Freitag, 27. Dezember 2013

Was tun, wenn ein Baum zur Falle wird? Kommt die Katze allein vom Baum herunter?


Katze auf dem Baum - kann sie wieder allein herunter? Foto: CADIX | Wikimedia Commons
Katzen lieben es zu klettern. Dichte Verästelungen auf hohen Bäumen sind ein wunderbarer Spielplatz für die Kletterkünstler. Über Äste balancierend erkunden sie die Baumkronen und üben sich in Geschicklichkeit. Auch aus mehreren Metern springen sie problemlos wieder herunter wann immer sie wollen – meistens jedenfalls. Denn manchmal wird der Kletterbaum zur lebensbedrohlichen Falle. Schnell ist es passiert, dass eine verschreckte Katze vor dem freilaufenden Nachbarshund auf einen Baum flüchtet. Dank ihrer Krallen ist das Hinaufklettern in der Regel auf nahezu allen hölzernen Untergründen problemlos möglich. Herunter hingegen geht es nur, wenn am Stamm genügend Äste und Vorsprünge vorhanden sind. Außerdem sollten rings um den Baumstamm keine gefährlichen Dinge sein. Beispielsweise kann ein einfacher Gartenzaun mit spitzen Drahtenden auf der Oberseite eine erhebliche Gefahr darstellen. Vorsichtige Katzen trauen sich dann nicht mehr, vom Baum herunter zu springen.

Notlage erkennen

Lautes Maunzen und ein über mehrere Stunden andauernder Aufenthalt auf demselben Baum sollte die Nachbarn hellhörig werden lassen. Handelt es sich zudem um einen hochgewachsenen Baum mit hohem Stamm, dann sollten Sie handeln. Falls Sie die Katze kennen, informieren Sie doch zunächst die Besitzer. Ansonsten fragen Sie bei einem anderen katzenliebenden Nachbarn nach einem intensiv riechenden Katzenfutter, mit dem Sie versuchen können, die Katze vom Baum zu locken. Wenn nach mehreren Stunden auf dem Baum ein wohlriechendes Futterangebot die Katze nicht herunter zu locken vermag, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Notlage.

Rettung informieren

Ist der Katzenbesitzer nicht auffindbar, dann rufen Sie die Feuerwehr. Die kennen sich aus und bringen die für eine Katzenrettung benötigte Ausrüstung gleich mit. Viele Feuerwehren haben heute einen speziell für die Katzenrettung geschulten Mitarbeiter. Er weiß, dass verängstigte Katzen die Krallen ausfahren und versuchen, sich an ihrem Retter festzuhalten. Entsprechend vorsichtig geht er bei der Rettung vor.

Katze weiterhin beobachten bis die Rettung übernimmt

Wenn Sie die Rettung informiert haben, behalten Sie die Katze weiterhin im Auge. Versuchen Sie nicht, auf den Baum zu klettern. Im schlimmsten Fall zieht sich die Katze in höhere Äste zurück, was die Rettung weiterhin erschwert. Warten Sie auf die Rettung und behalten Sie den Aufenthaltsort der Katze im Auge, damit Sie die Feuerwehr an die richtige Stelle lotsen können. Während der Rettungsarbeiten halten Sie sich lieber zurück und lassen die Experten ihre Arbeit machen. In dieser Zeit könnten Sie vorsorglich Futter und Wasser besorgen und bereithalten. Gleichzeitig fragen Sie in der Nachbarschaft, ob jemand den Besitzer der Katze kennt. Ist der Besitzer nicht auffindbar, muss das Tier ins nächstgelegene Tierheim gebracht werden. Im günstigsten Fall trägt die Katze einen Mikrochip, sodass anhand der Daten eine Halterermittlung durchgeführt werden kann.

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Samstag, 21. Dezember 2013

Tollwutfall in der Westschweiz: Impfungen für Katzen


Foto:     Rosenzweig | Wikimedia Commons
Akribisch wird darauf geachtet, dass keine kranken Tiere in die Schweiz einreisen dürfen. Insbesondere für die Tollwut sehen die Bestimmungen für Heimtiere strenge Regeln vor, nach denen ein Tier nur mit einer gültigen Tollwutimpfung in die Schweiz einreisen darf. Hierzu muss die Erstimpfung, die Folgeimpfung und zudem noch eine gewisse Zeit verstrichen sein. In manchen Fällen wird sogar ein Bluttest gefordert, bei dem die Wirksamkeit der Tollwutimpfung anhand der gebildeten Antikörper überprüft wird.

