Mittwoch, 18. Juli 2012

Fellpflege bei Kurzhaarkatzen - Regelmäßig kämmen


Britisch Kurzhaar-Katze - Foto: Kathrin Jung

Obwohl Katzen mit kurzem Fell in der Regel selbst für ihre Fellpflege sorgen können, reicht das nicht immer aus. Manchmal muss der Mensch ein wenig nachhelfen, vor allem, wenn die Mieze im Saisonwechsel eine dicke Unterwolle gewonnen hat. Die Flohkämme mit sehr engen Zähnen sind für Katzen mit viel Unterwolle generell nicht besonders günstig. Sie werden schnell merken, dass viel zu viel Fell im Kamm hängen bleibt. Dabei handelt es sich um lebendige Haare, die eigentlich nicht ausgerupft werden sollten.

Weist das Tier ein dickes und plüschiges Fell auf, wie zum Beispiel Britisch Kurzhaar oder manche Hauskatzen, dann ist ein Kamm mit mittellangen Zähnen und abgerundeten Spitzen viel geeigneter. Eine Bürste kann zur Massage genutzt werden. Während des Fellwechsels kann überdies zu einer weichen Drahtbürste aus dem Fachhandel gegriffen werden.

Rassen mit kurzem und anliegendem Fell, wie beispielsweise Russisch Blau, Abessinier, Siamesen oder Burmakatzen, sollten hingegen mit einem Kamm mit engen und kurzen Zinken gepflegt werden, dessen Spitzen ebenfalls abgerundet sind. Handschuh oder Bürste mit Gumminoppen sind auch zu empfehlen. Rehleder hilft beim Entfernen von Staub oder abgestorbenen Haaren.

Ist das Fell hingegen weich und lockig wie bei Rexkatzen, dann sollte der Kamm kurze und enge Zinken haben. Eine Bürste kann zudem sehr hilfreich sein. Wichtig ist bei allen Katzen, niemals gegen den Strich zu bürsten, weil die Haare so beschädigt werden. Lose Resthaare lassen sich nach dem Bürsten durch sanftes Streicheln mit feuchten Händen entfernen.

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