Mittwoch, 24. Juli 2013

Mikrochip für Katzen mit Freigang - Kennzeichnung


In Deutschland leben 12,6 Millionen Katzen als reine Stubentiger, Wohnungskatzen mit Freigang, auf Bauernhöfen oder sogar gänzlich verwildert. Falls Ihnen bereits einmal Ihre Katze abhandengekommen ist, dann standen Sie vermutlich vor der Problematik, anhand welchen Merkmales Sie Ihre Katze eindeutig identifizieren können. Zunächst denken die meisten, dass ihre Katze doch einmalig ist, dass sie eindeutige Merkmale trägt und natürlich auch noch auf ihren Namen hört. Ist die Katze mehrere Tage verschwunden, dann kann sie sich sowohl äußerlich, als auch vom Wesen her verändern. Ist sie jetzt weder gechippt noch tätowiert, dann wird eine eindeutige Identifikation sehr schwer.
Katze unterwegs. Foto: MihalOrela | Wikimedia Commons

Über den Chip kann der Halter ermittelt werden

Bei Fundkatzen wird in der Regel zunächst überprüft, ob die Katze einen Chip trägt. Anhand der Chipnummer geben die entsprechenden Registrierungsverzeichnisse Auskunft über Adresse und Telefonnummer des Halters. Im Idealfall ist der ausgebüxte Stubentiger innerhalb weniger Stunden schon wieder zu Hause.

Wann und wie wird der Chip implantiert

Eine bewährte Vorgehensweise ist es, den Chip während der Narkose für eine Kastration implantieren zu lassen. Freigängerkatzen sollten ohnehin alle kastriert werden, bevor sie die Freiheit genießen dürfen. Der Chip selbst stellt kaum ein Risiko für die Katze dar. Er liegt kaum fühlbar unter der Haut im Nacken und wird nur dann aktiv, wenn ein Chiplesegerät ihn stimuliert.

Chip oder Halsband mit Adressanhänger

Manche Katzen sieht man mit eine Halsband und einer kleinen Kapsel daran befestigt. Hierin befindet sich ein kleiner zusammengerollter Zettel mit Telefonnummer. Einerseits kann die Kapsel auf dem Freigang verloren gehen, andererseits stellt das Katzenhalsband ein Risiko dar, dass die Katze sich damit verfängt und nicht mehr frei kommt. Ein Chip geht nicht verloren. 

Aber entscheiden Sie selbst, was für Ihre Katze das Beste ist. Welche Kennzeichnungen bevorzugen Sie?

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