Samstag, 5. Mai 2012

Missverständnisse vermeiden

Katzen bleiben Jäger, auch wenn sie durch den Menschen mit Futter versorgt werden. Daher sind sie vor allem bei Nacht aktiv und imitieren die Jagd in ihren Spielen. Sie brauchen kleine Spielsachen, Katzenangeln und ähnliches, mit denen sie diese Seite ihrer Persönlichkeit ausleben können. Ob sie dem Menschen nah sein will oder nicht, entscheidet die Katze gern selbst.

Katzen benötigen ausreichend
Rückzugsmöglichkeiten. Bildquelle: markt.de.
Sie sollte immer ausreichend Möglichkeiten des Rückzugs haben, am besten höhlenartige Verstecke, von denen aus sie ihr „Revier“ gut im Blick behalten kann. Natürlich ist sie mit ihren Zähnen und Klauen bestens bewaffnet. Und Achtung! Sie setzt sie auch ein, wenn sie sich nicht respektiert fühlt. Zwar sind die Verletzungen klein, aber schmerzhaft, weil sie oft tief reichen und mit Wundinfektionen einhergehen.

Dabei steht am Anfang meist ein Missverständnis. Schlägt eine Katze „plötzlich“ zu, hat sie sich in der Regel bedroht gefühlt. Wenn eine Katze die Nähe des Menschen sucht, heißt das zum Beispiel nicht unbedingt, dass sie gestreichelt werden will. Vielleicht sucht sie nur Wärme und Körperkontakt.

Ist es ihr genug, so gibt eine Katze subtile Signale von sich. Anderen Katzen gegenüber genügt es, wenn sie sich kurz anspannt, kurz schnauft oder mit einem unfreundlichen Blick darum bittet, in Ruhe gelassen zu werden. Viele Katzen haben jedoch lernen müssen, dass Menschen solche Zeichen nicht verstehen, daher greifen sie zu drastischen Methoden.

Streicheln ist auch nicht immer und überall angenehm für das Tier. Es hängt stark von ihrer Laune ab, ob sie es möchte. Eventuell mag sie auch keine Berührungen an bestimmten Körperregionen oder stört sich an der Intensität. Das kann nur im einfühlsamen Umgang mit dem Tier herausgefunden werden.

Im Katzen-Ratgeber auf markt.de erhalten Sie weitere Informationen über typisches Verhalten von Katzen.

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