Donnerstag, 31. Mai 2012

Die Katze und ihr Schlaf

Katzen lieben es sich auszuruhen. Wer würde es ihnen vergönnen? Zwischen ihren Beutezügen dösen erwachsene Katzen etwa zwei Drittel des ganzen Tages. Dazu halten sie sich am liebsten an warmen und geschützten Orten auf, die nach Möglichkeit etwa erhöht liegen und ihnen ermöglichen, das „Revier“ zu überblicken.

Sie schlafen häufig mehrere Male an einem Tag. Im Vergleich sind junge Katzen sogar noch „fauler“. Ebenso wie alternde Tiere verbringen sie 20 oder gar bis zu 22 Stunden mit Dösen. Nicht selten liegen sie auch mit offenen Augen ruhig da und entspannen sich, ohne richtig einzuschlafen.

In regelmäßigen Abständen träumt die Katze dabei. Sie zuckt dann mit den Pfoten oder der Spitze des Schwanzes. In der REM-Phase ist deutlich zu erkennen, dass sich die Augen unter den Lidern bewegen, wie beim Menschen. Katzen verarbeiten ihre täglichen Eindrücke in Träumen. Im Schlaf erholen sich die Tiere von ihren Aktivitäten, jüngere Katzen wachsen zudem dabei. Schon allein deshalb sollten sie nach Möglichkeit nicht dabei gestört werden.

Nimmt die Katze beim Ruhen ein Geräusch wahr, dann öffnet sie zunächst ein Auge und schaut, woher es kam. Erst wenn sie die Quelle nicht zu erkennen vermag, entschließt sie sich, der Sache nachzugehen. Wacht sie jedoch ungestört auf, dann gähnt sie zunächst ausgiebig und streckt sich, um ihre Muskeln zu dehnen, bevor sie sich wieder ins Leben wirft.

Eigentlich sind Katzen nachtaktive Tiere. Im Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnen sie sich jedoch meist an, einen Teil ihrer Aktivitätsphasen auf den Tag zu verlegen, um mit ihm zusammen zu sein.

© Khamaileon | Wikimedia Commons

Freitag, 25. Mai 2012

Kein Flohzirkus im Katzenfell


Selbst der edelsten Katze kann es geschehen: ein Floh hat sich im Fell eingenistet. Wenn er sofort entfernt wird, ist das Problem erledigt. Doch allzu schnell kann sich die Plage ausbreiten. Shampoo, Spray, Puder und Flohhalsband versprechen Hilfe, doch zeigen sie nicht immer den gewünschten schnellen Erfolg. Das liegt zum einen natürlich daran, dass die Schädlinge eine zunehmende Resistenz gegenüber den „Chemiekeulen“ entwickeln. Aber oft wird unterschätzt, welche Rolle deren richtige Anwendung spielt.


Das Präparat muss jede Körperstelle erreichen. Dabei leisten Tropflösungen, die sich über die Blutbahn verteilen, zuweilen bessere Dienst als Puder oder Sprays – vor allem bei besonders großen Tieren oder solchen mit sehr langem Fell.


© Powerhauer | Wikimedia Commons
Entscheidend für die effiziente Flohbekämpfung ist das Einbeziehen der Umgebung des Tieres. Denn die Flöhe finden sich nur zur Nahrungsaufnahme auf dem Tier ein. Etwa 90 Prozent der Parasiten samt ihrer Brut befinden sich in Polstern, Teppichen und Bodenritzen, aber womöglich auch – besonders unangenehm – im Bett des Besitzers. Dort können sie die Bekämpfungsmaßnahmen unbeschadet überstehen, sollten die lediglich unmittelbar am Tier ausgeführt werden. Es kommt dann umgehend zu neuerlichem Befall.

Raumvernebler und Umgebungssprays vernichten die Schädlinge am Boden. Allerdings müssen sie regelmäßig angewendet werden. Denn ihre Wirkstoffe töten nur die erwachsenen Flöhe, nachfolgende Generationen können ihren Platz schnell einnehmen. Es gibt allerdings bereits biochemische Wirkstoffe, die die Brut in ihrer Entwicklung stören. Jede Verwendung dieser giftigen Substanzen in Wohnräumen muss so sparsam und gezielt wie möglich erfolgen, und mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Am Boden sollte die Aktion mit einer intensiven Reinigung einhergehen. Es empfiehlt sich, etwas Flohpulver in den Staubsaugerbeutel zu tun und täglich zu saugen. Dabei muss der Beutel häufig gewechselt werden. An den Liegeplätzen der Katze sollten nur waschbare Stoffe ausgelegt sein, die regelmäßig gereinigt werden.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Gesunde Ernährung von Katzen

