Dienstag, 30. Juli 2013

Zecken richtig entfernen - bei Katzen nicht einfach


Bei der Zecke handelt es sich um ein Spinnentier, das Ordnung der Milben gehört. Zwei Millimeter bis einen Zentimeter groß ist sie und flach, hat acht Beine und einen besonders dehnbaren Körper. Zeckenweibchen ernähren sich vom Blut von Säugetieren, auf deren Haut sie sich einnisten. Voll gesogen erreichen auch die kleinsten Arten die Ausmaße einer Kaffeebohne.

Zecken sollten immer Ernst genommen werden, denn sie können Krankheiten wie die Frühsommermeningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) oder Borreliose (Lyme-Krankheit) übertragen. Ein Zeckenhalsband kann die Schädlinge für eine gewisse Zeit fernhalten, muss aber rechtzeitig erneuert werden. Des Weiteren gibt es flüssige Mittel gegen Zecken. Der Tierarzt kann Sie hierzu genau beraten.

Bei Katzen ist das Entfernen von Zecken nicht einfach

Ist die Katze von einer Zecke gebissen worden, sollte schnell gehandelt werden. Mit einer spitzen Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange muss sie am Hals gepackt werden. Man sollte darauf achten, sie nicht zu weit oben zu greifen und nicht zu zerquetschen. Hält man sie etwa eine Minute lang unter Zug, dann lässt sie meist von selbst los und gibt auf, denn sie steht unter großem Stress. Dann zieht sie ihren Kiefer zurück und wird vollständig herausgelöst.

Bei Zerquetschen oder Herausdrehen hingegen besteht die Gefahr, dass Bakterien aus dem Darm der Zecke in die Katzenhaut gelangen. Auch das Entfernen mit Öl oder Salz wird heute nicht mehr empfohlen. Wichtig ist, dass alle Teile des Parasiten restlos entfernt werden.

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