Mittwoch, 31. Juli 2013

Glücksbringer: die Korat-Katze - Rasseportrait


Es ist weithin bekannt, dass in thailändischen Klöstern die Siam-Katzen lebten. Doch während der Ayudhya-Epoche (von 1350 bis 1767) fanden dort auch andere Katzenrassen Unterschlupf, wie etwa die Korat. Die hieß früher auch „Si-Sawat“, wobei Sawat so viel wie Glück und Wohlstand bedeutet.

Beim Adel war sie seit jeher sehr begehrt. Besondere Bedeutung wurde ihr als Glücksbringerin für junge Ehepaare beigemessen. Man nahm an, dass sie dem Paar den Kindersegen bringen könnte. Daher wurde sie der Braut zur Hochzeit geschenkt und dann sofort ins Hochzeitsbett gesetzt. Hatte sie ihre Pflicht dort erfüllt und die Menschen bekamen Nachwuchs, dann durfte sie Katze in der Wiege Babys schlafen, um ihm weiterhin Glück zu bringen.

Ihren internationalen Durchbruch als Rassekatze erreichte die Korat jedoch erst ab 1959. Damals brachten amerikanische Züchter ein Paar in die USA. Schnell verbreitete sie sich von dort aus auf der ganzen Welt und wurde hoch geschätzt. Dennoch ist die Rasse außerhalb Thailands bis heute eher selten anzutreffen.

Die Korat erweist sich als ausgesprochen anpassungsfähig und fügt sich als Familienkatze in der Regel problemlos in den Alltag ihrer zweibeinigen Mitbewohner ein. Hat sie in der Wohnung genug Platz, ist sie auch damit zufrieden, nicht ständig Freilauf zu haben. Sie liebt jedoch ihre Ruhe. Ein sehr turbulenter Haushalt, beispielsweise mit mehreren kleinen Kindern oder vielen anderen Tieren ist nicht das Beste für sie. Regelmäßige Spiele mit dem Menschen oder einer Artgenossin mag sie hingegen sehr.

Dienstag, 30. Juli 2013

Zecken richtig entfernen - bei Katzen nicht einfach


Bei der Zecke handelt es sich um ein Spinnentier, das Ordnung der Milben gehört. Zwei Millimeter bis einen Zentimeter groß ist sie und flach, hat acht Beine und einen besonders dehnbaren Körper. Zeckenweibchen ernähren sich vom Blut von Säugetieren, auf deren Haut sie sich einnisten. Voll gesogen erreichen auch die kleinsten Arten die Ausmaße einer Kaffeebohne.

Zecken sollten immer Ernst genommen werden, denn sie können Krankheiten wie die Frühsommermeningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) oder Borreliose (Lyme-Krankheit) übertragen. Ein Zeckenhalsband kann die Schädlinge für eine gewisse Zeit fernhalten, muss aber rechtzeitig erneuert werden. Des Weiteren gibt es flüssige Mittel gegen Zecken. Der Tierarzt kann Sie hierzu genau beraten.

Bei Katzen ist das Entfernen von Zecken nicht einfach

Ist die Katze von einer Zecke gebissen worden, sollte schnell gehandelt werden. Mit einer spitzen Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange muss sie am Hals gepackt werden. Man sollte darauf achten, sie nicht zu weit oben zu greifen und nicht zu zerquetschen. Hält man sie etwa eine Minute lang unter Zug, dann lässt sie meist von selbst los und gibt auf, denn sie steht unter großem Stress. Dann zieht sie ihren Kiefer zurück und wird vollständig herausgelöst.

Bei Zerquetschen oder Herausdrehen hingegen besteht die Gefahr, dass Bakterien aus dem Darm der Zecke in die Katzenhaut gelangen. Auch das Entfernen mit Öl oder Salz wird heute nicht mehr empfohlen. Wichtig ist, dass alle Teile des Parasiten restlos entfernt werden.

Montag, 29. Juli 2013

Welche Katze passt zu uns?


Für Neulinge in der Welt der Katzen ist es gar nicht so einfach sich zu orientieren und die passende Samtpfote zu finden. Ein paar Tipps können Ihnen den Anfang erleichtern. Wichtig ist zunächst einmal, dass nichts überstürzt wird. Lassen Sie sich Zeit und überlegen Sie gut, bevor Sie sich für das neue Familienmitglied entscheiden.  

Haben Sie kleine Kinder im Haus? Dann wäre eine Langhaarrasse wohl eher ungeeignet, denn sie ist sehr pflegebedürftig. Dinge wie Knete oder Kaugummi sind kaum aus ihrem Fell zu bekommen, wenn mal etwas daneben gegangen ist. Auch eine ältere Katze, die schon sieben Jahre oder mehr auf dem Katzenbuckel hat, ist hier nicht die beste Wahl, denn sie hätte womöglich nur wenig Spaß am wilden Spielen und Herumtollen.

Da passt schon eher ein Katzenbaby. Natürlich müssen Sie darauf achten, dass gerade die Kinder genau wissen, wie das kleine Tier artgerecht behandelt werden muss. Mit ein Rücksicht und Einfühlungsvermögen lässt sich das Kennen lernen aber in der Regel problemlos gestalten.

Die Frage nach der Katzenrasse ist natürlich auch eine Preisfrage. Hier sollten Sie sich genau überlegen, wie hoch Ihr Budget ist, bevor Sie sich auf die Suche machen. Die Rassen haben spezifische Merkmale, sowohl was ihr Äußeres als auch ihre Persönlichkeit angeht. Hier kann eine Internetrecherche der Katzenrassen von A bis Z mit Bild im Überblick helfen.

Sonntag, 28. Juli 2013

Katzen in der Welt der Kunst


Die älteste bekannte Darstellung einer Katze in der Kunst ist eine Darstellung, die in Hacilar in der Türkei gefunden wurde. Sie ist über 7000 Jahre alt! Darauf ist eine Figur mit einer Katze auf dem Arm zu sehen. Etwas bekannter sind die Katzendarstellungen des alten Ägyptens, die sogar in den heiligsten Grabkammern der Pharaonen gefunden wurden. Im antiken Griechenland wurden vor 5000 Jahren Münzen mit Katzenmotiven verziert.

Wir sehen also, dass der Stubentiger die Menschen seit jeher fasziniert und verschiedentlich zur Inspiration diente. Nachdem die Katze im Mittelalter leider häufig mit dunklen Mächten in Verbindung gebracht wurde, entdeckten die Künstler der Renaissance das wunderbare Tier als Motiv wieder. Albrecht Dürer beispielsweise fertigte eine meisterhafte Darstellung an, bei der eine Katze Adam und Eva zu Füßen liegt. Auch von Jacopo Tintoretto sind herrliche Katzenbilder erhalten.

Der Impressionist Édouard Manet ist als ausgesprochener Freund der Katzen bekannt, immer wieder stellte er sie dar. Pierre Auguste Renoir schuf 1868 mit seinem Gemälde „Junge mit Katze“ ein Meisterwerk, das vor allem durch den rätselhaften Blick des unbekannten Knaben zu faszinieren weiß, der da mit einer Katze schmust, die sich an ihm schmiegt.

Der Schweizer Maler Gottfried Mind wurde zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts gar der „Katzen-Raffael“ genannt aufgrund seiner besonders gelungenen Zeichnungen von Katzen, die er mit großem Einfühlungsvermögen beim Jagen und Spielen portraitierte. In Anlehnung an Mind bezeichnete man einige Jahrzehnte später Fedor Flinzer als den „Sächsischen Katzen-Raffael“. Er illustrierte unter anderem zahlreiche Kinder- und Jugendbücher.

