Montag, 30. Juli 2012

Katzenerziehung – professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Es gibt Fälle, in denen wir an unsere Grenzen kommen in der Katzenerziehung. Es ist meist nicht leicht, sich das einzugestehen, aber eventuell ist das Verhalten der Katze doch schon so auffällig, dass professionelle Hilfe hinzugezogen werden muss. Denn oft bringt es auch nichts mehr, die Oma oder Tante zu fragen, die zwar auch eine Katze hält, aber deshalb noch lange keine Expertin ist.

Was ist nur mit der Katze los? Katzenbisse können gefährlich sein. Foto: Hannibal Poenaru, Wikimedia.
Heute kann man sich online in diversen Foren und Communities mit anderen Katzenfreunden beraten und dabei so manchen guten Tipp bekommen. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Websites, die Ratschläge und Hinweise geben können. Aber wenn das alles nicht mehr recht zu helfen vermag, kann ein erfahrener Katzenpsychologe oder Tierverhaltenstherapeut die Lösung sein.

Nach einem Erstgespräch zum Kennenlernen wird dieser sich vermutlich für die genauen Lebensumstände interessieren. Bei einem Hausbesuch kann er die Katze und Sie in Ihrem „Revier“ beobachten und daraus Schlüsse ziehen, wie man den Problemen beikommen kann. Mit der Perspektive des Außenstehenden und einem geschulten Auge kann ein Therapeut unter Umständen eine Strategie zur Lösung entwickeln, auf die Sie selbst nicht gekommen wären.

Aber beachten Sie, dass Katzenpsychologe und Tierverhaltenstherapeut keine vom Staat geschützten Titel sind. Im Prinzip kann sich also jeder so bezeichnen. Wählen Sie daher jemanden aus, der Ihr Vertrauen gewinnen kann und kompetent wirkt. Vermeiden Sie esoterische Ansprüche von Therapeuten, die behaupten, dass sie mit Ihrer Katze reden könnten. Erfahrene Katzensitter können eine erste Hilfestellung bieten. Wenn Sie einen erfahrenen und seriösen Katzensitter suchen, lesen Sie Tipps dazu weiter im Ratgeber Wie finde ich den richtigen Katzensitter?

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