Mittwoch, 26. Juni 2013

Neuer Trend aus Japan: Das Katzen-Café


Wer sagt eigentlich, ein Stubentiger müsste den ganzen lieben langen Tag daheim in der guten Stube verbringen? Die Franzosen wollen Ihren Katern und Katzen, sowie katzenbegeisterten Menschen nun ein Vergnügen der ganz besonderen Art bieten. Zu Kaffee und Tee dürfen die Café-Besucher schnurrende Samtpfoten streicheln. 

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass dem Schnurren einer Katze heilende Wirkung zugesprochen werden kann. Seinen Ursprung hat diese ungewöhnliche Therapiestube in Japan. London und Wien haben den Trend bereits nach Europa geholt, jetzt soll Paris folgen. Die heilende Wirkung durch Katzenschnurren ist in Studien mehrfach nachgewiesen worden. Es bewirkt im menschlichen Organismus eine Senkung des Blutdrucks sowie eine Ausschüttung von Serotonin, einem Glückshormon. Wer sich selbst keine Katze leisten kann, oder aus Zeitmangel auf ein Haustier verzichtet, der kann also im Katzen-Café seinem Bedürfnis nach Fellkontakt nachgehen. Für tierliebe Singles ist diese Location übrigens ein Geheimtipp. Wo sonst trifft man so viele tierliebe Menschen an?
Foto: Yamaguchi Yoshiaki | Wikimedia Commons
Im Katzen-Café steht das Wohl der Tiere an erster Stelle
Strenge Regeln sollen das Katzenpersonal in den Cafés schützen. So herrscht striktes Hunde- und Rauchverbot. Fotografieren darf man zwar, jedoch nur ohne Blitz. Dass die Katzen nur mit geeignetem Futter versorgt werden und Essen vom Tisch für sie Tabu ist, scheint selbstverständlich. Bleibt abzuwarten, wann wohl das erste Katzen-Café bei uns in Deutschland eröffnet? Die meisten Katzen leben in Berlin, möglicherweise begleitet also demnächst eine Katze den Ausschank einer Berliner Weißen. Was meinen Sie?