Samstag, 27. Juli 2013

Milben bei Katzen: erkennen und behandeln


Katzenmilben leben in der Augen- und Nasengegend, im Ohr oder im Gehörgang der Katze. Sie nisten sich dort in den Haarwurzeln ein. Der Schädling, der der Pferdemilbe nahe steht, kann für eine ganze Reihe von Hauterkrankungen verantwortlich sein.

Im Gehörgang löst die Milbe einen starken Juckreiz aus. Nach einiger Zeit ist die Infektion an einem schwarzen Sekret zu erkennen, das abgesondert wird. Die befallene Katze schüttelt dann auch häufig ihr Köpfchen, reibt sich die Ohren oder fügt sich sogar selbst durch Kratzen Wunden zu. Bei frischer Infektion sind die Milben selbst mit der Lupe zu erkennen, im fortgeschrittenen Stadium ist meist nur noch das Sekret zu erkennen.

Der Gehörgang muss umgehend sorgfältig gereinigt werden. Dennoch kann der Juckreiz noch für Wochen anhalten. Das  liegt dann an einer allergischen Reaktion auf das Sekret der Milben. Beim Kratzen oder Kopfschütteln wird das Sekret in der Wohnung verteilt. Es kann Milben oder Eier enthalten, die noch einige Wochen später für eine neue Infektion sorgen können.

Weil eine wirklich gründliche Reinigung des verwinkelten Gehörganges so schwierig ist, gestaltet sich auch die Therapie oft mühsam. Eine tägliche Verabreichung von Medikamenten ist in der Regel die beste Möglichkeit, der Lage wieder Herr zu werden und den Stubentiger von seinen lästigen Begleitern zu befreien. Gehen Sie sofort zum Tierarzt, wenn Sie die oben beschriebenen Anzeichen bemerken.

Die Katze baden - hinein ins Wasser


Dass Katzen nicht gerade große Freunde der Badewanne sind, ist allgemein bekannt. Es kann aber vorkommen, dass an der kein Weg vorbei führt. Zum Beispiel, wenn das Tier sich beim Spielen stark verschmutzt hat oder - noch schlimmer - mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen ist, die beispielsweise zu Vergiftungen führen könnten. Motoröl, Haushaltsreiniger, Benzin, Farbe oder Streusalz können sehr gefährlich werden, wenn sie nicht schnell entfernt werden.

Wenn nur die Pfoten betroffen sind, kann es genügen, die Katze schnell zu ergreifen und sie mit einem Lappen oder Handtuch zu putzen. Dabei darf keine Zeit verloren gehen, denn es muss verhindert werden, dass sie sich putzt und die Stoffe dabei aufnimmt, oder dass sie durch die Haut in den Blutkreislauf geraten. Sind Chemikalien im Spiel, sollte auf jeden Fall der Tierarzt hinzugezogen werden.

Aber das kann unter Umständen nicht genügen - und dann lässt sich das Bad mit warmem Wasser nicht mehr vermeiden. Heftige Auseinandersetzungen sind so gut wie vorprogrammiert…

Allein kann es sehr schwierig sein, daher sollten Sie sich lieber jemanden zur Hilfe holen, wenn das möglich ist. In der Wanne sollte nicht zu viel Wasser sein, sodass es der Katze eben bis zum Bauch reicht. Verwenden Sie am besten ein Katzenshampoo. Sollte keines bereit stehen, ist auch Babyshampoo möglich. Der Schaum darf nicht in Nasen und Augen geraten!

Trocknen Sie das arme Tierchen nach der Tortur sanft mit einem weichen Handtuch ab und sprechen Sie ihm beruhigend zu. Gerade bei Langhaarkatzen kann es zudem nötig sein, auf ganz kleiner Stufe das Fell zu föhnen, damit Sie sich nicht erkälten.

Freitag, 26. Juli 2013

Automatische Katzenklappen für Freigänger



Katzen lieben die Freiheit. Deshalb ist es für die meisten Katzen das größte Glück, selbst entscheiden zu können, wann sie nach Hause kommen und wann sie lieber draußen herumstreunen möchten. Wenn Sie Ihrem Stubentiger diese Freiheit geben möchten, dann sollten Sie sich zunächst mit über die Vor- und Nachteile, sowie über die verschiedenen Möglichkeiten Gedanken machen.
Pro und Contra einer Katzenklappe
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Katze sitzt nicht mehr pünktlich zur Morgendämmerung miauend auf Ihrem Kopfkissen, damit Sie ihr die Haustüre öffnen. Außerdem kann sie selbstständig wieder hineinkommen, wenn es ihr zu kalt wird oder es zu regnen beginnt. Indem Ihre Katze mehr Zeit im Freien verbringt, wird zudem die Katzentoilette weniger genutzt. Zimmerpflanzen werden geschont, da die Samtpfote ihren Bedarf an Grünfutter im Garten deckt und die Bäume im Freien zum Krallenwetzen nutzt. Gleichzeitig kann es jedoch passieren, dass Ihr Stubentiger seine frisch gefangene Beute auf dem flauschigen Bettvorleger deponiert. Im ungünstigsten Fall finden die Katzen der Nachbarschaft heraus, dass es bei Ihnen ein frei zugängliches, warmes Plätzchen gibt.

Welches Modell passt zu Ihren Ansprüchen?
Falls es in Ihrem näheren Umkreis viele Freigängerkatzen gibt, dann lohnt es sich vermutlich eine etwas teurere Klappe mit Mikrochiperkennung und magnetischer Steuerung zu kaufen. Hierbei gibt es auch die Möglichkeit die Durchgangszeiten und –richtungen individuell einzustellen, sodass Ihre Katze zu bestimmten Zeiten zwar herein, aber nicht wieder heraus gelangen kann oder umgekehrt. Dies ist beispielsweise in dicht besiedelten Gebieten hilfreich, damit Ihr Stubentiger tagsüber vom gefährlichen Straßenverkehr ferngehalten wird. Im Handel findet sich für jeden Anspruch ein passendes Modell mit den entsprechenden Einstellmöglichkeiten.

Überlegungen bezüglich des Installationsortes
Wenn Sie nun eine Katzenklappe installieren möchten, dann bedenken Sie unbedingt, dass Sie das Durchsteigen der Klappe mit ihrer Katze üben müssen. Je nach Installationsort sollten Sie im Winter außerdem regelmäßig die Freigängigkeit der Klappe überprüfen und gegebenenfalls die metallischen Teile des Schließmechanismus einfetten. Idealerweise bringen Sie die Klappe an einer wettergeschützten Stelle an, die auch im Winter ausreichend warm ist. Eine etwas erhöhte, verborgene Stelle gibt Ihrer Katze mehr Sicherheit und reduziert die Gefahr, dass Fremdkatzen oder andere Tiere den Durchschlupf entdecken. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass Sie mit der Installation Ihrer Katzenklappe nicht auch Dieben Tür und Tor öffnen. Bei mehrtägiger Abwesenheit sollten Sie den Durchschlupf daher verbarrikadieren und die Katze lieber drinnen lassen.

Der richtige Tierarzt - Wahl des Veterinärs für die Katze


Für den frisch gebackenen Katzenhalter ist es oft gar nicht so einfach, den richtigen Tierarzt zu finden. Worauf muss ich achten? Natürlich muss, wie beim Arzt für den Menschen auch, die „Chemie“ stimmen - in diesem Fall zwischen allen drei beteiligten. Der Veterinär sollte sich also durch ein gewisses Einfühlungsvermögen auszeichnen - dem Tier aber auch dem Halter gegenüber.

