Freitag, 2. März 2012

Unzufriedenheit kann unangenehme Folgen haben

Katzen zählen zu den sensibelsten Geschöpfen wenn es um das eigene Futter oder den Zustand der Toilette geht.

Veränderungen in der Futtersorte können dazu führen, dass der kleine Liebling nicht mehr genug Nahrung zu sich nimmt. Manchmal kann ein Futterwechsel sogar dazu führen, dass die aufgebrachte Katze ihr Geschäft an einem Platz in der Wohnung verrichtet, der nicht der Katzentoilette entspricht.

Dasselbe gilt für Katzenstreu. Generell ist parfümiertes oder stark staubendes Streu zu vermeiden, auch aus gesundheitlichen Gründen. Wenn das Streu sich für die Katze als inakzeptabel darstellt, kann dies auch zum beschriebenen Problem führen. Um dem "Wildpinkeln" ein Ende zu machen bedarf es einfacher Mittel. Auf keinen Fall sollte man die Katze bestrafen, da sie aus der Überzeugung handelt, die Umstände seien nicht richtig so. Damit hat die Katze meistens auch Recht.

Wie lässt sich also der Vierbeiner eines Besseren belehren? Wie so oft kann eine kleine Portion Futter behilflich sein. Nachdem die besudelte Stelle ausgiebig gereinigt und von Duftstoffen befreit wurde (der Zoofachhandel führt hierfür auch Spezialreiniger), kann man eine kleine Schale mit Futter am Ort des Vergehens platzieren. In der Regel führt das zur sofortigen Verhaltensbesserung. Das Grundproblem sollte natürlich trotzdem festgestellt und beseitigt werden.

Manchmal können auch Stress oder Angst der Auslöser für ein Urinproblem sein, gerade wenn sich die Katze in einer für sie neuen Umgebung befindet. Dann können spezielle Duftstoffe aus dem Tierfachhandel, sogenannte Pheromone, mittels einer kleinen Sprühflasche an Möbeln aufgebracht werden. Der Kratzbaum eignet sich hierfür besonders gut. Die Pheromone bewirken eine gelassene Grundhaltung beim Tier und verringern die Ausschüttung von Stresshormonen.
böse Katze

Bildquelle: commons.wikimedia.org. Fotograf: Guyon Morée from BeverwijkNetherlands

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