Freitag, 12. Oktober 2012

Die Katze mit den kurzen Beinen

Eine Munchkin erinnert viele Betrachter auf den ersten Blick an einen Dackel. Grund dafür sind ihre kurzen Beine. Aber im Gegensatz zum Jagdhund wurde die Munchkin nicht gezüchtet, um Wild im Bau aufzustöbern, sondern wegen ihres Aussehens. Dabei war sie zunächst zufällig entstanden, als ungewollte Mutation.
Bereits in den 1930er Jahren tauchten erste kurzbeinige Katzen in Großbritannien auf. Sie verschwanden aber wieder, weil die Wirren des Zweiten Weltkriegs auch die Welt der Katzenzucht durcheinander brachten.
In Amerika wurde die erste kurzbeinige Katze wurde 1983 streunend auf der Straße entdeckt, in Lousiana im Süden der USA. Ihr wurde der Name Blackberry gegeben. Aus ihr entstand die neue Katzenart, die vor allem als Hauskatze in Familien schnell beliebt wurde. Anfang der 1990er Jahre wurden amerikanische Züchter auf die Vorläuferin der Munchkin aufmerksam.


©  woofiegrrl

Die endgültige Rasse wurde in Virginia Beach von einer Züchterin namens Penny Squires gezüchtet. Munchkin sind nicht missgebildet, sie leben ebenso zufrieden wie andere Katzen. Für den Halter haben sie aber einen kleinen Vorteil: sie können nicht auf den Tisch springen. Die Munchkin ist in der Lage, sich sehr schnell im Kreis zu drehen und ist so geschickt, dass sie sogar rückwärts laufen kann. Bisher hat sich diese Rasse aber noch nicht durchgesetzt und besitzt einen Außenseiterstatus.

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