Mittwoch, 25. Juli 2012

Der richtige Kratzbaum zum Schärfen und Wetzen der Krallen

Jede Katze muss kratzen und die Krallen wetzen. Sie muss ihre Krallen schärfen, auch wenn sie ein Freiläufer ist. Wenn sie dazu keinen Kratzbaum bekommt, dann wird sie sich eben Ihr Bett, das Sofa oder ein anderes Möbelstück vornehmen. Das ist ganz natürlich. Um ihr Mobiliar zu retten und der Katze ihre Aktivität zu ermöglichen, sollten Sie daher unbedingt einen Kratzbaum in die Wohnung stellen. Knauserigkeit lohnt sich an dieser Stelle wirklich nicht.

Kratz- und Kletterbaum für Katzen. Quelle: Wikimedia
Aber was für ein Kratzbaum soll es sein? Da kommt es natürlich zunächst darauf an, wie viele Katzen Sie im Haushalt haben. Für ein ganzes Rudel wäre ein kleiner ungeeignet. Da alle Katzen gern an höher gelegenen Positionen liegen, um ihre Umgebung zu beobachten, gäbe es nur ein ständiges Zanken um die besonders begehrten oberen Plätze. Also muss dort oben genug Raum für alle Stubentiger sein. Gibt es hingegen junge oder ältere Katzen, sollten die guten Liegeflächen leicht erreichbar sein.

Ein Baukastensystem kann sinnvoll sein, wenn Veränderungen im Haushalt zu erwarten sind, denn es kann bei Bedarf erweitert werden. Zudem bieten solche Systeme die Möglichkeit, einzelne Säulen auszuwechseln, wenn sie kaputt gekratzt worden sind. Ist ein Katzenbaum einfach und leicht in Teile zu zerlegen, erleichtert das aber zum Beispiel auch den Umzug in eine andere Wohnung oder eine Renovierung. Hier unter den Kleinanzeigen für Kratzbäume einige Vorschläge.

Die Wichtigste Eigenschaft aber ist die Standfestigkeit, damit es nicht zu Unfällen kommt. Selbst wenn die Katze dem hohen Verletzungsrisiko entgeht, das mit dem Umfallen verbunden ist, wird sie den Kratzbaum danach tunlichst meiden, er wird also sinnlos. Wenn sie der Gewichtskraft nicht trauen, fixieren sie ihn an Boden, Wand oder Decke.


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