Montag, 29. April 2013

Große Ohren und langes Fell: die Balinesenkatze

Ihr äußeres Erscheinungsbild lässt es vermuten: Diese Katzenrasse stammt von den Siamkatzen ab. So treten auch dieselben Fellzeichnungen auf, jedoch unterscheiden sie sich vor allem in der Fellstruktur, denn die Balinesenkatze hat mittellanges Haar. Ihr sportlicher Körper ist schlank und muskulös zugleich, ausgewachsene Tiere erreichen ein Gewicht von durchschnittlich vier Kilogramm. Faszinierend sind die blauen Augen, die einen schönen Kontrast mit der hellen Grundfarbe bilden.

Diverse Abzeichen in verschiedenen Farben und Musterungen sind vom FIFé erlaubt. Diese Vielfalt macht die Balinesenkatze unter Züchtern und Katzenhaltern gleichermaßen beliebt. Das amerikanische Pendant des europäischen Katzenverbandes, der CFA, definiert hingegen den Rassestandard deutlich strenger und erlaubt nur die vier Farben seal-point, chocolate-point, blue-point und lilac-point. Hierbei gibt es eine traditionelle und eine moderne Zuchtlinie. Entsprechend modernen Forschungsergebnissen wies man bei Balinesenkatzen übrigens eine außerordentlich hohe Intelligenz nach.

Die gezielte Zucht der Balinesenkatzen geht bis auf das Jahr 1920 zurück, damals noch unter dem Namen „Langhaar-Siamkatze“. Erst dreißig Jahre später, als im Zuge der gewerblichen Züchtung in Amerika die Rasse ihren heutigen Namen erhielt, stiegen Beliebtheit und Bekanntheit der Balinesenzucht. Maßgeblich beteiligt war Helen Smith, die auch entscheidenden Einfluss auf die Namensgebung hatte. Sie fand nämlich einen passenden Vergleich in der Schönheit und Geschmeidigkeit balinesischer Tänzerinnen. Lesen Sie mehr über die Rasse im Portrait Balinesenkatze hier im Ratgeber bei markt.de. Fürwahr eine außergewöhnliche Rasse!

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