Eine artgerechte Ernährung muss den Bedarf der Katze an Nährstoffen decken. Denn beim Atmen, Schleichen, Laufen, Springen, Miauen und Schnurren verbraucht sie Energie, die ihr die Nahrung geben muss. Ist ihre Ernährung in Ordnung, dann wirkt die Katze interessiert an ihrer Umgebung und weist ein glänzendes, dichtes Fell und klare Augen auf. Energiequelle Nummer eins sind die Fette. Der Organismus braucht sie, um permanent die Körpertemperatur von zirka 38,5 Grad aufrecht zu erhalten, um Bewegungen mit der Muskulatur auszuführen und das Nervensystem ausreichend zu versorgen. Bei kleineren Katzen kommt das Wachstum hinzu.

© irrational cat | Wikimedia Commons
Eiweiße braucht sie unbedingt und in großen Mengen, denn die darin enthaltenen Aminosäuren werden benötigt, um Gewebe neu zu bilden. Kohlenhydrate hingegen sind für die Katze nicht lebenswichtig, sie liefern aber auch Energie.

Wie beim Menschen wird bei der Katze überschüssige Energie in Form von Fett angelagert. So schufen sich die Vorfahren überlebenswichtige Reserven. In unserer heutigen Überflussgesellschaft resultieren daraus leider vor allem Gesundheitsrisiken für Mensch wie Tier. Daher sollte genau auf die Menge und Zusammensetzung der Nahrung geachtet werden. Zwar mag manches Kätzchen gern süße Dinge wie Pudding oder Creme, schlabbert vergnüglich von dem Rest Sahnesauce, der ihr angeboten wird, oder stürzt sich auf eine fette Wurst. Aber das ist schlicht und ergreifend nicht gesund für sie und sollte daher die absolute Ausnahme bleiben.

Insbesondere die ausreichende Zufuhr von Einweißen hat Bedeutung für die gesunde Ernährung der Katze, in Verbindung mit der richtigen Menge Kohlenhydrate und Fette. Qualitativ hochwertige Fertignahrung bietet diese Kombination an.

Dienstag, 22. Mai 2012

Das richtige Katzenspielzeug


Obwohl unsere Katzen süß und kuschelig sind, dürfen wir nicht vergessen, dass es sich bei diesen Tieren um Jäger handelt. Die Aufregung und Spannung der Jagd brauchen sie in ihrem Leben, ansonsten werden sie schnell gereizt und aggressiv. Leider können wir ihnen nicht das echte Erlebnis bieten, daher müssen wir den Nervenkitzel und Spaß ersetzen.

Der Handel bietet eine Vielzahl von Spielsachen für Katzen. Es soll rollen, springen, rascheln oder knattern – die Hauptsache ist, dass es die ganze Aufmerksamkeit der Katze in Beschlag nimmt. Doch beachten Sie: das Ganze macht nur dann richtig Spaß, wenn der Mensch mitspielt. Wir können nicht einfach ein Spielzeug kaufen und die Katze damit allein lassen. Sie freut sich am meisten, wenn wir es rollen oder werfen.

Selbstverständlich kann man das Katzenspielzeug auch selbst basteln. Gerade für Kinder ist das eine tolle Aufgabe. Mit einfachsten Ideen kann man viel Freude schenken: zum Beispiel, indem man ein wenig Reis in das gelbe Plastikei eines Überraschungseis tut. Katzen lieben dieses klappernde Ding.

Sicherheit ist auch beim Spiel wichtig. Die Spielzeuge dürfen nie so klein sein, dass die Katze sie verschlucken kann. Mit einem Wollknäuel oder ähnlichem kann sich das Tier die Gliedmaßen abschnüren. Man sollte also immer dabei sein und aufpassen, dass nichts passiert.

 © Broc | Wikimedia Commons

Donnerstag, 17. Mai 2012

Körpersprache der Katze

Fühlt sich die Katze wohl, dann liegt sie mit einem entspannten und freundlichen Ausdruck da. Sie richtet ihre Ohren leicht nach außen und nach vorn, während ihre Schnurrhaare seitlich abstehen und dabei ein wenig gefächert sind. Ihr Blick ist ruhig, hin und wieder blinzelt sie ein wenig.

