Donnerstag, 31. Mai 2012

Die Katze und ihr Schlaf

Katzen lieben es sich auszuruhen. Wer würde es ihnen vergönnen? Zwischen ihren Beutezügen dösen erwachsene Katzen etwa zwei Drittel des ganzen Tages. Dazu halten sie sich am liebsten an warmen und geschützten Orten auf, die nach Möglichkeit etwa erhöht liegen und ihnen ermöglichen, das „Revier“ zu überblicken.

Sie schlafen häufig mehrere Male an einem Tag. Im Vergleich sind junge Katzen sogar noch „fauler“. Ebenso wie alternde Tiere verbringen sie 20 oder gar bis zu 22 Stunden mit Dösen. Nicht selten liegen sie auch mit offenen Augen ruhig da und entspannen sich, ohne richtig einzuschlafen.

In regelmäßigen Abständen träumt die Katze dabei. Sie zuckt dann mit den Pfoten oder der Spitze des Schwanzes. In der REM-Phase ist deutlich zu erkennen, dass sich die Augen unter den Lidern bewegen, wie beim Menschen. Katzen verarbeiten ihre täglichen Eindrücke in Träumen. Im Schlaf erholen sich die Tiere von ihren Aktivitäten, jüngere Katzen wachsen zudem dabei. Schon allein deshalb sollten sie nach Möglichkeit nicht dabei gestört werden.

Nimmt die Katze beim Ruhen ein Geräusch wahr, dann öffnet sie zunächst ein Auge und schaut, woher es kam. Erst wenn sie die Quelle nicht zu erkennen vermag, entschließt sie sich, der Sache nachzugehen. Wacht sie jedoch ungestört auf, dann gähnt sie zunächst ausgiebig und streckt sich, um ihre Muskeln zu dehnen, bevor sie sich wieder ins Leben wirft.

Eigentlich sind Katzen nachtaktive Tiere. Im Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnen sie sich jedoch meist an, einen Teil ihrer Aktivitätsphasen auf den Tag zu verlegen, um mit ihm zusammen zu sein.

© Khamaileon | Wikimedia Commons

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