Donnerstag, 17. Mai 2012

Körpersprache der Katze

Fühlt sich die Katze wohl, dann liegt sie mit einem entspannten und freundlichen Ausdruck da. Sie richtet ihre Ohren leicht nach außen und nach vorn, während ihre Schnurrhaare seitlich abstehen und dabei ein wenig gefächert sind. Ihr Blick ist ruhig, hin und wieder blinzelt sie ein wenig.

Möchte sie Sie begrüßen, dann kommt sie dem Schwanz gerade nach oben aufgerichtet auf Sie zu gelaufen. Um zu schmusen, reibt sie dann ihr Köpfchen mit geschlossenen Augen und unter wohligem Schnurren an Ihren Beinen oder der Hand.

© Mr. T. W. Wood | Wikimedia Commons

Spitzt sie die Ohren und dreht sie direkt nach vorn, dann richtet sie ihre ganze Aufmerksamkeit auf etwas. Sie richtet dann ihre Schnurrhaare nach vorn und fächert sie auf. Zwar wirkt sie ruhig, lediglich den Schwanz bewegt sie ein wenig, doch bald erhebt sie ihre Pfote, um nach dem Objekt ihres Interesses zu langen.

Zur Verteidigung klappt sie die Ohren seitlich weg. Nun werden ihre Pupillen groß, während die Schnurrhaare zurückgelegt werden. Diese Zeichen sollte man Ernst nehmen, ansonsten beginnt sie schnell zu fauchen und spucken, oft begleitet von aggressivem Knurren. Achtung, gleich teilt sie wütende Hiebe mit der Tatze aus!

Will sie eine andere Katze angreifen oder herausfordern, dann baut sie sich vor ihr auf. Dabei sind ihre Ohren nach hinten verdreht und die Schnurrhaare breit gefächert. Ihre Pupillen sind klein, ihr Schwanz gebogen wie ein Haken und die Haare gesträubt. Nun duckt sie sich zuerst, um sich dann auf den Gegner zu werfen.

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