Er sollte die Katze nicht als rein medizinischen Fall sehen, sondern als fühlendes Wesen anerkennen. Ein guter Tierarzt spricht mit der Katze, beruhigt sie, wenn sie nervös wird und belohnt sie mit Leckerlis, wenn die Behandlung oder Untersuchung überstanden ist. Er behandelt das Tier also wie einen lieben Freund.

Natürlich muss er professionell arbeiten. Dazu gehört, dass er eine Krankenakte führt und präzise notiert, was er diagnostiziert hat, welche Behandlungen gemacht und welche Medikamente verabreicht wurden. Nur so lässt sich eine langfristig hilfreiche Behandlung sicherstellen. Sauberkeit sollte selbstverständlich sein. Einem Veterinär, der sich nicht die Hände wäscht und seinen Tisch nicht desinfiziert, dem sollte man schnell den Rücken kehren.

Sein Interesse an der allgemeinen Gesundheit der Katze muss erkennbar sein. Auch vor einer Impfung beispielsweise, sollte das Tier gründlich untersucht werden. Ein guter Arzt verfügt über Berufserfahrung und bildet sich selbst kontinuierlich weiter fort. Hierzu sollten Zeugnisse der Weiterbildung vorliegen. Er kennt sich auch mit seltenen Krankheiten aus und macht seine Diagnosen nicht mal schnell über den Daumen. Weil ihm die Gesundheit des Patienten am Herzen liegt, stellt er Fragen, die über das Augenscheinliche hinausgehen.

Der Tiermediziner sollte bei aller Professionalität dennoch in der Lage sein, die Sachverhalte einfach und verständlich zu erklären. Erreichbarkeit ist ebenfalls sehr wichtig. Gibt es eine Telefonnummer für Notfälle? Auch harmlosere Rückfragen zu Diagnose und Behandlung sollten unkompliziert telefonisch möglich sein.

Auf all diese Dinge muss der Halter achten, noch wenn es der Katze gut geht. Denn im Fall der Fälle muss alles schnell gehen und ein kompetenter Ansprechpartner bereitstehen.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Katze und die liebe Technik - surrende und schnurrende Geräte


Die Katze liebt die Wärme. Und sie mag es sehr, es sich an warmen Plätzen gemütlich machen zu können. Deshalb kuschelt sie sich auch so gern an. In der Wohnung sucht sie am liebsten solche Orte auf, an denen die Temperatur etwas über der ihres Körpers liegt. Konnten die Stubentiger früher noch auf Kachelöfen ihrem Wärmebedürfnis nachkommen, finden sie heute weniger Plätze dafür.

Foto: dougwoods | dougwoods

Technik - Katzen mögen leise surrende Wärmespeicher

Daher können sie schnell besondere Zuneigung zu elektronischen Geräten entwickeln, was nicht immer zur Freude des Halters ist. Ein eben ausgeschalteter Laptop beispielsweise wird schnell in Beschlag genommen. Bei empfindlichen Dingen wie externen Festplatten oder Internetroutern kann das sogar zum Problem werden, wenn die nur eine bestimmte Hitze vertragen. Kann die nicht mehr abgegeben werden, weil eine Samtpfote es sich darauf bequem gemacht hat, dann überhitzt das Gerät schnell und wird funktionsunfähig.

Katze setzt Router außer Kraft

Ein britischer Internetuser beispielsweise rief seinen Provider an und beschwerte sich, dass sein Router ständig defekt war. Im Gespräch kam heraus, dass der von der Hauskatze regelmäßig als Sitzfläche benutzt wurde. Doch der Kunde fand in seinem Bearbeiter bei der Firma glücklicherweise einen Katzenliebhaber. Der veranlasste, dass der Kunde einen speziellen Fake-Router zugesandt bekam. Dieser gab zwar Wärme ab, hatte aber ansonsten keine Funktion. Glücklicherweise akzeptierte die Katze diesen speziellen Router als neue Sitzgelegenheit. So war allen geholfen.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Mikrochip für Katzen mit Freigang - Kennzeichnung


In Deutschland leben 12,6 Millionen Katzen als reine Stubentiger, Wohnungskatzen mit Freigang, auf Bauernhöfen oder sogar gänzlich verwildert. Falls Ihnen bereits einmal Ihre Katze abhandengekommen ist, dann standen Sie vermutlich vor der Problematik, anhand welchen Merkmales Sie Ihre Katze eindeutig identifizieren können. Zunächst denken die meisten, dass ihre Katze doch einmalig ist, dass sie eindeutige Merkmale trägt und natürlich auch noch auf ihren Namen hört. Ist die Katze mehrere Tage verschwunden, dann kann sie sich sowohl äußerlich, als auch vom Wesen her verändern. Ist sie jetzt weder gechippt noch tätowiert, dann wird eine eindeutige Identifikation sehr schwer.
Katze unterwegs. Foto: MihalOrela | Wikimedia Commons

Über den Chip kann der Halter ermittelt werden

Bei Fundkatzen wird in der Regel zunächst überprüft, ob die Katze einen Chip trägt. Anhand der Chipnummer geben die entsprechenden Registrierungsverzeichnisse Auskunft über Adresse und Telefonnummer des Halters. Im Idealfall ist der ausgebüxte Stubentiger innerhalb weniger Stunden schon wieder zu Hause.

Wann und wie wird der Chip implantiert

Eine bewährte Vorgehensweise ist es, den Chip während der Narkose für eine Kastration implantieren zu lassen. Freigängerkatzen sollten ohnehin alle kastriert werden, bevor sie die Freiheit genießen dürfen. Der Chip selbst stellt kaum ein Risiko für die Katze dar. Er liegt kaum fühlbar unter der Haut im Nacken und wird nur dann aktiv, wenn ein Chiplesegerät ihn stimuliert.

Chip oder Halsband mit Adressanhänger

Manche Katzen sieht man mit eine Halsband und einer kleinen Kapsel daran befestigt. Hierin befindet sich ein kleiner zusammengerollter Zettel mit Telefonnummer. Einerseits kann die Kapsel auf dem Freigang verloren gehen, andererseits stellt das Katzenhalsband ein Risiko dar, dass die Katze sich damit verfängt und nicht mehr frei kommt. Ein Chip geht nicht verloren. 

Aber entscheiden Sie selbst, was für Ihre Katze das Beste ist. Welche Kennzeichnungen bevorzugen Sie?

Dienstag, 23. Juli 2013

Die Norwegische Waldkatze - passt die Katzenrasse zu Ihnen?

Eine Legende der der alten Wikinger besagt, dass es zwei wilde Katzen waren, die den Wagen der nordischen Göttin der Fruchtbarkeit, Freya, gezogen haben sollen. Aus alten Fabeln und Münzprägungen geht hervor, dass die Katze schon in frühen Zeiten eine wichtige Rolle für die Norweger spielte. Heute ähnelt die Rasse der Norwegischen Waldkatze den wilden Vierpfoten in ihrer Erscheinung, weiß aber überdies den Menschen durch ihre Intelligenz und Anmut zu betören. Seit 1930 wurde sie gezüchtet, der heutige Name „Norsk Skogkatt“ und ihr Standard stammen von 1972.
 
Norwegische Waldkatze Foto: Daisyree Bakker
Sie verfügt über ein dichtes Unterfell zum Schutz vor eisigen Temperaturen und ein Deckhaar, dass Feuchtigkeit besonders gut abwehrt. Ihre Ohren weisen kleine Fellbüschel auf, die ihrem Aussehen etwas Luchsartiges verleihen. Auch ihr Schwanz ist ausgesprochen buschig. Im Winter wird das Fell länger und sie bekommt eine regelrechte Halskrause. Die Norwegische Waldkatze fällt aber nicht nur durch ihr schönes, halblanges Fell auf, sondern auch durch ihren schweren Körperbau. Sie ist eine der größten Rassen. Zudem klettert sie meisterhaft und ihre Sprungkraft ist legendär.