Möchte sie Sie begrüßen, dann kommt sie dem Schwanz gerade nach oben aufgerichtet auf Sie zu gelaufen. Um zu schmusen, reibt sie dann ihr Köpfchen mit geschlossenen Augen und unter wohligem Schnurren an Ihren Beinen oder der Hand.

© Mr. T. W. Wood | Wikimedia Commons

Spitzt sie die Ohren und dreht sie direkt nach vorn, dann richtet sie ihre ganze Aufmerksamkeit auf etwas. Sie richtet dann ihre Schnurrhaare nach vorn und fächert sie auf. Zwar wirkt sie ruhig, lediglich den Schwanz bewegt sie ein wenig, doch bald erhebt sie ihre Pfote, um nach dem Objekt ihres Interesses zu langen.

Zur Verteidigung klappt sie die Ohren seitlich weg. Nun werden ihre Pupillen groß, während die Schnurrhaare zurückgelegt werden. Diese Zeichen sollte man Ernst nehmen, ansonsten beginnt sie schnell zu fauchen und spucken, oft begleitet von aggressivem Knurren. Achtung, gleich teilt sie wütende Hiebe mit der Tatze aus!

Will sie eine andere Katze angreifen oder herausfordern, dann baut sie sich vor ihr auf. Dabei sind ihre Ohren nach hinten verdreht und die Schnurrhaare breit gefächert. Ihre Pupillen sind klein, ihr Schwanz gebogen wie ein Haken und die Haare gesträubt. Nun duckt sie sich zuerst, um sich dann auf den Gegner zu werfen.

Montag, 14. Mai 2012

Was brauche ich für die Katzenhaltung

Am wichtigsten ist natürlich, dass sie ihrer Samtpfote Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Es muss klar sein, dass es sich weder um ein Möbelstück noch um ein Spielzeug für die Kinder handelt. Zeit ist ebenfalls etwas, was sie für das Tier haben sollten, damit es ihm gut geht. Abgesehen davon gibt es aber noch eine Reihe materieller Dinge, die für die Katzenhaltung von Bedeutung sind.

Für die Katzenhaltung werden eine Reihe materieller
Dinge benötigt. (c) Wikimedia Commons, Autor: CalistaZ.
Bei Katzentoilette sind die handelsüblichen Modelle aus Kunststoff und mit Deckel zu empfehlen. Das Material ist sehr leicht zu reinigen, und der Deckel verhindert eine Verunreinigung der Wände oder des Bodens. Ist Ihre Katze an eine Katzentoilette mit Tür gewöhnt? Sollte sie diese praktische Entwicklung (noch) nicht kennen, kann es sein, dass sie nicht versteht, wie sie hinein kommen soll. In dem Fall macht man es ihr einfacher, wenn man die Tür abmontiert. Die Katzenstreu sollte schnell feste Klumpen bilden, die sich entfernen lassen, ohne immer alles auswechseln zu müssen. Zum Entfernen benötigen Sie eine kleine Schaufel.

Um die Katze zu kämmen, verwenden Sie eine Bürste oder einen Kamm. Die regelmäßige Pflege ist absolut notwendig bei langhaarigen Rassen, da ihr Fell sonst schwer verfilzt, sollte aber auch bei Tieren mit kurzem Fell gelegentlich vorgenommen werden.

Drei Schälchen, je eines für Wasser, trockenes und feuchtes Futter braucht die Katze. Porzellan ist hierfür das hygienischste Material, da Kunststoff leicht zerkratzen kann und diese Unebenheiten dann Krankheitserregern und Keimen Unterschlupf bieten. Die Katze mag es am liebsten, wenn ihr Wasser ein wenig entfernt vom Futter steht, mindestens einen Meter.

Sonntag, 13. Mai 2012

Kommunikationskanäle der Katze

Um sich mit ihren Artgenossen auszutauschen, nutzt die Katze wesentlich mehr Kanäle als der in dieser Hinsicht recht einfach gestrickte Mensch. Wie bei anderen nachtaktiven Tieren auch, kommt den unterschiedlichen nicht sichtbaren „Sprachen“ eine besondere Bedeutung zu. Eine dieser Kommunikationsformen ist die über chemische Substanzen. Dabei kommen zum einen die natürlichen Produkte des Stoffwechsels zum Einsatz wie Urin, Kot oder Schweiß, zum anderen auch Pheromone, die sie in speziellen Drüsen ausbildet.

