Montag, 29. Oktober 2012

Die Arabische Mau

Ursprünglich eine Wildkatze, wurde die Arabische Mau 2009 von der World Cat Federation offiziell als Rassekatze anerkannt. Sie lebte bereits seit über 1.000 Jahren frei auf der Arabischen Halbinsel, wurde allerdings nur selten als Haustier gehalten, da sich vor allem die ausländischen und importierten Rassen großer Beliebtheit erfreuten. In jüngerer Zeit wurde sie wiederentdeckt und zum Familientier gezüchtet.

Freitag, 26. Oktober 2012

Schnurren und Fauchen: Die Geräusche der Katze

Als Babys schnurren Katzen bereits zum ersten Mal. Unmittelbar nach der Geburt begleitet das leise Geräusch das erste Trinken und drückt ihr Wohlbefinden aus. Auch die Mutter schnurrt dann, um die Kleinen zu entspannen. Wildkatzen hören später auf mit dem Schnurren, aber Hauskatzen drücken auch im hohen Alter noch auf diese Weise ihre Genugtuung und ihre Freude aus.
Allerdings, und das wissen viele Halter nicht, schnurren Katzen auch, wenn sie krank sind oder Schmerzen haben. Denn, so vermuten Wissenschaftler, sie wollen sich auf diese Weise selbst beruhigen.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Das beliebteste Haustier

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Gerade für Berufstätige ist sie ein geeigneter Partner, weil sie keine langen Spaziergänge beansprucht, wie etwa der Hund. Katzen passen sich in ihren Aktivitäten recht gut an den Menschen an. Wenn der nach Hause kommt, erwarten sie ihn bereits. Gerade Singles, die allein leben und viel außer Haus sind, sollten jedoch mindestens zwei Katzen halten, damit sie sich nicht zu sehr langweilen.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Stubenreinheit bei Katzen

Leider haben viele Halter das Problem: die Katze ist einfach nicht stubenrein. Doch woran kann das liegen, wenn das Tier in der Wohnung Urin oder Kot abgibt, anstatt in der Katzentoilette? Es ist nicht unwahrscheinlich, dass eine Krankheit die Ursache für das Verhalten darstellt. Daher sollte zunächst einmal vom Tierarzt geprüft werden, ob zum Beispiel an Niere oder Blase eine krankhafte Beeinträchtigung vorliegt.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Die Katze und ihr Revier

Lebt er frei und ungezwungen auf dem Lande, beträgt das Revier, das ein ausgewachsener Kater für sich beansprucht, bis zu zehn Hektar. Das sind 100.000 Quadratmeter – eine beeindruckende Fläche für so ein kleines Tier, nicht wahr? Das Revier kann sich zwar auch mit dem anderer Kater überschneiden, er wird aber immer bemüht sein, männliche Artgenossen aus seinem Gebiet zu vertreiben. Natürlich muss sich jede Katze in der Wohnung mit viel weniger Platz zufrieden geben, was sie auch tut. Sie braucht aber immer ihren Rückzugsraum, in dem sie ungestört sein kann.

Montag, 15. Oktober 2012

Ernährungstipps

Damit die Katze gesund bleibt, ein kräftiges und glänzendes Fell trägt und sich richtig wohl fühlt, muss sie gesund ernährt werden. Ihr tägliches Futter muss alle notwendigen Nährstoffe enthalten. Fehlen diese, führt das langfristig zu Schädigungen.
Als Fleischfresser ist die Katze perfekt darauf eingestellt, kleine Tiere zu verzehren, wie ihre Verwandten in der Wildnis es tun. Das bedeutet, dass sie Proteine und Fette besonders gut verdauen kann. Stärke, wie sie zum Beispiel in Kartoffeln, Mais und Reis enthalten ist, kann sie hingegen nicht so gut verarbeiten.

Freitag, 12. Oktober 2012

Die Katze mit den kurzen Beinen

Eine Munchkin erinnert viele Betrachter auf den ersten Blick an einen Dackel. Grund dafür sind ihre kurzen Beine. Aber im Gegensatz zum Jagdhund wurde die Munchkin nicht gezüchtet, um Wild im Bau aufzustöbern, sondern wegen ihres Aussehens. Dabei war sie zunächst zufällig entstanden, als ungewollte Mutation.
Bereits in den 1930er Jahren tauchten erste kurzbeinige Katzen in Großbritannien auf. Sie verschwanden aber wieder, weil die Wirren des Zweiten Weltkriegs auch die Welt der Katzenzucht durcheinander brachten.
In Amerika wurde die erste kurzbeinige Katze wurde 1983 streunend auf der Straße entdeckt, in Lousiana im Süden der USA. Ihr wurde der Name Blackberry gegeben. Aus ihr entstand die neue Katzenart, die vor allem als Hauskatze in Familien schnell beliebt wurde. Anfang der 1990er Jahre wurden amerikanische Züchter auf die Vorläuferin der Munchkin aufmerksam.


©  woofiegrrl

Die endgültige Rasse wurde in Virginia Beach von einer Züchterin namens Penny Squires gezüchtet. Munchkin sind nicht missgebildet, sie leben ebenso zufrieden wie andere Katzen. Für den Halter haben sie aber einen kleinen Vorteil: sie können nicht auf den Tisch springen. Die Munchkin ist in der Lage, sich sehr schnell im Kreis zu drehen und ist so geschickt, dass sie sogar rückwärts laufen kann. Bisher hat sich diese Rasse aber noch nicht durchgesetzt und besitzt einen Außenseiterstatus.

Montag, 8. Oktober 2012

Woher kommt die American Wirehair?