Die Augen, die es in allen Farben gibt, wirken stets wach und aufmerksam. An ihnen erkennt man bereits ihre Intelligenz und Cleverness. Dennoch gilt die Norwegische Waldkatze als sanftmütig und gesellig. Sie sieht zwar wild aus, erweist sich jedoch als dem Menschen gegenüber sehr anhänglich und ist daher gut als Familienkatze geeignet. Besuchen Sie Züchter von Norwegischen Waldkatzen und beobachten Sie die Kätzchen: Norwegische Waldkatzen Kleinanzeigen. Für mehr Information zur norwegischen Katzenrasse, schauen Sie im markt.de Rasseportrait: Norwegische Waldkatze Rasseportrait: Charakter, Farben und Zucht

Montag, 22. Juli 2013

Katzenleiter mit einfachen Mitteln selbst gebaut - Bastelanleitung


Katzen klettern gerne und sind trittsicher unterwegs, auch im hohen Alter noch. Oft müssen sie sich vor Hunden in Deckung begeben oder bedürfen einfach Wer eine Wohnung im ersten oder zweiten Stock hat, stellt sich vielleicht die Frage, ob es nicht zu gefährlich ist, eine Katzenleiter für den uneingeschränkten Freigang zu bauen. Eine gesunde Katze hat sicherlich kein Problem damit, auf einem ausreichend breiten Steg mehrere Meter hinab zu balancieren, um ihren Freigang genießen zu können. Kostenseitig ist dies ebenfalls nur mit einem geringen Aufwand verbunden und daher eine gute Möglichkeit, die Lebensqualität der Katzen deutlich zu erhöhen.
Foto: Keagiles | Wikimedia Commons

Die Bastelanleitung für die Katzenleiter

Im Baumarkt besorgen Sie dieses Material:
  • Bretter mit entsprechender Länge und einer Breite von etwa 15 Zentimetern, witterungsbeständig und bestenfalls druckimprägniert.
  • Holzstege mit Kantenlänge 2-5 Zentimeter und einer Länge von etwa 15 Zentimetern. Schauen Sie hierfür am besten in der Verschnittkiste vorbei.
  • Lange Nägel, die durch die Holzstege und zu 2/3 durch das Brett hindurch reichen
  • Einen oder mehrere Winkel und Schrauben zur Befestigung der Leiter an der Wand
  • Hammer, Bohrmaschine und Schraubendreher können Sie bestimmt auch beim Nachbarn ausleihen.

Eine geeignete Stelle finden und die Katzenleiter montieren

Die Katzenleiter sollte wettergeschützt angebracht werden. So hält nicht nur das Holz länger, sondern die Katzen fühlen sich auch wohler. Wenn Sie eine passende Stelle gefunden haben, schneiden Sie das lange Brett entsprechend zurecht. Im montierten Zustand sollte der Winkel nicht mehr als 45 Grad betragen, damit es nicht zu steil wird. Besser sind nur 30 Grad. In regelmäßigen Abständen von etwa 30 Zentimetern bringen Sie zudem die Holzstege mit jeweils zwei Nägeln an. 

Nun erfolgt die Montage an der Wand. Eine Befestigung im Boden und eine Befestigung am Fensterbrett oder am Balkon verschafft die Grundstabilität. Zusätzlich sollte je nach Länge der Leiter mindestens eine weitere Befestigung an der Hauswand erfolgen. Schauen Sie zunächst, ob Sie hierfür die vorhandene Struktur nutzen können. Ein Balkongeländer bietet eine hervorragende Möglichkeit dazu. Nun noch einmal die Stabilität überprüfen und schon kann die Katzenleiter für Ihre Samtpfoten freigegeben werden.

Samstag, 20. Juli 2013

Rassekatze oder Mischling vom Bauernhof?


Rassekatzen mit Abstammungsnachweis gibt es in allen Formen und Farben. Fast genauso zahlreich sind die Variationen bei Katzen mit unbekannter Abstammung. Sehr häufig sind diese auf Bauernhöfen zu finden, wo sich Katzen unkontrolliert paaren, aus „Unfällen“ im privaten Bereich oder auch gezielte Verpaarung unterschiedlicher Rassen in der Hobbyhaltung.

Foto: Francesca Pinto | Wikimedia Commons

Was unterscheidet die Rassekatze von einer gewöhnlichen Hauskatze ohne Abstammung?

Bei der Rassekatze können Sie relativ sicher sein, welche Eigenschaften die ausgewachsene Katze haben wird. Sowohl Körperbau, als auch Fellfarbe, Ausdruck und nicht zuletzt auch die Charaktereigenschaften sind weitestgehend vorhersagbar. Dafür sorgt der Zuchtstandard und die strenge Auswahl zur Zucht zugelassener Katzen. Wenn man bedenkt, dass der neue Gefährte uns zwanzig Jahre oder sogar noch länger begleiten wird, ist es vielleicht eine lohnende Investition ein Rassetier auszuwählen. Wer Überraschungen mag und seine Tiere so nimmt wie sie sind – und zwar mit allen ihren Fehlern – der kann auch mit einer gewöhnlichen Hauskatze ohne Abstammungsnachweis sehr viel Freude haben.

Ausstellungen, professionelle Zucht und vieles mehr

Katzen faszinieren uns, ziehen uns in ihren Bann. Wer sich von ihrem feinen Wesen, ihren eigensinnigen Ideen und ihrer Sanftmütigkeit verzaubern lässt, findet in verschiedenen Zuchtverbänden Gleichgesinnte. Im gegenseitigen Austausch erfahren Sie Geheimtipps im Umgang mit den Samtpfoten, lernen die Vorzüge einzelner Rassen kennen und können die verschiedenen Züchter vergleichen. Neben dem allgemeinen Zuchtstandard der jeweiligen Rasse kommt es hier vor allem auf die Details an, die der Standard nicht genau vorschreibt. Wer weiß, vielleicht nehmen Sie ja schon bald selbst die Herausforderung an, in der Zucht von Rassekatzen aktiv zu werden. Eine Übersicht der Katzenrassen von A bis Z mit Bild findet sich hier. Mischling vom Bauernhof oder Rassekatze – wofür entscheiden Sie sich?

Donnerstag, 18. Juli 2013

Rollige Katze


Zwischen dem sechsten und dem neunten Lebensmonat werden die weiblichen Hauskatzen Geschlechtsreif. Dann erfolgt die erste Rolligkeit, die in der Regel 8 – 10 Tage andauert und wiederholt sich danach etwa alle vier Wochen außer sie wird kastriert oder gedeckt. Katzen und auch Kater mit Freilauf sollten selbstverständlich kastriert werden. Reine Wohnungskatzen müssen nicht kastriert werden, können dann aber das ganze Jahr hindurch rollig werden, da ihr Zyklus durch Lichteinfluss, also auch die Beleuchtung innerhalb der Wohnung gesteuert wird. Kater erreichen etwas später, mit acht bis zehn Monaten, ihre Geschlechtsreife.

