklärung dafür, dass sie plötzlich wie zufällig in der Küche auftaucht, wenn etwas Leckeres bereitet wird. Und schon bringt sie auch ein weiteres Sinnesorgan zum Einsatz: die Zunge. Mit ihr kann sie eine Vielzahl feinster Geschmacksnuancen unterscheiden.

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