Donnerstag, 18. Oktober 2012

Die Katze und ihr Revier

Lebt er frei und ungezwungen auf dem Lande, beträgt das Revier, das ein ausgewachsener Kater für sich beansprucht, bis zu zehn Hektar. Das sind 100.000 Quadratmeter – eine beeindruckende Fläche für so ein kleines Tier, nicht wahr? Das Revier kann sich zwar auch mit dem anderer Kater überschneiden, er wird aber immer bemüht sein, männliche Artgenossen aus seinem Gebiet zu vertreiben. Natürlich muss sich jede Katze in der Wohnung mit viel weniger Platz zufrieden geben, was sie auch tut. Sie braucht aber immer ihren Rückzugsraum, in dem sie ungestört sein kann.




©  [rom]

Was für das Tier selbstverständlich ist, mögen wir in der Regel nicht gern: das Markieren. Mit Urin oder Kot bringt sie gewissermaßen Warnschilder an, die nichts anderes bedeuten als „Zutritt verboten“ oder „Privatgelände“. Vor allem Kater neigen sehr stark dazu. In vielen Fällen lässt sich das Verhalten nur durch Kastration abstellen. Besprechen Sie das mit Ihrem Tierarzt.
Eine andere Form der Markierung ist das Zerkratzen von Gegenständen. Die Ballen an den Pfoten sondern dabei bestimmte Stoffe ab. Ebenso dient das Reiben an Gegenständen und Personen zum Klarstellen von Ansprüchen. Seitlich am Kopf befinden sich ebenfalls Drüsen, deren Sekret durch die Bewegung verteilt wird. Im Gegensatz zu ihren anderen Formen der Markierung ist das jedoch recht putzig und stört fast keinen der Besitzer.

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