(c) Wikimedia Commons, Autor Sarah.
Wenn eine Katze beispielsweise freundlich ihr Köpfchen an Ihnen reibt, dann gibt sie damit zu verstehen, dass Sie zu ihr gehören, Teil der Familie und des Reviers sind. Die „markiert“ Sie mit ihrem Duft. Am Kopf befinden sich verschiedene Pheromondrüsen, zum Beispiel an den Schläfen, an der Unterlippe und unter dem Kinn. Weitere sind entlang des Rückens verteilt, an den Fußballen, am Analbeutel und am Schwanz.

Am Duft eines anderen Tieres wird augenblicklich das Geschlecht festgestellt, an den so genannten Markierungen merkt die Katze, ob eine Paarungsbereitschaft vorliegt und sogar, wann in etwa die Marke gesetzt wurde.

Diese Informationen sammelt die Katze durch Chemorezeptoren an der Zunge, in der Nase und am Jacobschen Organ. Dazu schnuppert sie daran oder flehmt, also zieht die Oberlippe nach oben um Witterung aufzunehmen.

Weitere nützliche Informationen zum Thema Katzen erhalten Sie im Katzenratgeber bei markt.de.

Freitag, 11. Mai 2012

Die Katze kommt auf die Welt

Wenn kleine Kätzchen nach nur etwa 65 Tagen Tragzeit geboren werden, sind sie blind und taub. Zunächst sind sie vollkommen auf Schutz und Fürsorge angewiesen. Die Neugeborenen wiegen in der Regel zirka 80 bis 120 Gramm und sind in etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter groß. Kleinere und schwächere Tiere haben meist schlechtere Überlebenschancen, aber es gibt immer wieder Ausnahmen.

Junges Kätzchen. (c) Wikimedia Commons,
Autor Nicolas Suzor.
Gleich nach der Geburt beginnt die Katzenmutter damit, die Fruchthülle aufzulecken, was die Durchblutung der Jungen anregt. In den meisten Fällen verzehrt das Muttertier umgehend die Plazenta und nabelt die Kleinen damit ab. Auf diese Weise nimmt sie auch wertvolle Nährstoffe wieder auf. In der Natur schützt sie so auch das Nest, weil der Geruch böswillige Räuber anziehen könnte. Nun suchen auch die Kleinen schleunigst nach den Zitzen der Mutter, um zu trinken.

Häufig trägt die Katzenmutter ihre Jungen in ein anderes Nest, eine weitere Vorsichtsmaßnahme aus früheren Zeiten, als sich die Katze in freier Wildbahn vor Jägern in Acht nehmen musste. Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Neugeborene durch die Mutter von den anderen getrennt werden, weil sie sie für nicht überlebensfähig hält. Leider sind diese Tiere nur selten zu retten. Es könnte sich allerdings um eine Infektion handeln, vor der die anderen Kleinen geschützt werden sollen. In dem Fall kann ein Tierarzt Hilfe leisten.

Ihre ersten Erdentage verbringen die Kätzchen nun damit, gemütlich an ihre Mutter gekuschelt zu schlafen und zu trinken. Dabei sollten sie nicht gestört werden. Weitere Tipps und Empfehlungen erhalten Sie im Katzenratgeber bei markt.de.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Die ersten Lebenswochen der Katze

In ihren ersten Lebenswochen nehmen Katzen im Schnitt 100 Gramm pro Woche zu. Der gewissenhafte Besitzer sollte das Gewicht regelmäßig überprüfen. Es ist zwar nicht schlimm, wenn es von einem zum anderen Tag ein wenig variiert, Gewichtsverluste über mehrere Tage sollten aber ernst genommen werden.

Nach sieben oder acht Tagen öffnen sich allmählich die Augen der Kleinen. Sie sind anfangs grundsätzlich dunkelblau. Erst später, etwa ab der zwölften Woche, kommt die wirkliche Augenfarbe zum Vorschein. Mit dem Krabbeln fangen sie etwa ab dem 15. Tag ihres Lebens so richtig an. Das gelingt anfangs nur tapsig, jedoch ungefähr ab dem 22. Tage halten sich die Kätzchen schon wacker auf den Pfoten.

Katzenbaby. (c) Wikimedia Commons, Autor: Andrew Gray.

