Montag, 29. April 2013

Ein guter Start ins Leben für junge Katzen


Die Tragezeit beträgt bei Katzen ein wenig mehr als zwei Monate. Die Nesthocker sind nur etwa 15 Zentimeter groß und wiegen durchschnittlich 100 Gramm. Anfangs noch blind, taub und ohne Fell verbringen sie die ersten drei Wochen ihres Lebens im schützenden Nest. Nun beginnen sie herumzulaufen und können schon jetzt zur Stubenreinheit erzogen werden. Feste Nahrung kann man ihnen ab der vierten Lebenswoche anbieten. In diesem Zeitraum, nämlich zwischen der zweiten und der fünften Lebenswoche sollte auch mit der Sozialisierung auf Menschen begonnen werden, spätestens aber bis zur zwölften Lebenswoche sollten die kleinen Stubentiger unbedingt positive Erfahrungen mit Menschen machen. Schließlich lässt sich eine Katze, die sich nicht von Menschen anfassen lassen mag, nur schwer vermitteln. Auch an eine Transportbox sollten die Kleinen bereits früh gewöhnt werden, damit später Autofahrten wie beispielsweise zum Tierarzt möglichst entspannt verlaufen. Je früher Sie damit beginnen den kleinen Kätzchen unsere Welt zu erklären, desto besser. Legen Sie besonderen Schwerpunkt auf die Dinge, welche die einzelne Katze in ihrem späteren Zuhause erwarten.



Sozialisierung auf andere Tiere
Ist der neue Besitzer des Kitten Hundehalter, dann schadet es sicher nicht, eine sehr behutsame Sozialisierung auf Hunde vorzunehmen. Anfangs genügt es, das Kitten mit dem Geruch vertraut zu machen, indem es die Hundedecke zum ausgiebigen Erkunden bekommt. Später sollte zunächst mit einem ruhigen und katzenverträglichen Hund geübt werden. Im Idealfall beachten sich die Tiere gar nicht erst, das heißt sie haben weder positive noch negative Emotionen beim Anblick des jeweils anderen Tieres. Vermeiden Sie unbedingt, dass in Verbindung mit dem Kontakt negative Erfahrungen gemacht werden. Fällt durch einen ungünstigen Zufall gerade beim ersten Zusammentreffen der Tiere eine Zeitung vom Tisch und trifft einen von beiden, dann kann bereits eine Negativverknüpfung entstehen, die Sie kaum mehr ausbügeln können. Gleiches gilt, wenn die junge Katze in einen Haushalt aufgenommen wird, in dem bereits eine ältere Katze lebt. Das erste Zusammentreffen ist meist das entscheidende Ereignis für die spätere Beziehung zwischen den Tieren. Daher gilt hierbei gerade am Anfang: weniger ist oft mehr!


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