Zwei Kätzchen aus Marokko brachten möglicherweise den gefährlichen Erreger in die Schweiz

Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit startete vor einigen Wochen in den Medien einen Aufruf, in dem ein oder zwei Personen gesucht wurden, die kürzlich im fernen Marokko ein an Tollwut erkranktes Kätzchen gestreichelt hatten. Eben dieses Kätzchen und ein weiteres könnten in die Schweiz gelangt sein. In der Romandie wurden zwei Tiere gefunden, die den beiden Kätzchen aus Marokko ähneln. Obwohl sich der Verdacht bislang nicht bestätigt hat, brachte der Fall eine immer größer werdende Problematik auf den Tisch. Während in Westeuropa die Tollwut nahezu ausgerottet ist, die Schweiz sogar seit 1998 offiziell als tollwutfrei gilt, ist die Gefahr in Afrika, Asien und den osteuropäischen Ländern längst nicht gebannt. Tiere von dort mitzubringen oder seine eigenen Haustiere ohne nachgewiesenen Impfschutz dorthin mitzunehmen, ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Die Tollwut ist auch für Menschen ansteckend und ist meldepflichtig.

In Frankreich trat ein Fall von Tollwut auf

Ob auch in der Schweiz zwei Kätzchen den Tollwut-Erreger eingeschleppt haben, bleibt abzuwarten. Definitiv bestätigt ist jedoch ein Fall im Frankreich, bei dem möglicherweise ein Kätzchen aus dem gleichen Wurf beteiligt war. Der Erreger ist also nach wie vor präsent, auch wenn in Westeuropa lange Zeit keine Fälle von Tollwut mehr auftraten. Dies macht einmal mehr deutlich, wieso ein flächendeckender Impfschutz gegen Tollwut auch heute noch notwendig ist.

Darum: Impfungen und Impftermine nicht vergessen. Mehr auch zum Thema Heimtierausweis und Auslandsreisen mit der Katze hier.


Freitag, 20. Dezember 2013

Wenn’s zur Herbstzeit draußen nass und kalt wird, bleiben Katzen lieber drinnen!


Katze im gemütlichen Bett. Foto: Durova | Wikimedia Commons
Nach einem wohlig warmen Sommer und Herbst folgt ab November, manchmal sogar erst im Dezember, die nass-kalte Zeit des Jahres. Viele Regentage, teils heftige Herbststürme und fallende Temperaturen mögen Katzen überhaupt nicht gerne. Ihre Vorfahren waren in der Steppe beheimatet, wo es das ganze Jahr über warm und trocken ist. Deswegen ziehen sich unsere Stubentiger jetzt lieber ins kuschelig warme Nest zurück, wo sie den größten Teil des Tages verschlafen.

Gemütliche Kuschelplätze schaffen und Raumtemperatur anpassen

Über der warmen Heizung auf dem Fensterbrett, ein Körbchen in sicherem Abstand neben dem Kamin oder an ihren Menschen gekuschelt wird es der Samtpfote wohlig warm. Rollt sich die Katze dabei eng zusammen, ist dies ein Zeichen dafür, dass es ihr zu kalt ist. In diesem Fall wäre es eventuell ratsam, die Raumtemperatur ein wenig zu erhöhen. Finden Sie Ihre Katze hingegen häufiger an kühleren Stellen der Wohnung, dann ist es ihr womöglich zu warm.

Ausreichend Beschäftigung bieten

Der Kreislauf von Hauskatzen schaltet im Winter einen Gang zurück. Daher ist auch das Bewegungsbedürfnis weniger stark ausgeprägt als im Sommer. Dennoch sollten Sie versuchen, den Kreislauf gelegentlich durch Spielen anzuregen. Auch beim Fellbürsten wird die Durchblutung angeregt und zusätzlich noch der Fellwechsel erleichtert.