Nun wird eine flache Schüssel als Katzentoilette benötigt, damit der Nachwuchs lernen kann, damit umzugehen. In der dritten Woche entwickelt sich die Kontrolle über Darm und Blase. Nach einer Weile kann eine handelsübliche Katzentoilette verwendet werden, eventuell mit etwas Pappe oder ähnlichem präpariert, um die erwachsenen Tiere abzuhalten.

Wenn sie etwa vier Wochen alt sind, können die Kleinen an feste Nahrung gewöhnt werden. Püriertes Futter ist für die Anfangszeit zu empfehlen. Nun beginnt auch die Zeit der wilden Spiele und Raufereien. Seien Sie also gefasst darauf, dass Ihre Lieblinge bald der Abenteuerlust verfallen und ihre Erfahrungen machen wollen.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Das Sozialverhalten der Katzen untereinander

Auf die Jagd begibt sich die Katze grundsätzlich allein. Vorsichtig und ruhig tasten sich die kleinen Einzelkämpfer durch das Gelände, wenn sie der Beute nachstellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Katzen generell Eigenbrötler sind, wie oft fälschlich angenommen wird. Denn in anderen Lebensbereichen schätzen sie die Gemeinschaft mit Artgenossen sehr und haben ein großes Bedürfnis nach Austausch. Vor allem wenn der Mensch, zum Beispiel wegen seiner Berufstätigkeit, nicht oft genug für die Katze da sein kann, sollte er besser zwei Tiere halten.

Unter Katzen gibt es in der Regel eine Rangordnung.
(c) Wikimedia Commons, Autor R.123.
In ihren ersten drei Lebensmonaten wird die Katze im Wesentlichen sozialisiert und lernt, welches Verhalten von ihr erwartet wird. Während der Mensch meist kaum mehr als ein fröhliches Herumtollen und Kuscheln in ihrem Benehmen erkennen möchte, lebt die Katze in einer hierarchisch geordneten Welt mit klaren Regeln. Ihr Zusammenleben wird durch die Rangordnung bestimmt, die sich vor allem durch Drohgebärden wie Fauchen oder den Katzenbuckel bis hin zu spielerischen Kampf herausbildet. Das darin unterlegene Tier erkennt die dominante Rolle seines Gegenübers an und fügt sich. Die Rangordnung bestimmt die Aufteilung der Schlafplätze ebenso wie die Reihenfolge beim Fressen und viele andere Details des Alltags. Sie ist zwar stabil, kann sich aber ändern, zum Beispiel wenn ein Weibchen zu Mutter wird. Schon früh lernen die Kleinen, sich gegen ihre Artgenossen zu behaupten und ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.
Mehr zum Thema Katzenverhalten erfahren Sie im Katzenratgeber bei markt.de.

Montag, 7. Mai 2012

Katzen über Kleinanzeigen finden und kaufen

Sie wollen Katzen kaufen? Hier finden Sie beispielhaft vier Kleinanzeigen für süsse Katzen vor Ort. Sie können direkt von privat oder Katzenzüchter niedliche Katzenbabys kaufen. Klicken Sie einfach auf eins der Katzen Inserate und Sie erhalten mehr Information zu Katzenrasse, Wurfdatum und Herkunft.

Oder bieten Sie einfach Ihre Kätzchen vom großen Katzenwurf über die kostenlosen Kleinanzeigen im Tiermarkt von markt.de selbst an. Sie können einfach, schnell und gratis bei markt.de ein Inserat für Katzen schalten und vor Ort Interessenten treffen und verkaufen. Über markt.de vermitteln Sie viele Katzenrassen von Britisch Kurzhaar Katzen, über Norwegische Waldkatzen bis zu Siamkatzen oder Thaikatzen. Miau!

Ernährungstipps für die Katze

Viel besser als eine große Portion sind mehrere kleine, die über den Tag verteilt werden. Das sichert nicht nur die Frische des Futters, sondern schont auch die Verdauung der Katze und kommt ihren natürlichen Fressgewohnheiten am nächsten.

Katzen benötigen eine ausgewogene Ernährung.
Bildquelle: markt.de.
Die ideale Gesamtmenge an täglichem Futter hängt ab von ihrer Größe und dem Alter, aber natürlich auch von der Aktivität, die sie an den Tag legt, je nach dem ob sie etwa draußen herumtollen kann oder ausschließlich in der Wohnung bleibt.

