Mittwoch, 31. Juli 2013

Glücksbringer: die Korat-Katze - Rasseportrait


Es ist weithin bekannt, dass in thailändischen Klöstern die Siam-Katzen lebten. Doch während der Ayudhya-Epoche (von 1350 bis 1767) fanden dort auch andere Katzenrassen Unterschlupf, wie etwa die Korat. Die hieß früher auch „Si-Sawat“, wobei Sawat so viel wie Glück und Wohlstand bedeutet.

Beim Adel war sie seit jeher sehr begehrt. Besondere Bedeutung wurde ihr als Glücksbringerin für junge Ehepaare beigemessen. Man nahm an, dass sie dem Paar den Kindersegen bringen könnte. Daher wurde sie der Braut zur Hochzeit geschenkt und dann sofort ins Hochzeitsbett gesetzt. Hatte sie ihre Pflicht dort erfüllt und die Menschen bekamen Nachwuchs, dann durfte sie Katze in der Wiege Babys schlafen, um ihm weiterhin Glück zu bringen.

Ihren internationalen Durchbruch als Rassekatze erreichte die Korat jedoch erst ab 1959. Damals brachten amerikanische Züchter ein Paar in die USA. Schnell verbreitete sie sich von dort aus auf der ganzen Welt und wurde hoch geschätzt. Dennoch ist die Rasse außerhalb Thailands bis heute eher selten anzutreffen.

Die Korat erweist sich als ausgesprochen anpassungsfähig und fügt sich als Familienkatze in der Regel problemlos in den Alltag ihrer zweibeinigen Mitbewohner ein. Hat sie in der Wohnung genug Platz, ist sie auch damit zufrieden, nicht ständig Freilauf zu haben. Sie liebt jedoch ihre Ruhe. Ein sehr turbulenter Haushalt, beispielsweise mit mehreren kleinen Kindern oder vielen anderen Tieren ist nicht das Beste für sie. Regelmäßige Spiele mit dem Menschen oder einer Artgenossin mag sie hingegen sehr.

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