Unterschlupf für robuste Freilaufkatzen

Gehört Ihre Katze vielleicht zu den hartgesottenen Freigängern, die sich auch von kalten Temperaturen und Regen nicht vom Ausgang abbringen lassen? Dann sollten Sie Sorge tragen, dass Ihre Katze jederzeit ein warmes Plätzchen aufsuchen kann. Katzenklappen leisten hier wertvolle Dienste. Zusätzlich ist es ratsam, ein warmes und trockenes Plätzchen mit Kuscheldecke einzurichten, an dem sich die Katze notfalls auch zurückziehen kann, falls der Durchgang der Katzenklappe für sie einmal nicht erreichbar oder verklemmt sein sollte.
 
Quelle: imgur.com

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Vorbereitung auf den kalten Winter für Katzen, die draußen leben


Katzenbild im Winter. Foto: Dwight Sipler | Wikimedia Commons
Katzen können keinen Wintermantel anlegen, wenn sie nach draußen gehen. Eine Katze, die in den Herbstmonaten fast ausschließlich in der warmen Wohnung war, hat kein ausreichendes Winterfell ausgebildet, um sich an die kalten Wintertage anzupassen. Daher ist die beste Vorbereitung auf den kalten Winter der tägliche Freigang auch im ungemütlichen Herbst.

Das richtige Gewicht erkennen

Rippen und Wirbelsäule sollten nicht sichtbar, aber ertastbar sein. Die Taille hingegen sollte deutlich sichtbar sein. Tasten Sie nun am Bauch Ihres Tieres. Im Sommer werden keine übermäßigen Fettreserven am Bauch benötigt, während zum Winter hin bei Freigängerkatzen ein angemessener Fütterungszustand sicher sinnvoll ist. Am Brustkorb ist beim normalgewichtigen Tier eine dünne Fettschicht zu jeder Zeit fühlbar. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft geht es auch unseren Haustieren besser denn je. Die meisten Tiere sind normalgewichtig mit Tendenz zum Übergewicht. Untergewichtige Katzen sieht man eher selten, meist sind dies ältere oder kranke Tiere.

Katzen mögen's warm, bitte. Quelle: imgur.com

Wärmende Fettreserven im Winter

Ein dickes Fell alleine bietet noch nicht genügend Schutz für die niedrigen Temperaturen im Winter. Auch Tiere können eine Erkältung bekommen. Diese können sie besser überstehen, wenn der Körper auf seine eigene Fettreserve zurückgreifen kann. Abgesehen davon kühlt der Körper nicht so schnell aus. Sollte Ihre Katze untergewichtig sein, erhöhen Sie die tägliche Futterration um 10% um eine langsame Gewichtszunahme herbeizuführen. Auch laktosefreie Milch kann beigefüttert werden, sollte aber nicht die einzige Nahrungsquelle sein.

Den Fellwechsel unterstützen

Indem Sie dem täglichen Futter kleine Mengen Öl beimischen, wird das Haarwachstum gefördert. Gleichzeitig hilft es die Verdauung zu fördern, da die Katze bei der Fellreinigung jetzt mehr Haare verschluckt als sonst. Ein halber Teelöffel pro Mahlzeit genügt, ansonsten kann es zu Durchfall kommen. Achten Sie darauf, Öl mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren zu verwenden. Geeignet sind beispielsweise Lachsöl, Leinöl und Olivenöl. Regelmäßiges Bürsten hilft, die ausgefallenen Haare zu entfernen und ein Verfilzen zu vermeiden. Unregelmäßigkeiten wie Rötungen oder ausgeprägten Juckreiz sollten Sie vom Tierarzt untersuchen lassen.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Schmusen, Spielen, Kratzen


Katzenfoto: André Karwath | Wikimedia Commons

Süsse Katze - Vorsicht mit Streicheln?

Vor allem kleine Kinder werden beim Schmusen und Spielen mit Katzen häufig gekratzt oder gebissen. Sie erkennen nicht, wenn die Stimmung der Katze sich plötzlich verändert und diese ihre Krallen ausfährt. Aber auch mancher Erwachsener wird durch die plötzlichen Kratz- und Beißattacken seiner Katze überrascht. Aber seien Sie beruhigt, Ihre Katze ist nicht bösartig, sondern sie empfindet Stress. 