Die Katze benötigt neben Vitaminen, Proteinen, und Mineralien vor allem die Aminosäuren Arginin und Taurin, die Vitamine Niacin und A, außerdem die Fettsäure Arachidonsäure. Mit selbst gekochtem Futter kann eine ausgewogene Nahrung kaum dauerhaft gewährleistet werden, es sollte also eher als gelegentliche Abwechslung auf den Tisch kommen.

Sowohl Nass- als auch Trockenfutter hingegen beinhalten in der Regel alle notwendigen Nährstoffe. Nassfutter sollte in wärmeren Monaten im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit es nicht verdirbt. Vor der Mahlzeit muss es dann allerdings auf Zimmertemperatur gebracht werden. Trockenfutter bietet zusätzlich eine gewisse Zahnpflege, bei ausschließlicher Trockenfütterung kann es aber zu Blasen- und Harnsteinen kommen. Abwechslung ist daher die Devise.

Auch der Bedarf an Flüssigkeit hängt stark von der Nahrung ab. Frisst die Katze mehr Nassfutter, benötigt sie wesentlich weniger Wasser. Von Natur aus fressen und trinken Katzen nur ungern an ein und demselben Ort, daher sollten die Schalen für Wasser und Futter auch in der Wohnung räumlich von einander getrennt werden.Weitere Informationen zum Thema Ernährung gibt es hier.

Sonntag, 6. Mai 2012

Welche Zweitkatze passt zu meiner?

Wie bei Menschen erleichtern Gemeinsamkeiten den Katzen sich schneller näher zu kommen. Ein bisschen ähnlich sollten sich die zwei daher sein. Auf das Aussehen kommt es den Samtpfoten jedoch nicht an. Bezüglich Fellfarbe, -länge und Musterung sind sie so tolerant, dass wir Menschen von ihnen lernen könnten. Entscheidend sind andere Faktoren.

Am besten verstehen sich natürlich Wurfgeschwister miteinander, die zusammen aufwachsen. Aber wenn eine der beiden stirbt, kann das zu großer Einsamkeit führen. Dann muss also doch eine „Fremde“ her, um die Lücke zu füllen.

Zwei verschmuste Katzen. Bildquelle: markt.de.
 Was ihr Alter angeht, sollten die beiden generell nicht zu weit auseinander liegen. Der weit verbreitete Glaube, eine ältere Katze würde beim Anblick einer viel jüngeren automatisch mütterliche Instinkte entwickeln, bewahrheitet sich nur selten. Zwar wird eine etwas jüngere Katze oft leichter akzeptiert. Allerdings fühlt sich ein wesentlich älteres Tier in der Regel von einem jüngeren Zappelphilipp, der ständig spielen will, eher in ihrer wohlverdienten Ruhe gestört. Ist die Anschaffung von zwei Jungtieren möglich, erledigt sich dieses Problem von selbst, denn dann spielen die Kleinen miteinander – und die Ältere schaut gemütlich zu.

Die Geschlechter können im Grunde in allen Kombinationen glücklich miteinander werden. Einzig zwischen zwei unkastrierten Katern, die vom Verhalten her eher dominant sind, kann es zu starken Spannungen kommen. Entscheidend ist am Ende der Charakter. Da ist Fingerspitzengefühl bei der Auswahl gefragt.
In den Kleinanzeigen von markt.de können Sie sich über ein passendes Zweittier informieren.

Samstag, 5. Mai 2012

Missverständnisse vermeiden

Katzen bleiben Jäger, auch wenn sie durch den Menschen mit Futter versorgt werden. Daher sind sie vor allem bei Nacht aktiv und imitieren die Jagd in ihren Spielen. Sie brauchen kleine Spielsachen, Katzenangeln und ähnliches, mit denen sie diese Seite ihrer Persönlichkeit ausleben können. Ob sie dem Menschen nah sein will oder nicht, entscheidet die Katze gern selbst.

Katzen benötigen ausreichend
Rückzugsmöglichkeiten. Bildquelle: markt.de.
Sie sollte immer ausreichend Möglichkeiten des Rückzugs haben, am besten höhlenartige Verstecke, von denen aus sie ihr „Revier“ gut im Blick behalten kann. Natürlich ist sie mit ihren Zähnen und Klauen bestens bewaffnet. Und Achtung! Sie setzt sie auch ein, wenn sie sich nicht respektiert fühlt. Zwar sind die Verletzungen klein, aber schmerzhaft, weil sie oft tief reichen und mit Wundinfektionen einhergehen.

