Samstag, 27. Juli 2013

Die Katze baden - hinein ins Wasser


Dass Katzen nicht gerade große Freunde der Badewanne sind, ist allgemein bekannt. Es kann aber vorkommen, dass an der kein Weg vorbei führt. Zum Beispiel, wenn das Tier sich beim Spielen stark verschmutzt hat oder - noch schlimmer - mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen ist, die beispielsweise zu Vergiftungen führen könnten. Motoröl, Haushaltsreiniger, Benzin, Farbe oder Streusalz können sehr gefährlich werden, wenn sie nicht schnell entfernt werden.

Wenn nur die Pfoten betroffen sind, kann es genügen, die Katze schnell zu ergreifen und sie mit einem Lappen oder Handtuch zu putzen. Dabei darf keine Zeit verloren gehen, denn es muss verhindert werden, dass sie sich putzt und die Stoffe dabei aufnimmt, oder dass sie durch die Haut in den Blutkreislauf geraten. Sind Chemikalien im Spiel, sollte auf jeden Fall der Tierarzt hinzugezogen werden.

Aber das kann unter Umständen nicht genügen - und dann lässt sich das Bad mit warmem Wasser nicht mehr vermeiden. Heftige Auseinandersetzungen sind so gut wie vorprogrammiert…

Allein kann es sehr schwierig sein, daher sollten Sie sich lieber jemanden zur Hilfe holen, wenn das möglich ist. In der Wanne sollte nicht zu viel Wasser sein, sodass es der Katze eben bis zum Bauch reicht. Verwenden Sie am besten ein Katzenshampoo. Sollte keines bereit stehen, ist auch Babyshampoo möglich. Der Schaum darf nicht in Nasen und Augen geraten!

Trocknen Sie das arme Tierchen nach der Tortur sanft mit einem weichen Handtuch ab und sprechen Sie ihm beruhigend zu. Gerade bei Langhaarkatzen kann es zudem nötig sein, auf ganz kleiner Stufe das Fell zu föhnen, damit Sie sich nicht erkälten.

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