Insbesondere eine zu frühe Trennung von der Mutter kann dazu führen, dass Katzen kein ausreichendes Sozialverhalten erlernt haben. Sie kratzen und beißen dann ohne Vorwarnung. Ein normal sozialisiertes und vom Muttertier erzogenes Kätzchen lernt, seinen Unmut durch Schwanzschlagen anzukündigen. Auch das Anlegen der Ohren ist ein deutliches Signal, dass die Katze jetzt lieber in Ruhe gelassen werden möchte.

Auslastung und Rückzugsmöglichkeiten

Stressbedingtes Krallenausfahren kann vermindert werden, indem Sie den Lebensraum Ihrer Katze anpassen. Reine Wohnungskatzen können ihren Jagdtrieb nicht ausleben, wenn nicht oft genug mit ihnen gespielt wird. Bewegungsmangel in zu kleinen Räumen und fehlende Rückzugsmöglichkeiten stellen ebenfalls einen Stressfaktor dar. Katzen lieben erhöhte Plätze, auf denen sie gemütlich dösen können ohne gestört zu werden. 

Aber auch wenn für genügend Bewegung, Auslastung des Jagdtriebs und Ruheplätze - gerne auch kombiniert mit einem Kratzbaum - gesorgt ist, lassen sich manche Katzen nicht gerne länger als ein paar Minuten streicheln, bleiben aber gerne noch eine Weile ruhig auf dem Schoß ihres Menschen liegen. Respektieren Sie dies und lassen Sie Ihre Katze einfach in Ruhe, wenn sie unruhig wird. Jeder Charakter ist anders, und variiert natürlich auch mit der Katzenrasse.


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Montag, 16. Dezember 2013

Die Katze und der Gartenteich


Katze am Teich. Foto: Hisashi | Wikimedia Commons

Katzen fühlen sich von Gartenteichen regelgerecht angezogen, insbesondere dann, wenn Fische darin leben. Wär doch zu schade, wenn des Nachbars teure japanische Koi von Ihrer Katze herausgeangelt und als Mittagshäppchen verspeist würden. Da ist Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert, aber wer ist eigentlich verantwortlich? Der Gartenteichbesitzer, der seinen Teich nicht ordnungsgemäß gesichert hat oder der Katzenhalter, der seine Katze nicht davon abhält, die Fische heraus zu angeln? Grundsätzlich ist natürlich der Katzenhalter schadensersatzpflichtig, die Haftpflichtversicherung wäre in der Pflicht. Jedoch gelingt der Beweis nur selten, außer es ist eine Videokamera installiert, wodurch eindeutig belegt werden kann, welche Katze den Schaden verursacht hat (mehr zur Tierhalterhaftpflichtversicherung hier). Auch dies gelingt nur dann, wenn eine spezielle Fellzeichnung den „Täter“ eindeutig identifiziert.

Katzensicherer Gartenteich verhindert Streitereien in der Nachbarschaft

Schlagen Sie Ihrem Nachbarn doch eine einfacherer Lösung vor: Ein Zaun, der die Katzen vom Ufer fernhält. Auch ein Rasensprenger, der durch Bewegungssensoren aktiviert wird, bietet effektiven Schutz für die Fische. Nicht zuletzt sollte der Teich genügend tief angelegt sein und die Fische nicht direkt am Uferrand gefüttert werden. Mit ein wenig Glück können Sie Ihren Nachbarn hierdurch von unangenehmeren Katzenschutzmaßnahmen abhalten. Man liest teilweise von Elektronetzen, Gartenschlauchattacken, ins-Wasser-schubsen und weiteren wenig tierfreundlichen Tipps. Das ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, wie viel Geld, Zeit und Mühe Gartenteichliebhaber in ihr Hobby investieren. Und Ihre Katze findet bestimmt auch einen anderen tollen Spielplatz für ihre Ausflüge. Zubehör für den Gartenteich finden Sie hier.

Freitag, 13. Dezember 2013

Scottish Fold Kätzchen - Niedliches Katzenfoto

Scottish Fold Kätzchen

Doramon: Scottish Fold Katze. Quelle Flickr / Doramon von Ultima_Bruce
Finden Sie Kätzchen mit kurzen Schlappöhrchen hübsch, oder nur modisch? Niedlich ist das Kätzchen auf jeden Fall. Mehr über Scottish Fold Katzen hier, und mehr zu den Faltohrkatzen bzw. Knickohren bei Katzen.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Mittwoch, 27. November 2013

Die beliebtesten Katzenrassen der Welt


Nicht etwa eine flauschige Langhaarkatze, sondern eine Kurzhaarrasse hat beim Ranking der beliebtesten Katzenrassen den vordersten Platz ergattert. Die Top 5 der beliebtesten Katzenrassen der Welt hält die eine oder andere Überraschung für Sie bereit!