Dabei steht am Anfang meist ein Missverständnis. Schlägt eine Katze „plötzlich“ zu, hat sie sich in der Regel bedroht gefühlt. Wenn eine Katze die Nähe des Menschen sucht, heißt das zum Beispiel nicht unbedingt, dass sie gestreichelt werden will. Vielleicht sucht sie nur Wärme und Körperkontakt.

Ist es ihr genug, so gibt eine Katze subtile Signale von sich. Anderen Katzen gegenüber genügt es, wenn sie sich kurz anspannt, kurz schnauft oder mit einem unfreundlichen Blick darum bittet, in Ruhe gelassen zu werden. Viele Katzen haben jedoch lernen müssen, dass Menschen solche Zeichen nicht verstehen, daher greifen sie zu drastischen Methoden.

Streicheln ist auch nicht immer und überall angenehm für das Tier. Es hängt stark von ihrer Laune ab, ob sie es möchte. Eventuell mag sie auch keine Berührungen an bestimmten Körperregionen oder stört sich an der Intensität. Das kann nur im einfühlsamen Umgang mit dem Tier herausgefunden werden.

Im Katzen-Ratgeber auf markt.de erhalten Sie weitere Informationen über typisches Verhalten von Katzen.

Freitag, 4. Mai 2012

Wenn die Katze älter wird

Im Haus gehaltene Katzen werden in der Regel 12 bis 15 Jahre alt, wenn sie ausreichend ernährt und gut gepflegt werden. Immer wieder gibt es Fälle, in denen ein Tier sogar über 20 Jahre lebt.

Zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr nimmt die physische Aktivität einer Katze spürbar ab und das Tier verhält sich allgemein ruhiger. Ab dieser Phase ist ein jährlicher Gesundheitscheck beim Tierarzt zu empfehlen. Beispielsweise Herz- und Tumorerkrankungen oder die häufige chronische Niereninsuffizienz verlaufen schleichend, ihre Symptome sind kaum wahrnehmbar, abgesehen von noch stärker als üblich reduziertem Bewegungsdrang und vermehrtem Rückzug.

(c) Wikimedia, Autor: Robel.
Im Alter steigt generell die Häufigkeit von Erkrankungen an Zähnen und Mundhöhle. Diese Schädigungen sind grundsätzlich schmerzhaft. Allein ihr Fressverhalten ist kein ausreichender Indikator für Wohlbefinden. Hinzu kommt, dass sich Bakterien im Körper verteilen können und so neue Infektionen auslösen. Häufig leiden ältere Katzen auch an Schilddrüsenüberfunktion. Trotz unveränderter Nahrungsaufnahme verlieren Sie dann Gewicht, und ihre Herzchen pochen viel schneller als zuvor. Zum Glück gibt es heute eine Reihe von Behandlungsformen.

Wenn eine Katze zwischen 12 und 14 Jahre alt wird, können etwas wunderliche Verhaltensweisen darauf hindeuten, dass ihre Psyche angeschlagen ist. Häufig tritt etwa übermäßiges Miauen auf. Nachts erwachen manche älteren Katzen vollkommen verwirrt und orientierungslos. Da kann es schon helfen, sie mit dem Namen anzusprechen und sanft zu beruhigen. Ein stiller und geschützter Schlafplatz ist für sie jetzt viel wichtiger als in ihrer Jugend.

Manche Katzensenioren neigen zu Unsauberkeit. Hier muss geprüft werden, ob die Katzentoilette leicht zugänglich ist und sie sich gut darin bewegen kann. Eventuell muss ihr nur durch ein paar Veränderungen die Hygiene erleichtert werden. In ihren späteren Lebensjahren braucht die Katze ganz einfach in allen Bereichen noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Nachsicht. Lesen Sie mehr zum Thema Katzen im Katzenratgeber bei markt.de.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Eine zweite Katze richtig Willkommen heißen

Bekanntermaßen verfügen Katzen über ein besonders ausgeprägtes Revierverhalten, dennoch sind sie keineswegs grundsätzlich völlige Einzelgänger, wie allzu oft angenommen wird. Die meisten Katzen sehnen sich sogar nach einer tierischen Freundschaft, die der Mensch nicht ersetzen kann. Gerade in einem Haushalt, in dem die zweibeinigen Bewohner vollzeitig berufstätig sind, kann es da schnell zu Einsamkeit kommen.

