Donnerstag, 1. November 2012

Zahnstein bei Katzen

Für den Menschen ist es selbstverständlich, dass er seine Zähne ein- oder zweimal im Jahr vom Zahnarzt kontrollieren lässt. Leider denken viele Halter nicht daran, dass auch die Zähne der Katze regelmäßig medizinischer Untersuchung bedürfen, wenn sie nicht krank werden sollen. Mindestens einmal jährlich sollte das Gebiss daher gründlich untersucht werden.




© polandeze |Flickr
Wenn die Symptome offen zutage treten, dann ist es meist schon sehr spät. Penetranter Mundgeruch zum Beispiel, starkes Zahnfleischbluten oder das Verweigern von Futter machen sich erst bemerkbar, wenn die Zähne schon sehr beeinträchtigt sind. Nur durch regelmäßige Kontrolle kann sichergestellt werden, dass sich nicht zu viel Zahnstein bildet.
Er ist als gelblich-brauner Belag erkennbar, der sich rau auf die Zähne legt. Die Vorstufe dazu ist ein weicher Plaque aus Speichel, Resten vom Futter und Bakterien. In der Folge kommt es zur Einlagerung von Mineralien und damit zu einer extremen Verhärtung des Belages.
Manche Katzen haben eine natürliche Veranlagung zum Zahnstein. Man kann aber mit dem Futter ein wenig gegensteuern: Wenn regelmäßig grobe, feste Fleischbrocken gegeben werden, beugen sie durch den starken Abrieb der Zahnsteinneubildung vor. Der Tierarzt kann Sie auch zu Spezialfutter beraten.
Ist es einmal so weit gekommen, dass der Zahnstein entfernt werden muss, dann geschieht das wie beim Menschen mit Ultraschall. Allerdings muss das Tier dazu in der Regel narkotisiert werden. Danach sorgt eine Politur für Schutz vor neuem Belag. Am sichersten ist aber die regelmäßige Kontrolle, um es gar nicht erst zu starkem Zahnstein kommen zu lassen.

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