Donnerstag, 7. Juni 2012

Ein Freigehege für die Katze

© Tofutwitch11- Thomas Fiore | Wikimedia Commons
Auch Katzen mögen das Grüne. Bei vielen Haltern können sie entweder unter Aufsicht oder in einem gesicherten Freigehege gelegentlich Frischluft schnappen. Das ist gesund für das Tier und nicht zuletzt eine Freude für den Menschen, denn er kann seine Samtpfote bei ungewöhnlichen Verhaltensweisen in einer anderen Umgebung erleben.

Pflanzen im Freigehege müssen auf jeden Fall robust sein. Außerdem müssen sie eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen Katzenurin aufweisen, weil man sie ansonsten zu schnell austauschen müsste. Den Boden bedeckt man am besten zum großen Teil mit Rasen oder Wiesengras aus verschiedenen Gräsern, Wildkräutern und Klee. Es sollten aber verschiedene Bodenbeschaffenheiten angeboten werden. Zur Abwechslung können dabei Natursteine dienen, die nebenbei auch eine optisch ansprechende Gestaltung möglich machen. Ziergräser können für eine Auflockerung sorgen, in ihnen kann sich die Katze gut verstecken. Man muss lediglich darauf achten, keine Sorte mit scharfkantigen Blättern zu besorgen, denn diese können zu kleinen Verletzungen führen. Winterharter Bambus gibt ein herrliches Zierholz ab. Für eine farbenfrohe Ausgestaltung kann mit Pflanzen wie der Forsythie oder dem Essigbaum sowie Flieder gesorgt werden.

Sollte die Katze regelmäßig mehr Zeit im Gehege verbringen, kann ein Abschnitt des Bodens mit Hilfe von Sand und Erde in eine Katzentoilette verwandelt werden. Wahlweise können auch flache Behälter mit Sand oder Katzenstreu diese Aufgabe erfüllen.

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