Geglückte Zusammenführung von zwei Perserkatzen.
Bildquelle: markt.de.
Sollte Ihre Katze schon an das Leben ohne Artgenossen gewöhnt oder der Spielgefährte gerade gestorben sein, kann es natürlich zunächst Probleme geben, wenn eine „Neue“ auftaucht. Leider gibt es kein Patentrezept zum richtigen Zusammenführen von Katzen, aber einige Ratschläge können doch beachtet werden.

Vorbereitungen

Zunächst einmal sollte für jedes Tier ein eigenes Zubehör und eine Katzentoilette angeschafft werden, um Revierstreitigkeiten zu vermeiden. Genug Spielsachen müssen für beide vorhanden sein, dasselbe gilt für Ruheplätze und Verstecke. Oft lassen sich Spannungen reduzieren, wenn man vor dem Einzug kleine Veränderungen im alten Revier vornimmt, etwa ein oder zwei Möbel etwas verstellt. Im Idealfall sollten Sie für die Eingewöhnung einige Tage Urlaub organisieren, zumindest aber das ganze Wochenende.

Zusammenführung

Dann bringen Sie die „Neue“ am besten zuerst allein in einen separaten Raum, in dem sie Katzentoilette, Futter, Wasser und Spielzeug vorfindet. Geben Sie ihr ein wenig Zeit sich einzugewöhnen. In dieser Zeit sollte sie nicht übermäßig gestreichelt oder gar belästigt werden, denn sie muss allein durch die neue Situation sehr viele Eindrücke verarbeiten. Dann können Sie die beiden behutsam einander vorstellen, wobei immer genug Raum für beide bleiben sollte. Achten Sie genau auf die Reaktionen. Gibt es etwa drohende Gesten, die über leichtes Knurren und Fauchen hinausgehen, dann versuchen sie es besser später noch einmal. Kleine Reibereien sind am Anfang nicht selten. Tauschen Sie zunächst ein paar Gegenstände wie Schlafdecken aus, damit sich jede an den Geruch der anderen gewöhnen kann. Es kann Tage oder Wochen dauern, bis sich diese sensiblen Tiere aufeinander einlassen und Freunde werden, manchmal Monate. Lassen Sie ihnen die Zeit und den Raum, den sie dafür benötigen

Dienstag, 1. Mai 2012

Die positiven Auswirkungen vom Katzenhalterdasein


Forscher aus dem Bereich der Medizin berichten von einem Wundermittel: zur Senkung von Blutdruck, zur Reduktion von Stress, ja sogar zum Verbessern des menschlichen Wohlbefindens soll dieses Allheilmittel geeignet sein.

Die Rede ist von Katzenhaltung, beziehungsweise der allgemeinen Haustierhaltung. Andersherum wirkt ein menschlicher Gefährte sich ebenso positiv auf die Gesundheit des Haustieres aus. Erwiesenermaßen wirkt sich der Kontakt zwischen den Spezies auf den Blutdruck aller Beteiligten äußerst positiv aus. Im Vergleich mit gängigen Blutdruckmedikamenten waren Katzen die eindeutigen Sieger für betroffene Menschen.
Eine Katze tanzt im Schnee. (c) Wikimedia Commons,
Fotograf Matthias Zirngibl aus Deutschland

Im Test hinsichtlich der psychologischen Gesundheit erwiesen sich Katzen als enorm effektive Puffer für die Ausschüttung von Stresshormonen. In Anwesenheit des eigenen Haustiers wurde Stress als weniger intensiv wahrgenommen. Jeder Katzenhalter ist mit dem Phänomen der plötzlichen Stressauflösung vertraut: Beim Ärgern über ein Missgeschick, den Job oder den Partner sieht man die eigene Katze beim fröhlichen Herumrollen auf dem Boden. Vom einen Moment auf den anderen verfliegt der Ärger oder Kummer und Entspannung tritt stattdessen ein.

Nicht zuletzt ist die Tatsache zu erwähnen, dass eine Katze gerade in schwierigen Lebensphasen ein treuer Begleiter sein kann. Viele Katzenhalter würden sich ohne ihren Vierbeiner wesentlich einsamer fühlen. In Tagen der Krankheit oder im hohen Alter ist ein tierischer Freund stets anwesend und sorgt für Gelassenheit und Glück.Eine große Auswahl an Rassekatzen und mehr finden Sie auch bei markt.de