Dienstag, 14. August 2012

Die Entstehung der Begalkatze

Es wird davon ausgegangen, dass es bereits im Altertum in Asien zu Kreuzungen wilder Leoparden und Hauskatzen kam. Jedoch wurde aus diesen Hybriden keine eigene Rasse gezüchtet. Erst Anfang der 1960er Jahre kreuzte die Genetikerin Jean Sudgen in Arizona erstmals gezielt einen Leopardenkater mit einer Hauskatze. Das hätte der Beginn einer neuen Rasse werden können, doch das Projekt geriet in Vergessenheit. Ende der 1970er Jahre jedoch führte der Genetiker Willard Centerwall in Kalifornien dieselbe Kreuzung im Rahmen eines Experiments zur Erforschung von Leukämie durch. Jean Sudgen, die inzwischen nach Los Angeles übergesiedelt war, kaufte acht Weibchen dieser Hybriden und versuchte sich ein zweites Mal an der Zucht eines Tieres, das die aufregende Zeichnung der Wildkatze mit dem zahmen Wesen der Hauskatze verbinden sollte.

 © Groumfy69 | Wikimedia Commons
Nun erfolgte die Paarung mit einem verwilderten Kater, der im Rhinozerosgehege des Zoos von Delhi gefunden worden war und ein rotes Fell trug, sowie einem anderen aus dem Tierheim von Los Angeles mit braunen Tupfen. Auf diese merkwürdige Weise entstand die Bengalkatze.1983 erfolgte die Registrierung der neuen Rasse bei der TICA. Im nächsten Jahr wurde sie zum ersten Mal ausgestellt. Und 1991/92 erhielt sie den Championstatus in den USA. Zu dieser Zeit gab es nur 200 dieser Tiere auf der Welt. Sie erzielten hohe Preise von etwa 3.500 Euro pro Tier.
Mittlerweile ist ihre Zahl stark angewachsen, denn das Interesse an Bengalkatzen ist enorm gestiegen. Damit sank auch das Preisniveau.

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