Montag, 9. April 2012

Gängige Fellmuster

Die verschiedenen Muster und Fellfarben machen jede Katze zu einem Unikat. Viele Bezeichnungen für Fellmuster sind selbsterklärend, wie beispielsweise "getupft" oder "getigert". Andere sind wiederum weniger bekannt und bedürfen einer kleinen Erklärung. Sicherlich haben Sie zum Beispiel bereits eine Katze mit dem "Tabby" Muster gesehen, es handelt sich dabei nämlich um das gängigste Fellmuster. Das von der Wildkatze vererbte Muster ist von einer Mischung aus Streifen und Flecken geprägt, die primär der Tarnung in der freien Laufbahn dienen. Interessant hierbei: an der Wurzel sind die einzelnen Haare heller als an den eher dunklen Spitzen.
(c) Wikimedia Commons

Das Tabby-Gen ist in jeder Katze vorhanden und kann sich in vier Grundformen äußern. "Mackerel" ist nicht nur namentlich mit der Makrele verwandt, sondern auch anhand der tigerähnlichen Streifen gut zu erkennen.
"Spotted" steht für getupfte Fellmuster, wie das eines Geparden. "Blotched" oder "Classic Tabby" hat etwas von dem gefleckten Milchschaum einer verrührten Latte Macchiato und ist eine Mischform aus dicken Streifen und Flecken. "Ticked" steht für das getickte Muster, welches dem Effektlack auf luxuriösen Autos ähnelt. Je nach Betrachtungswinkel ergibt sich so ein abweichender Farbeindruck. Speziell bei diesem Muster ist erkenntlich, dass das Katzenfell zu den Spitzen hin dunkler wird.

Ein ungewöhnliches Muster, welches nur bei weiblichen Katzen auftritt, ist das sogenannte Schildpattmuster. Das für dieses Muster verantwortliche Gen verursacht die Ausbildung von ungewöhnlichen Farbkombinationen und ungleichmäßigen Flecken. Die Primärfarbe von Katzen mit Schildpattmuster ist schwarz. Wenn größere Weißanteile im Schildpattmuster auftreten, wird diese Färbung auch als Calico bezeichnet.
Im Katzenratgeber erhalten sie mehr Tipps zur Fellpflege und weiteren Themen.

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