Freitag, 26. Oktober 2012

Schnurren und Fauchen: Die Geräusche der Katze

Als Babys schnurren Katzen bereits zum ersten Mal. Unmittelbar nach der Geburt begleitet das leise Geräusch das erste Trinken und drückt ihr Wohlbefinden aus. Auch die Mutter schnurrt dann, um die Kleinen zu entspannen. Wildkatzen hören später auf mit dem Schnurren, aber Hauskatzen drücken auch im hohen Alter noch auf diese Weise ihre Genugtuung und ihre Freude aus.
Allerdings, und das wissen viele Halter nicht, schnurren Katzen auch, wenn sie krank sind oder Schmerzen haben. Denn, so vermuten Wissenschaftler, sie wollen sich auf diese Weise selbst beruhigen.


Trifft die Katze ein bekanntes Wesen wieder, begrüßt sie es mit einem freundlichen Gurren. Manchmal miaut sie auch dabei und es klingt, als würde sie uns etwas erzählen wollen.


© darylljann |Flickr
Jede Katze verfügt des weiteren auch über eine Reihe von Drohgebärden. Wenn die Katze die Oberlippe zurückzieht und die Zungenränder wölbt, um Luft auszustoßen, dann kommt in der Regel ein Fauchen dabei heraus. Damit will sie einen potenziellen Gegner einschüchtern. Hilft das nicht, geht sie womöglich zum Spucken über und macht dabei ihren Furcht einflößenden Buckel. Sollte die Gefahr nicht verschwinden, mag sich das Fauchen und Spucken in ein Knurren verwandeln, das beinahe klingt wie bei einem Hund. Jetzt ist äußerste Vorsicht geboten!
Das häufigste Geräusch aber ist das Miauen. Jeder Katzenhalter kennt es: der Futternapf ist leer und das Kätzchen steht daneben und macht ihn mit einem anklagenden Miauen darauf aufmerksam.

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