Samstag, 7. April 2012

Katzenminze

Katzenminze
(c) Wikimedia Commons
Manche mögen sie, andere lieben sie, wiederum andere Katzen verschmähen die "Lieblingsdroge" unserer Samtpfoten: Es ist die Rede von der Katzenminze. Während die Wirkung je nach Tier unterschiedlich ausfällt, sind die meisten Katzen doch entzückt, wenn ihnen der Duft der Katzenminze um die Nase weht.
Üblicherweise findet sich Katzenminze in mehreren Formen. Das getrocknete Kraut kann in kleinen Duftkissen vernäht Einsatz finden und wird von der Katze intensiv beschnuppert. Einige Miezen genießen den Geruch derart, dass sie das Kissen fest umklammern und gegen ihr Gesicht pressen. Häufig wirkt die Katze dann ein wenig verspielter als sonst und wälzt sich genüsslich auf dem Boden herum. Die Katzenminze ist auch als Extrakt in Ölform erhältlich und eignet sich hervorragend zum sparsamen Betüpfeln von Stofftieren oder Kratzbäumen. Insbesondere bei neuen Spielzeugen wirkt die Katzenminze wahre Wunder, wenn es um Akzeptanz geht.
Unsere Katzen reagieren völlig unterschiedlich auf den Duft der Pflanze. Während bei der einen Katze der Geruch zu einem lebhaften, fast schon tobenden Spieltrieb führt, reagiert die andere Katze mit Entspannung und einer schmusigen Laune. Dass eine Wirkung eintritt ist nicht zu bestreiten, da sich diese unmittelbar an den Gesichtsausdrücken der Katzen festmachen lässt.
Katzenminze hat im Übrigen keine negativen Nebenwirkungen und kann zum Stressabbau oder schlicht als Genussmittel bei den Katzen eingesetzt werden. Auch wenn auf einigen Flaschen mit dem Öl eine Bemerkung zu finden ist, dass dieses auch auf dem Futter verteilt werden kann, ist von einer Einnahme abzuraten. Ratsamer ist der reine Gebrauch als ätherisches Öl, welcher die Verdauung nicht belasten kann.

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