Anzeichen für die erste Rolligkeit
·         Häufiges Wälzen und Rollen auf dem Boden
·         Verträumter Gesichtsausdruck
·         Intensives suchen körperlicher Nähe zu ihren Bezugspersonen
·         Präsentieren des Hinterteils
·         Verminderter Appetit
Foto: Kenny Louie | Wikimedia Commons

Es ist Damenwahl!
Die Kater geben sich redlich Mühe, um die Katzendamen zu werben. Sie scheuen weder Distanzen, noch Gefahren auf der Suche nach einer willigen Partnerin. All das Imponiergehabe und die verletzungsträchtigen Kämpfe beeindrucken das Weibchen jedoch nur wenig. Sie wählt nach persönlichem Geschmack den potentiellen Vater Ihrer Jungen aus. Mit kaum sichtbaren Signalen teilt sie ihm dies mit und fordert zum Eroberungsfeldzug auf. Im nächsten Moment wiederum unnahbar, dann doch mit Interesse auf ihn zu, plötzlicher Rückzug und immer wieder fordert die Katzendame ihren Auserwählten auf, sich ihr zu nähern. So spannend dieses Spiel für den Beobachter sein mag, bei Hauskatzen die nicht zur Zucht eingesetzt werden sollen empfiehlt sich eine rechtzeitige Kastration, um den Tieren den durch Fortpflanzungsverhalten bedingten Stress zu ersparen.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Krallenpflege - Schneiden und Wetzen


Die Krallen einer Katze wachsen ständig nach, genauso wie unsere Fingernägel. Bei Katzen ohne ständigen Auslauf im Garten gilt: die Krallen müssen gepflegt und vor allem regelmäßig gekürzt werden, ansonsten werden sie zu lang und können zu Problemen führen. Mit zu langen Krallen kann sich die Katze unbeabsichtigt verfangen. Beim Losreißen können dann Verletzungen entstehen. Vor allem die Daumenkralle stellt eine große Gefahr dar, da sie kreisförmig ist und im schlimmsten Fall in den Ballen hineinwächst. Auch das regelmäßige Wetzen der Krallen am Kratzbaum genügt nicht um eine Überwachsen der Krallen zu verhindern.

Die Krallen erfüllen verschiedene Funktionen
An jeder Pfote sind normalerweise fünf Krallen zu finden. Sie dienen der Katze zur Verteidigung, beim Beutefang und zum Klettern. Selbstverständlich hält sie sich dieses Werkzeug instinktiv immerzu gut geschärft. Zum Leidwesen vieler Katzenhalter sucht sich die Katze dazu oft nicht den extra bereitgestellten Kratzbaum aus, sondern auch Türrahmen aus Holz, Teppiche, Möbelstücke und Hosenbeine. Es ist Sache der Erziehung, der Katze dies abzugewöhnen. Jedoch müssen auch genügend Alternativen zur Verfügung stehen. Das Abwetzen der Krallen ist nötig, um die spitz zulaufende Form zu erhalten. Denn das Horn wächst permanent von innen nach außen nach. Bei Katzen, die sich viel im Freien aufhalten, passiert dies ganz automatisch. Bei Stubentigern muss häufig nachgeholfen werden. Die meisten Wohnungskatzen erledigen dies selbst, bei anderen muss der Mensch nachhelfen und die Krallen gelegentlich kürzen.
Foto: Howcheng | Wikimedia Commons


Krallen schneiden
Falls Sie es sich selbst nicht zutrauen, können Sie das Krallen schneiden auch vom Tierarzt, einem befreundeten erfahreneren Katzenhalter oder Ihrem Züchter zeigen lassen. Meist ist es sinnvoll, dies zusammen mit einer Hilfsperson durchzuführen. Für das Kürzen benötigen Sie einen Nagelknipser oder eine spezielle Krallenzange. Scheren sind ungeeignet. Machen Sie es sich und Ihrer Katze bequem und versetzen sich in eine entspannte Stimmung. Falls dies gerade nicht möglich ist, verschieben Sie doch das Krallenschneiden auf einen günstigeren Zeitpunkt. Sie benötigen außerdem genügend Licht, um die Krallen gut sehen zu können. Im Inneren der Kralle sehen Sie das rosafarbene Mark hindurchschimmern. Dies dürfen Sie auf keinen Fall verletzen, denn das wäre äußerst schmerzhaft und führt zu starken Blutungen. Lassen Sie daher beim Schneiden immer einen Abstand von 2-3 Millimeter zum Mark.

Sonntag, 14. Juli 2013

Der Katze liebstes Möbelstück: Der alte und neue Kratzbaum

Einer jeden Veränderung in ihrem Revier steht die Katze erst einmal skeptisch gegenüber. Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir uns schon einmal aus einer Laune heraus neue Sessel zulegen, möchte die Samtpfote vor allem Kontinuität haben. Auf das Design kommt es ihr nicht so sehr an, aber das haben Sie sich sicher schon gedacht…

Gehen Sie daher behutsam vor, wenn Sie einen neuen Kratzbaum besorgen (zum Beispiel über Kleinanzeigen für Kratzbäume). Schmeißen Sie auf keinen Fall einfach den alten raus und ersetzen ihn durch ein fabrikneues Modell. Damit würden Sie Ihre Katze enorm überfordern. Stress und Frustration wären die unmittelbare Folge, und das möchten wir ihr (und uns) doch ersparen.
Müde Katze auf Kratzbaum. Foto Quelle: avatar-1  |Flickr

Stellen Sie das neue Modell am besten zunächst neben das alte. Das sieht vielleicht ein wenig seltsam aus, wie in einem Möbellager, aber es ist ja nur für kurze Zeit. So kann die Katze es selbst ohne Druck entdecken. Loben Sie sie, wenn sie das neue Möbelstück benutzt. Erst wenn sie den neuen Kratzbaum vollends akzeptiert hat, sollte der alte entsorgt werden. Wie lange das insgesamt dauert, das hängt ganz von der individuellen Persönlichkeit der Katze ab. Haben Sie einfach etwas Geduld.

Wenn es dann so weit ist, bringen Sie den alten Baum in souveräner und zügiger Weise hinaus. Dabei sollte keine wehmütige Abschiedsstimmung aufkommen.

Freitag, 12. Juli 2013

Der Körperbau der Katze


Das Skelett der Katze ist perfekt angepasst an ihre Lebensweise. Es ermöglicht ihr, aus dem Stand blitzschnelle Sprints zu starten, gleichzeitig aber beim Laufen besonders gut und geschickt zu manövrieren. Nur durch die besondere Konstruktion ihres Skeletts wird der Katze ermöglicht, sich so elegant und geschickt zu bewegen, wie sie es tut. Das Katzenskelett sorgt überdies für den optimalen Schutz der inneren Organe, gibt den Muskeln Halt und organisiert die Bewegungsabläufe des Tieres.

Ihre schlanken aber äußerst robusten Beine tragen den schmalen Brustkorb und die sehr biegsame Wirbelsäule. Die vielen Wirbel sorgen für hohe Beweglichkeit. Ihre Schulterblätter tragen ebenfalls zur Flexibilität bei, denn sie sind nicht fest am Rumpfskelett angebracht. Sie bewegen sich beim Laufen über die Wirbelsäule, was ihrem Gang besondere Geschmeidigkeit verleiht. Diese Eigenschaft hat die Hauskatze mit Löwen und Tigern gemein. Zusammengehalten wird die ganze Struktur von festen Bändern.
Anatomische Zeichnung. "The Cat" von St. George Mivart

Der Schädel besteht aus insgesamt 29 Knochen, die miteinander verwachsen sind. Im Vergleich zur Großkatze ist der Kiefer unserer Hauskatzen deutlich kleiner. 