Britisch Kurzhaarkatze. Foto: Janinski | Wikimedia Commons

Platz 1: Britisch Kurzhaar

Ausgesprochen hübsche Fellfärbungen machen die Britisch Kurzhaar zur beliebtesten Katzenrasse der Welt. Ausgeglichenes Wesen, robuster Körperbau und tiefgründige Augen geben der Britisch Kurzhaar das gewisse Etwas. Bei Züchtern besonders beliebt sind die vielfältigen Farbvariationen dieser Rassekatze, die von Orange und Kupfer über Lilac bis hin zu Blau variieren.

Platz 2: Norwegische Waldkatze

Eine der robustesten Katzenrassen ist die Norwegische Waldkatze. Kälte macht ihr kaum etwas aus, da sie an den empfindlichen Stellen genügend wärmendes, weiches Fell hat. Das macht diese edle Katzenrasse zur beliebtesten Langhaarkatzenrasse nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Platz 3: Siam-Katze

Zierlicher Körperbau, strahlend blaue Augen und eine interessante Fellzeichnung hebt die Siam-Katze von anderen Katzenrassen deutlich ab. Lebhaft und intelligent eroberte diese liebenswürdige Rasse die Wohnzimmer von Katzenliebhabern. Mehr über die Siam Katzenrasse hier.

Platz 4: Birma-Katze

Wer in der Stadt wohnt und seinem Stubentiger innerhalb der Wohnung jede Menge Auslauf und Abwechslung bieten kann, greift gerne auf die Birma-Katze zurück. Ähnlich wie die Siam-Katze hat auch die Birma-Katze blaue Augen und langes Fell.

Platz 5: Türkisch Angora

Eleganz, seidenweich und mit außergewöhnlich schönen Augen, nicht selten in zwei verschiedenen Farben, machen die Türkisch Angora Katze so beliebt. 
Türkisch Angora. Foto: Karatas | Wikimedia Commons


Dienstag, 26. November 2013

Ein Wurf, mehrere Väter?

Bei Katzen ist es nicht ungewöhnlich, dass in einem Wurf Jungen unterschiedlichster Fellzeichnungen aufwachsen. Dabei können die einzelnen Jungen sogar von verschiedenen Katern gezeugt worden sein. 

Auch bei Hunden ist dies möglich, denn bei beiden Tierarten sind die weiblichen Tiere über einen gewissen Zeitraum hinweg empfänglich. Manchmal stammen die Jungen nicht nur von unterschiedlichen Vätern, sondern weisen zudem auch noch unterschiedliche Entwicklungsstadien auf. Dieser Unterschied in der Entwicklung wird meist in den ersten Lebenswochen wieder ausgeglichen.

Vererbung von Fellfarben und Fellstrukturen

Die normale Hauskatze gibt es in fast allen Farben und Fellstrukturen. Dabei wird außerdem noch die Sättigung der Farbe einbezogen. „Dicht“ meint eine satte Farbe, während „dünn“ für eine abgeschwächte Farbe steht. So ist beispielsweise „Blau“ ein verdünntes Schwarz. Der Laie würde einwenden, dass ein verdünntes Schwarz doch eher mit der Farbe Grau gleichzusetzen wäre. Graue Katzen gibt es in der Züchtersprache jedoch nicht. 
Bei Nachkommen mit unbekanntem Erzeuger lässt sich anhand der Fellfarbe der Jungen manchmal auf die Fellfarbe des Vaters schließen. Beispielsweise kann bei roten weiblichen Katzenwelpen mit Sicherheit gesagt werden, dass diese einen roten oder cremfarbenen Vater haben muss. Schwarze weibliche Katzenwelpen haben ausnahmslos einen Vater mit Schwarzeinfluss in der Fellfarbe, wie rein schwarz, blau oder schokoladenbraun. Bei weißen Katzenwelpen, insbesondere solchen mit blauen Augen, ist Vorsicht geboten. Diese sind sehr häufig von Geburt an Taub, sowie zudem oft sehbehindert und mit mangelndem Gleichgewicht ausgestattet.