Am Anfang stand der Zufall. Eine spontane Mutation führte dazu, dass in einem Wurf Farmkatzen im US-Bundesstaat New York ein rot-weißer Kater auftauchte, der ein ungewöhnlich drahtiges Fell aufwies. Erstaunt über diese Eigenheit holte der Farmer eine Züchterin aus der Gegend hinzu. Für ganze 50 Dollar erwarb Mrs. O'Shea das Tier kurz daraufhin von ihm. Sie startete ein Zuchtprogramm mit dem Kater, der nun Adam hieß, und Tip-Toe, einer Katze aus demselben Wurf mit normalem Fell.


 Heikki Siltala
Schon bald gelang es der erfahrenen Züchterin, etliche neue Drahthaarkätzchen zu züchten. Diese neue Katzenart sorgte für großes Aufsehen. Zuerst verbreitete sie sich nach Kanada, und dann sogar nach Europa. American Wirehair wurde im Jahre 1977 offiziell in den USA anerkannt und erreichte in den 1990er Jahren Champion-Status. Auf Ausstellungen unter anderem in Kanada, Japan und Deutschland war sie zu sehen.
Die Haare der American Wirehair sind einzeln gekräuselt und an der Spitze gebogen. Es fühlt sich ungewohnt kraus und etwas stachelig an. In ihrem Körperbau hat sie große Ähnlichkeiten mit der American Shorthair.
Der Charakter dieser Katze wird in der Regel als freundlich und gutmütig beschrieben. Auch durch ihre Intelligenz weiß sie zu bestechen, ebenso wie durch ihre Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft. Das hätte manch ein Katzenfreund bei dem etwas wilden Äußeren der Kratzbürste vielleicht gar nicht gedacht.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Picasso und seine Katzen

Dass Künstler ein besonderes Faible für unsere geliebten Samtpfoten haben, dürfte kaum verwundern. Schließlich sind die Tiere für ihre Feinfühligkeit, Eleganz und Geschicktheit bekannt, was vielleicht für eine gewisse Verbundenheit sorgen könnte. In der Kunst sind Katzen ein weit verbreitetes, beliebtes Motiv.

Auch der Maler Pablo Picasso war ein außerordentlicher Freund der Katzen. Bereits in sein Gemälde „Das Liebespaar auf der Straße“ von 1900 ließ der damals gerade 19 Jahre junge Künstler im Hintergrund eine Katze auftauchen. Sie ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen, versteckt sich sozusagen, was ein wenig an Edouard Manets „Olympia“ erinnert, wo ebenfalls eine halb verborgene Katze den Betrachter direkt anschaut. Man erschreckt sich vielleicht ein wenig, wenn man sie plötzlich entdeckt.

In dem Aquarell „Zwei Akte und eine Katze“ von 1901 zeigt Picasso ein Paar, das ins Liebesspiel versunken ist und dabei von einer neugierigen Katze beobachtet wird. Für den jungen Künstler war das mysteriöse Tier offenbar eng mit der Erotik verbunden. Ein Foto von 1910 zeigt den Maler, der nach eigenen Angaben von Katzen besessen war, selbst mit einem Kätzchen.

Aus seinem späteren Werk sticht vor allem das Bild „Dora Maar mit Katze“ von 1941 hervor, das Portrait seiner damaligen Geliebten. Sie ist in farbenfroher Kleidung auf einem Stuhl sitzend zu sehen, auf der Lehne balanciert geschickt eine kleine, schwarze Samtpfote. Zwanzig Jahre später nahm Picasso in „Stillleben mit Katze und Hummer“ das seit dem Barock beliebte Motiv eines Stilllebens mit Katze auf. Nach eigener Aussage wollte der Maler hier aber eine wilde, ungezähmte Streunerkatze zeigen, die sich über das Essen hermacht.

© markldiaz |Flickr
In den 1960er Jahren entstanden noch viele Katzenbilder von Picasso. Ein heute sehr populäres Motiv für Poster und allerlei andere Dinge ist die Zeichnung „Die Katze“.

Montag, 1. Oktober 2012

Harnsteine bei Katzen

Die Vorfahren unserer Hauskatze waren Wüstentiere. Obwohl das bereits sehr lange her ist, neigen sie daher bis heute dazu, ihren Urin zu konzentrieren. Leider kann dieses Verhalten auch zur Bildung von Harnsteinen führen. Der Tierarzt spricht dann vom Felinen Urologischen Syndrom (FUS). Symptome sind wie beim Menschen das andauernde Gefühl Wasser lassen zu müssen sowie stechende Schmerzen.
Als aufmerksame Halter bemerken wir, dass das Tier häufiger als sonst die Katzentoilette aufsucht. Eventuell stößt sie kleine Schmerzensschreie beim Wasserlassen aus oder ihr Urin enthält sogar Blut. Eventuell uriniert sie auch außerhalb der Katzentoilette. Ihr allgemeines Befinden kann beeinträchtigt sein, sie wirkt dann schlapp und lustlos. Der Appetit ist mäßig.


Ⓒ MowT
Im äußersten Fall wird die Harnröhre gänzlich verstopft sein. Das Wasserlassen ist unmöglich, die Schädigung wirkt sich auf die Nieren aus. Spätestens jetzt muss so schnell wie möglich der Tierarzt aufgesucht werden. Der Rückstau darf auf keinen Fall länger als 24 Stunden bestehen, sonst sind bleibende Schäden kaum noch zu vermeiden.
Die Erkrankung tritt bei beiden Geschlechtern auf und in allen Altersgruppen. Ein einjähriger Hüpfer kann ebenso betroffen sein wie ein Senior. Es wird angenommen, dass durch unausgewogene Ernährung angesäuerter Urin und Stress die Bildung begünstigen, ebenso wirken sich Bewegungsmangel und zu viel Körperfett negativ aus.
Der Tierarzt kann die Art des Harnsteins analysieren und eine geeignete Therapie festlegen.