Samstag, 27. Juli 2013

Milben bei Katzen: erkennen und behandeln


Katzenmilben leben in der Augen- und Nasengegend, im Ohr oder im Gehörgang der Katze. Sie nisten sich dort in den Haarwurzeln ein. Der Schädling, der der Pferdemilbe nahe steht, kann für eine ganze Reihe von Hauterkrankungen verantwortlich sein.

Im Gehörgang löst die Milbe einen starken Juckreiz aus. Nach einiger Zeit ist die Infektion an einem schwarzen Sekret zu erkennen, das abgesondert wird. Die befallene Katze schüttelt dann auch häufig ihr Köpfchen, reibt sich die Ohren oder fügt sich sogar selbst durch Kratzen Wunden zu. Bei frischer Infektion sind die Milben selbst mit der Lupe zu erkennen, im fortgeschrittenen Stadium ist meist nur noch das Sekret zu erkennen.

Der Gehörgang muss umgehend sorgfältig gereinigt werden. Dennoch kann der Juckreiz noch für Wochen anhalten. Das  liegt dann an einer allergischen Reaktion auf das Sekret der Milben. Beim Kratzen oder Kopfschütteln wird das Sekret in der Wohnung verteilt. Es kann Milben oder Eier enthalten, die noch einige Wochen später für eine neue Infektion sorgen können.

Weil eine wirklich gründliche Reinigung des verwinkelten Gehörganges so schwierig ist, gestaltet sich auch die Therapie oft mühsam. Eine tägliche Verabreichung von Medikamenten ist in der Regel die beste Möglichkeit, der Lage wieder Herr zu werden und den Stubentiger von seinen lästigen Begleitern zu befreien. Gehen Sie sofort zum Tierarzt, wenn Sie die oben beschriebenen Anzeichen bemerken.

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