Gute Zuchtauslese führt zu gesunderen Tieren

Besser als das Rätselraten hinterher ist es jedoch, entweder eine frühzeitige Kastration der Katzen durchführen zu lassen oder nur gezielte Verpaarungen unter züchterischer Auslese der beiden Elterntiere vorzunehmen. Nur so kann die Fortpflanzung von Katzen mit Gendefekten eingeschränkt und die Zucht mit genetisch Einwandfreien Tieren gefördert werden.

Montag, 25. November 2013

Katzen im Schnee - die besten Fotos

Waldkatzen. Quelle: everyday-cat-lovin.tumblr.com
"Du musst Dich schon ganz schön warm anziehen."
Katze versinkt im Schnee. Quelle: colomopauline.tumblr.com
"Den Frühling finde ich bestimmt gleich wieder."
Katze sprint in den Schnee. Quelle: xwinterland.tumblr.com
"Nur Fliegen ist schöner."

Der Winter kommt bestimmt - auch für die Katzen. Welche Katzenfotos aus der kalten Jahreszeit haben Sie? Senden Sie uns Ihr Lieblingsbild an service@markt.de und wir veröffentlichen es hier gerne.

Donnerstag, 21. November 2013

Katzen über Kleinanzeigen finden und kaufen

Sie wollen niedliche Katzenbabys kaufen? Hier finden Sie beispielhaft vier Kleinanzeigen für süsse Katzen.
Oder bieten Sie einfach Ihre Kätzchen vom großen Katzenwurf über die kostenlosen Kleinanzeigen im Tiermarkt von markt.de selbst an. Sie können einfach, schnell und gratis bei markt.de ein Inserat für Katzen schalten und vor Ort Interessenten treffen und verkaufen. Über markt.de vermitteln Sie viele Katzenrassen von Britisch Kurzhaar Katzen, über Norwegische Waldkatzen bis zu Siamkatzen oder Thaikatzen. Miau!

Freitag, 15. November 2013

So wird Ihr Weihnachtsbaum nicht zum Katzenspielbaum

Der Weihnachtsbaum an sich stellt noch keine Gefahr für Ihren Stubentiger dar. Sofern Sie auf heimische Rottannen, Weisstannen oder Fichten zurückgreifen ist es völlig unbedenklich, wenn Ihre Katzen die Zweige anknabbern oder auch mal aus dem Ständer Wasser trinken. Weihnachtssterne (also die Pflanzen) sind übrigens hochgiftig für Katzen.

Katzen und Weihnachtsbäume sind keine gute Kombination Foto: Flaurentine | Wikimedia Commons

Ein sicherer Stand ist das A und O

Nicht nur in einem Haushalt mit Kindern oder Tieren sollte der Baum absolut sicher aufgestellt werden. Der umgestürzte Baum kann ungünstig den Geschirrschrank treffen, auf den angezündeten Adventskranz fallen oder den teuren Flachbildfernseher mit zu Boden reißen. Lebt eine Katze im Haushalt, dann besteht zusätzlich die Gefahr, dass sie den Weihnachtsbaum als Kletterbaum benutzt. Fichten sind zum Klettern für die Katze deutlich unangenehmer, denn sie ist stachelig. Bei Kletterfreudigen Stubentigern eine Alternative, die in Erwägung gezogen werden sollte.

Katzensichere Weihnachtsbaumdekoration

Es glitzert, es baumelt und es ist vorher noch nicht dagewesen. Beim Anblick des geschmückten Weihnachtsbaums wird bei so mancher Katze der Spieltrieb geweckt. Die unteren Zweige sind ein hervorragendes Versteck. Von dort aus kann man die taumelnden Strohsterne fixieren, beobachten und in einem günstigen Moment attackieren. Deshalb gehören in die untere Etage der Weihnachtsbaumdeko nur Gegenstände, die giftfrei sind und an denen sich der Stubentiger nicht verletzen kann. Glaskugeln sind für einen Haushalt mit Tieren oder Kindern ohnehin ungeeignet, da diese auch ohne ersichtlichen Grund einmal herunterfallen können. Mit Lametta und einer Lichterkette lässt sich bereits ein wunderschöner Baum gestalten. Manchmal ist weniger auch mehr.