Die Zucht von Rassekatzen hat zur Ausprägung spezifischer Schädelformen geführt. Die Perserkatze beispielsweise verfügt über einen rundlichen und kurzen Schädel. Was die Proportionen angeht, ist das Skelett der Hauskatze beinahe identisch mit dem der Wildkatzen. Der Unterschied liegt in erster Linie in der Größe.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Katzenmilch bis ins Alter füttern?

Grundsätzlich sollte man bei der Katzenernährung immer auf ausreichend Proteine, also Einweiße achten. Denn von diesen brauchen alle Katzen mehr als zum Beispiel Menschen oder Hunde. Daher darf die Katze auch nicht mit Hundefutter versorgt werden. Auch laktosehaltige Kuhmilch vertragen Katzen nicht. Proteine sind in guten Nass- oder Trockenfuttersorten reichlich enthalten, aber auch in Fisch oder Geflügel.

Der Bedarf an Futter ist jedoch nicht immer gleich. Hat die Katze, zum Beispiel aufgrund einer längeren Krankheit, an Gewicht verloren, benötigt sie insgesamt mehr Nahrung, um wieder aufzubauen. Das klingt logisch. Doch auch zwei andere Gruppen haben besondere Bedürfnisse.
Katzenmutter
Zwei Katzen - Jungtier und Mutter. Foto Autor:  tanitta | Flickr
Säugende Muttertiere brauchen besonders viel Energie. Zur Erläuterung: Katzenmilch ist doppelt so nahrhaft wie Kuhmilch. Die Katzenmutter gibt als besonders viele Nährstoffe an ihre Jungen ab, die ersetzt werden müssen. Wundern Sie sich also nicht, wenn die säugende Katze doppelt oder gar dreimal so viel frisst wie sonst. Das Futter muss natürlich besonders energiereich sein, der Einweißgehalt sollte deutlich erhöht werden. Bereits während der Trächtigkeit empfiehlt sich, fünfmal täglich zu füttern. Auch nachdem die Kleinen entwöhnt sind, braucht die Katzenmutter noch eine Weile ihre Sonderrationen, um ihre Reserven wieder aufzufüllen.

Auch bei alten Katzen ändern sich die Fressgewohnheiten. Daher gibt es im Fachhandel mittlerweile eine ganze Bandbreite von Produkten für unsere Senioren. Diese Futtersorten für Seniorenkatzen sind kalorienreduziert. Außerdem verfügen sie über mehr Mineralstoffe und Vitamine. Ein gutes Seniorenfutter ist überdies leichter verdaulich, damit Proteine und Vitamine auch gut bei der Verdauung aufgenommen werden. Angebote rund um Ernährung der Katze finden Sie über Katzenfutter Kleinanzeigen hier.

Hat Ihre Katze Vorlieben für bestimmte Futtersorten? Was füttern Sie Ihrer Katze?

Mittwoch, 10. Juli 2013

So können Sie Katzen mit Handicap entsprechend ihrer Möglichkeiten auslasten und fördern


Es ist schnell passiert. Ein Unfall, eine Krankheit oder ein angeborener Gendefekt können dazu führen, dass eine Katze bleibende körperliche oder geistige Schäden zurückbehält. Insbesondere wenn der Stubentiger bereits längere Zeit ein Mitglied der Familie ist, stellen wir uns die Fragen: „Wie weit ist sie jetzt eingeschränkt?“, „Wie viel Lebensqualität hat sie noch?“ und „Wie kann ich ihr ein möglichst normales Leben ermöglichen?“

Wie viel Einschränkung bedeutet beispielsweise der Verlust einer Gliedmaße
Wie gut Tiere körperliche Behinderungen wegstecken können,  können wir Menschen uns teilweise nicht vorstellen. Uns Menschen plagen Gedanken wie „ das sieht ja schlimm aus“ „ was mach ich nur so eingeschränkt“ „ was werden meine Freunde sagen“ .Dieses Empfinden haben unsere Tiere zum Glück nicht. Eine Katze überlegt sich nicht, ob sie jetzt noch schick aussieht, was ihre Kumpels denken und ob sie gewisse Sachen noch machen kann. Sie tut einfach was sie immer getan hat, so gut es halt geht und es ist erstaunlich was sie leisten können. Denn eine Katze mit drei Beinen ist durchaus in der Lage, es sich auf ihrem Lieblingsplatz oben am Schrank bequem zu machen oder sich eine Maus zu fangen.
Foto: Eirik Newth - die Katze als Patient. 
Freigang für Katzen mit Handicap sollte sorgfältig beobachtet werden
Auch im Freigang kann sie sich ohne weiteres noch prima zurechtfinden. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn es um Einschränkungen in der Kommunikation mit Artgenossen geht. Hat die Katze also trotz ihrer Behinderung Freigang, dann sollte man schon im Auge behalten, ob sie sich im freien Gelände durchsetzen kann und zurechtkommt. Gibt es vermehrt Probleme, dass die Katze verletzt nach Hause kommt, sollte man durchaus in Betracht ziehen den Freigang zu beenden. Natürlich lässt sich nicht jede Katze, die Freigang gewohnt ist, so einfach im Haus einsperren. Hier besteht die Möglichkeit an einem Balkon ein Katzengitter zu befestigen oder im Garten einen kleinen Auslauf zu bauen, damit die Katze im eingeschränkten Rahmen noch Frischluft genießen und die Vögel beobachten kann. Das Handicap kann so besser überwunden werden.

Montag, 8. Juli 2013

Wenn die Katze nicht spielen will - Warnsignale für Krankheiten?


Katzen spielen gerne. Manchmal aber reagiert Ihre Katze nicht auf Ihre Spielaufforderungen. Zeigt die Katze keinerlei Interesse am Spiel, dann kann das ein Hinweis auf ernste Probleme sein. Das Spielen ist an sich ein Grundbedürfnis der Samtpfoten, es dient ihrem körperlichen und geistigen Wohlempfinden. Daher sollte so schnell wie möglich geklärt werden, ob gesundheitliche Ursachen dahinter stecken.

Gehen Sie also mit ihrer Katze zum Tierarzt und lassen sie prüfen, ob beispielsweise eine Niereninsuffizienz vorliegt, eine Infektion oder chronische Verstopfung. Auch Schmerzen können eine Ursache sein. Erst wenn diese Gründe ausgeschlossen sind, sollten Sie weiterforschen.
Katze im Spieltrieb.
Foto Autor: Terje Tjervaag | Flickr


Vielleicht liegt aber auch einfach zu viel Spielzeug in der Wohnung verteilt herum. Es steht dem Stubentiger permanent zur Verfügung und übt daher kaum noch Reiz aus. Räumen Sie in diesem Fall alle Spielzeuge weg. Sie können die Spielzeuge dann immer zeitlich begrenzt zur Verfügung stellen und beobachten, ob sich das Verhalten verändert.

Eine weitere Ursache für fehlenden Spieltrieb könnte sein, dass Ihre Katze sich nach einer längeren Nachtpirsch während des Tages ausruhen und schlafen möchte. Spielfrust und Unlust kann also einfach auf Müdigkeit beruhen und sollte innerhalb von einigen Stunden wieder in rege Aktivität umschlagen.

Falls der Spieltrieb trotz Ruhephase nicht wiederkehrt und auch keine Krankheit zu erkennen ist, noch einige Tipps:

Vermeiden Sie Ablenkung und sorgen Sie dafür, dass die Katze sich mit einem Gegenstand intensiv befassen kann. Vor allem Spielzeug mit Katzenminze, Baldrian oder anderen Kräutern darf überdies nicht ständig verfügbar sein, weil das zu einer Überreizung oder Desensibilisierung führen kann.

