Freitag, 12. Juli 2013

Der Körperbau der Katze


Das Skelett der Katze ist perfekt angepasst an ihre Lebensweise. Es ermöglicht ihr, aus dem Stand blitzschnelle Sprints zu starten, gleichzeitig aber beim Laufen besonders gut und geschickt zu manövrieren. Nur durch die besondere Konstruktion ihres Skeletts wird der Katze ermöglicht, sich so elegant und geschickt zu bewegen, wie sie es tut. Das Katzenskelett sorgt überdies für den optimalen Schutz der inneren Organe, gibt den Muskeln Halt und organisiert die Bewegungsabläufe des Tieres.

Ihre schlanken aber äußerst robusten Beine tragen den schmalen Brustkorb und die sehr biegsame Wirbelsäule. Die vielen Wirbel sorgen für hohe Beweglichkeit. Ihre Schulterblätter tragen ebenfalls zur Flexibilität bei, denn sie sind nicht fest am Rumpfskelett angebracht. Sie bewegen sich beim Laufen über die Wirbelsäule, was ihrem Gang besondere Geschmeidigkeit verleiht. Diese Eigenschaft hat die Hauskatze mit Löwen und Tigern gemein. Zusammengehalten wird die ganze Struktur von festen Bändern.
Anatomische Zeichnung. "The Cat" von St. George Mivart

Der Schädel besteht aus insgesamt 29 Knochen, die miteinander verwachsen sind. Im Vergleich zur Großkatze ist der Kiefer unserer Hauskatzen deutlich kleiner. 

Die Zucht von Rassekatzen hat zur Ausprägung spezifischer Schädelformen geführt. Die Perserkatze beispielsweise verfügt über einen rundlichen und kurzen Schädel. Was die Proportionen angeht, ist das Skelett der Hauskatze beinahe identisch mit dem der Wildkatzen. Der Unterschied liegt in erster Linie in der Größe.

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