Freitag, 1. November 2013

Die Katze im Winter

Die historischen Ahnen unserer Hauskatze kannten keinen Winter. Denn die Landraubtiere lebten in den trockenen und warmen Regionen der Erde. Daher sind bis heute weder der Organismus der Katze noch ihr Stoffwechsel wirklich gut auf die kalte Jahreszeit eingestellt. Sie verlängert ihre Ruhephasen deutlich, wenn es draußen dunkel und kalt wird. Ist sie nicht zur aufwendigen Nahrungssuche gezwungen, kann sie gut und gerne bis zu 20 Stunden am Tage schlafend und dösend damit verbringen, auf den Frühling zu warten.

Dann sucht sie sich gern einen warmen und gemütlichen Ort. Manch ein Katzenbesitzer ahnt, woher der Ausdruck „Damit lockt man keine Katze hinter dem Ofen hervor" kommen mag. Wenn man der Katze etwas Gutes tun will, dann richtet man am besten mehrere kuschelige und warme Plätzchen in der Wohnung für sie ein. An der Heizung zum Beispiel könnte sie sich wohl fühlen oder auf der Fensterbank.
 
Katzen im Winter Foto: Author: Nickolas Titkov I flickr
Die Körpersprache der Katze verrät, wie es ihr in Bezug auf die Wärme geht: rollt sie sich wie ein Ball zusammen, dann ist ihr kalt und sie versucht, möglichst viel Körperwärme zu halten. Streckt sie sich aber lang hin, dann versucht sie sich abzukühlen und Hitze abzugeben.

Etwas frische Luft tut der Samtpfote auch im Winter gut. Der Sauerstoff belebt Geist und Glieder. Sie sollten gerade im Winter Aktivität und Spiel auf ihren Tagesplan setzen, damit sie nicht ganz einrostet. Mehrmals am Tag sollte sie sich für etwa eine Viertelstunde bewegen, damit die Muskeln trainiert werden und der Kreislauf auf Trapp gehalten wird.

Freitag, 20. September 2013

Katzenspielplatz im Haus - Papier, Körbe und Verstecke

Katzen sind verspielt und vermutlich auch deswegen das beliebteste Haustier der Deutschen. Anders als ein Hund, sucht sich die Katze selbst ihre Beschäftigung. Durch Mäuse fangen, Blätter jagen und auf Bäume klettern hält sie sich nicht nur fit, sondern wird auch ausgelastet. Da die meisten Freigängerkatzen bei Regen lieber im Trockenen bleiben, wird dann die Wohnung zum Katzenspielplatz. In den meisten Fällen ist dies sehr unterhaltsam für Mensch und Katze. Teures Spielzeug, Kratzbäume und dergleichen sind meist nicht nötig. Schon ein umgekippter Papierkorb mit zerknüllten Blättern ist für Katzen ein Riesenspaß!

Katzen spielen mit fast allem Foto: Laurapri | Wikimedia Commons

Katzenfreundlich gestaltete Wohnungen haben genügend Verstecke und Durchschlupfmöglichkeiten. Denn Katzen lieben es, sich hinter einer Wand zu verstecken und das Geschehen zu beobachten, bis sie im nächsten Moment urplötzlich hervorspringen und die vermeintliche Beute erlegen. Achten Sie darauf, dass Ihr großer Zeh nicht ausversehen zum Spielobjekt wird. Das kann sehr schmerzhaft werden.
Katzen sind nicht gerne alleine Foto: Takashi Hososhima | Wikimedia Commons

Aber auch sonst ist alles was sich bewegt oder Geräusche macht sehr interessant für Stubentiger. Ein Drucker beispielsweise macht sogar beides. Das raschelnde Papier übt eine große Anziehungskraft auf Katzen aus. Falls Sie etwas ausgedruckt haben und dann erstaunt feststellen, dass nichts herausgekommen ist, dann könnte es sein, dass Ihre Katze das Papier kurzerhand zur Beute erklärt hat. Aber keine Sorge, wenn das Wetter wieder besser wird, dann geht Ihre Freigängerkatze auch sehr gerne wieder nach draußen. Denn dort ist es trotzdem immer noch am spannendsten für sie.
 
Katzen sind sehr neugierig  Foto: Dwight Sipler | Wikimedia Commons