Und nicht zuletzt ist auch die Gemütslage des Halters entscheidend. Denn unsere Katzen sind bekanntlich sehr feinfühlig. Sie bemerken sofort, wenn der Mensch keine Lust zum Spielen hat und nicht mit dem Herzen dabei ist. Eine Erwartungshaltung („Mach jetzt mit!“) kann außerdem Druck auf das Tier ausüben. Erfreuen Sie sich lieber an seinem Verhalten, so wie es ist und sie beide werden mehr Spaß haben.

Samstag, 6. Juli 2013

Die berühmte Gipfelstürmer-Katze Tomba


Ende der 1980er Jahre erlangte ein Kater aus Schwarenbach in der Schweiz weltweite Berühmtheit als Gipfelstürmer. Zwei Berggänger brachen in den frühen Morgenstunden von ihrem Hotel auf, um das 3453 Meter hohe Rinderhorn zu erklimmen. Sie bemerkten, dass ihnen zwei funkelnde Katzenaugen in der Dunkelheit folgten, dachten sich aber nichts dabei, denn sie waren überzeugt, die Katze des Hoteliers wäre nur zum Betteln gekommen und würde schon wieder umkehren. Daher achteten sie nicht weiter auf das Tier.
Katze im Schnee. Fotoaufnahme: gamppart |Flickr
Bei einer Höhe von 2900 Metern schickten sie sich an, die Steigeisen anzulegen und machten eine kleine Pause, bevor der schwierigste Teil beginnen sollte. Doch Tomba, so hieß der Kater, war den beiden Bergsteigern auf Schritt und Tritt gefolgt. Nun schmuste sich der hartnäckige Begleiter an sie. An dem Proviant, das sie ihm anboten, hatte er indes kein Interesse. Fürsorglich bereiteten die Bergsteiger Tomba ein Nestchen, in dem er warten sollte. Doch als sie den Gletscher in Angriff nahmen, schnellte er auf geschickten Pfoten neben ihnen her.

Sobald die Menschen stoppten, blieb auch Tomba stehen. Wo sie Steigeisen benutzten, bohrte er seine Krallen ins Eis. So gelangten die drei auf den Gipfel. Dort angekommen aßen sie gemeinsam ein wenig Wurst und Käse. Wie die Zweibeiner ließ der Kater seinen Blick in die Weite streifen. Dann ging es wieder hinab. Als sie der Wirtin von der unglaubliche Katzengeschichte erzählten, lachte die nur, denn sie hatte sich längst an die Eskapaden Tombas gewöhnt.

Der Kater wurde weltberühmt. Von Asien bis Amerika erschienen in den Medien Berichte über den bergsteigenden Kater. So manche europäische Illustrierte veröffentlichte Bildgeschichten und suchte Interviews. Das Schweizer Fernsehen drehte sogar eine Reportage über den Vierpfoten-Bergsteiger. Der Kater Tomba wurde aber leider aufgrund einer Krankheit nur viereinhalb Jahre alt. Mehr zu Tomba hier.

Freitag, 5. Juli 2013

Das Revier der Katze

Die Katze beansprucht in der Regel ein ganz klar umrissenes Gebiet und verteidigt dieses Revier gegen andere Katzen. Ein Revierneuling muss sich eine bestehende Revieraufteilung der eingessenen Katzen einfügen, Wegerechte gewähren und in Anspruch nehmen.Weil sie sich in der freien Natur unabhängig von Artgenossen um ihre Versorgung kümmert, ist ihr dieser Anspruch auf persönliche Zonen für Jagd und Entspannung sehr wichtig. Das empfindet auch unser Stubentiger noch so.
Katze in Ihrem Revier. Foto: Alisha Vargas, Flickr

Das Revier von Katern ist wesentlich größer als das von Weibchen, es nimmt in Freiheit etwa dreimal so viel Platz ein. Er deckt es aber nicht immer vollends mit seinen Streifzügen ab. Gerade in der Paarungszeit hat er mitunter auch andere Dinge im Kopf. Das macht das Katerleben nicht nur stressiger, sondern auch gefährlicher. Bei Bissen können bedrohliche Keime von Krankheiten wie dem Katzen-Aids (FIV) übertragen werden. Unkastrierte Kater setzen sich größeren Gefahren aus, denn in größeren Streifzügen durchkämen sie die Nachbarschaft ihres Reviers nach paarungsbereiten Weibchen. Bei diesen Eskapaden geraten unkastrierte Kater viel öfter als kastrierte in den Straßenverkehr und verunglücken tödlich. Die Lebenserwartung unkastrierter Kater lässt sich deshalb um mehrere Jahre kürzer als die kastrierter Geschlechtsgenossen einschätzen. Auch die Kätzinnen zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten wenn sie einen Wurf haben. So verteidigen die weiblichen Katzen ihr Revier, mag es auch kleiner sein, äußert aggressiv gegen andere Katzen, wenn sie Nachwuchs haben.

Die Nahrungssituation wirkt sich direkt auf das Revierverhalten der Katze aus: umso mehr Futter vorhanden ist, desto weniger macht das einzelne Tier seine Ansprüche geltend. In südlichen Ländern kann man oft ganze Horden von streunenden Katzen beobachten, die um Hotelanlagen schleichen. Dort fällt für jede einzelne genug Futter ab, deshalb teilen sich die Tiere ihr Gebiet.

Katzen setzen viele unterschiedliche Methoden ein, um ihr Revier durch Markieren abzustecken und Eindringlinge abzuschrecken. Die von Katzen gesetzten Duftmarken geben Auskunft über Alter, Katzenrasse, Geschlecht, Status, Gesundheitszustand und letzten Besuch an dieser Markierung.

Die Duftdrüsen der Katze befinden sich vor allem am oberen Kopf. Wenn eine Katze sich an den Beinen eines anderen Tieres, Menschen oder an einem Baum reibt, hinterlässt sie für Menschen nicht wahrnehmbare Revierinformationen. Auch das oft praktizierte Krallenschärfen an Pfosten und Bäumen hinterlässt individuelle Duftmarken. Unkastrierte Kater setzen ihren intensiv riechenden Urin zum sogenannten Harnmarkieren ein. Dies ist selbst nach einem Regen für andere Tiere noch wahrnehmbar. 

Die Katze ist sehr flexibel und kann sich auf die Umstände einstellen, um ihr Überleben zu sichern. Am liebsten ist es ihr aber natürlich, wenn sie sicher versorgt und ruhig lebt, in einem Umfeld, das ihr auch erlaubt, sich ab und an zurückzuziehen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Dürfen Katzen erben? Versorgung der Katze im Todesfall


Viele ältere Katzenbesitzer machen sich Sorgen, wie die Versorgung ihres Haustieres im Todesfall geregelt seien sollte. 

Immer wieder hört man davon, dass Katzen in den USA oder England nach dem Ableben ihrer Besitzer regelrecht reich geworden sind, denn die haben ihrem geliebten Vierbeiner das gesamte materielle Vermächtnis hinterlassen. Nun ist es vielleicht nicht nötig, dem Tier ein Königreich zu überschreiben, aber viele Halter machen sich berechtigte Sorgen, ob es dem Tier auch gut ginge, würde ihnen plötzlich etwas zustoßen.

Tatsächlich gilt das Vererben an Tiere in Deutschland als „sittenwidrig“ und daher ist es nicht direkt möglich, das Tier in das eigene Testament einzusetzen. Um die Versorgung wirklich sicher zu stellen, sollte man sich auf jeden Fall von einem Anwalt beraten lassen.
Kleine Katze und Alte Katze. Foto: Derrick Coetzee | Flickr


Aber einige allgemeine Möglichkeiten sollen hier aufgezeigt werden:

  • Sie können einen Menschen, dem Sie vertrauen, als Ihren Erben einsetzen. Diesen können Sie durch eine notariell festgehaltene Verpflichtung beauftragen, für das Tier zu sorgen. Diese Auflage kann auch der Familie oder den regulären Erben gemacht werden. Um die ordnungsgemäße Ausführung zu überprüfen, kann ein Testamentsvollstrecker eingesetzt werden.
  • Statt einer Einzelperson zu zukommen, kann das Geld auch in eine Stiftung eingebracht werden mit dem Zweck, die speziellen Haustiere zu versorgen. Auch ein Tierschutzverein kommt prinzipiell infrage. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass dieser „erbfähig“, also offiziell eingetragen, ist. Das können Sie beim Verein erfragen. Der Tierschutzverein kann dann die Obhut Ihres Tieres vertragsgemäß übernehmen.
  • Natürlich müssen diese Dinge mit den betroffenen Personen oder Institutionen abgesprochen werden, damit diese von den Regelungen Kenntnis haben und sich auf ihre Aufgabe einstellen können. Achten, Sie darauf dass diese Absprachen schriftlich in Form eines Vertrages abgeschlossen werden.
  • Katzensitter können auch längerfristig die Versorgung und Pflege der Katze übernehmen. Vereinbaren Sie eine Versorgung der Katze im Todesfall. Kleinanzeigen für Katzensitter finden Sie hier.


Dienstag, 2. Juli 2013

Ohne Wasser gerät die Katze in Not - Trinkverhalten Ihres Haustiers

Katzen benötigen wie alle Säugetiere ausreichend Wasser. Dieses Bedürfnis wird von vielen Menschen leider häufig ignoriert. Manchmal wird den wasserscheuen Tieren unterstellt, dass sie ganz allgemein schlechte Trinker seien. Tatsächlich steckt mehr dahinter als eine einfache Eigenschaft, wenn das Tier regelmäßig zu wenig Flüssigkeit aufnimmt. Als Halter kann man mit dem Wissen um die wirklichen Bedürfnisse des Tieres gegensteuern.

Zuerst einmal trinken Katzen in freier Wildbahn nicht an derselben Stelle, an der sie auch fressen. Steht also das Wassernäpfchen unmittelbar neben dem Futter, dann neigt sie auch in der Wohnung dazu, es abzulehnen. Sie können ein Experiment machen: Stellen Sie überall in der Wohnung verteilt Wasser auf und schauen Sie, welche der Stubentiger nutzt. Es wird nur selten jenes nahe des Fressnapfes sein.
Katzen brauchen Wasser. Foto: macinate|Flickr
Leitungswasser mögen Katzen weniger als beispielsweise Regenwasser aus der Tonne. Sollten Sie die Möglichkeit haben, ihr welches zu besorgen, dann wird sie dankbar sein. Sie können das Leitungswasser auch abkochen. Milch wird von der Samtpfote als Nahrung betrachtet, nicht als Getränk. Sie trinkt sie zusätzlich zu ihrem Futter, das ersetzt ihr aber nicht das Wasser.

Am besten ist es, wenn Sie mehrere Wassertöpfchen im gesamten Revier der Katze verteilen, vor allem in ihrem Lieblingszimmer sollte eines stehen. Diese Töpfe können ruhig randvoll gegossen werden, denn das Tier liebt es, wenn das Wasser etwas abgestanden ist. Günstige Näpfe für Katzen finden Sie hier. So vermeiden Sie besonders während der warmen Jahreszeit eine Dehydratation, eine Austrocknung des Körpers, bei Ihrer Katze.

Aufpassen hingegen sollten Sie grundsätzlich mit dem Wasser in Topfunterschalen von Pflanzen. Haben Sie die Pflanze gedüngt? Dann achten Sie darauf, dass eventuell verbleibendes Gießwasser nicht für die Katze erreichbar ist, um Vergiftungen zu vermeiden.

Übrigens, einige Zimmerpflanzen sind für Katzen giftig - eine Liste der gefährlichen Pflanzen für Katzen finden Sie hier. Auch einige Kräuter, Samen und Körner sind für Katzen unverträglich bis hin zu gefährlich. Falls Sie gerade Ihre Pflanzen gießen, sollten Sie darauf achten, dass die Katze nicht versucht, das Wasser von den Pflanzen zu schlecken. 


Rassekatzen und Kleinanzeigen

Einige aktuelle Kleinanzeigen rund um Rassekatzen:

Montag, 1. Juli 2013

Ein leidiges Thema: Die Katze und die Angst vor dem Staubsauger


Eine gezielte Gewöhnung an Staubsauger und ähnlich angsteinflößende Haushaltsgeräte ist bei Katzen meist nicht erfolgreich. Hunde kann man mittels Futtergabe auf bestimmte Dinge konditionieren, bei Katzen funktioniert dies nur bedingt. Daher sollten Sie zunächst herausfinden, ob Ihr Stubentiger den Staubsauger (oder irgendeinen anderen Auslöser) als wirklich bedrohlich oder nur ein wenig unangenehm empfindet. In ersterem Fall können Sie vermutlich nicht viel unternehmen, um die Gewöhnung zu fördern. Im zweiten Fall kann eine Gewöhnung eintreten, wenn der Auslöser möglichst häufig und nur kurz auftritt. Die Katze lernt, dass dieser Auslöser nicht gefährlich ist, also keine kräftezehrende Fluchtreaktion nötig ist.
Foto: Magnus Manske, Wikimedia

Gewöhnung ist ein normaler Lernprozess
Ein natürlicher Mechanismus, der grundsätzlich allen Tieren angeboren ist, ermöglicht Anpassung und Lernen. Genauso wie eine Katze lernen kann, welches Hörzeichen die Fütterung ankündigt, kann sie auch lernen, welche Dinge in ihrem Umfeld bedrohlich sind und welche nicht. Dabei spielt das Alter eine ausschlaggebende Rolle. Eine junge Katze, die erst beginnt die Welt zu erkunden und verstehen, kann sich schneller gewöhnen, als eine alte Katze die mit einer völlig neuen Situation konfrontiert wird. In jedem Alter gilt jedoch ein Grundprinzip: Fühlt die Katze sich bedroht, dann wird sich wahrscheinlich keine Gewöhnung einstellen. Eine weitere Konfrontation mit der Situation bedeutet unnötigen Stress für das Tier. Leider verhält es sich mit dem Staubsauger häufig so, dass Katzen Angst davor haben. Nicht zuletzt deswegen, weil auch der letzte Winkel der Wohnung sauber werden soll – und daher die Katze von dem lärmenden Ungetüm kurzerhand auch noch von ihrem Rückzugsort vertrieben wird.

Stressor ankündigen und Konfrontation vermeiden
Probieren Sie es doch einmal mit einer Warnung, indem Sie ein Signalwort aussprechen noch bevor Sie den Staubsauger aus dem Putzschrank holen. Dies gibt den Samtpfoten Gelegenheit, sich zurückzuziehen. Dass sie an ihrem Rückzugsort und Schlafplatz nicht gestört werden sollten, ist wohl selbstverständlich. Dies bedeutet, dass Sie sich mit dem ohrenbetäubenden Monstrum auch nicht weiter annähern, sobald Ihre Katze Unbehagen signalisiert. Legen Sie doch einfach eine Pause ein, locken Ihren Liebling mit Futter an einen anderen Ort der Wohnung und führen erst dann die Reinigung fort. Das erspart Ihrem Stubentiger unnötigen Stress. Oder kaufen Sie sich einfach einen sehr ruhigen, superleisen Staubsauger.